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Ergebnis 2.056 bis 2.070 von 2071

Thema: Homosexualität / Ausgrenzung im Fussball

  1. #2056
    Avatar von Daniel FR
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    Wenn ihr den Verlauf der Diskussion mal etwas genauer betrachtet, merkt ihr, dass wir gar nicht weit von Thema abgekommen sind. Es ging immer noch darum, welche Motivation zum Selbstouting eines Erstligafußballers führen könnte. Das Beispiel Wowereit war eine direkte Bezugnahme darauf.
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  2. #2057
    Avatar von lebenslanggruenweiss
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    Joa, es geht ja nur um die Aussage, dass ein erstes Outing eines aktiven Spielers eine gewisse Strahlkraft hätte, die sich einer schon noch wird zunutze machen wollen und da wurde Wowereit als Beispiel angeführt um dafür bzw. dagegen zu argumentieren - ein Beispiel aus dem Fußball gibt es ja logischerweise noch nicht.
    Er ist gezeichnet!

  3. #2058
    Avatar von Azad
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  4. #2059
    Avatar von zuläufer
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    Gut das ist ja nicht das einzige Beispiel.

    Ich warte ja darauf darauf dass ein Spieler mal mit seinem Freund zum Training fährt ihm a Busserl gibt und wieder wegfährt ohne dass die Leute glotzen oder die Medien das breitreten. Aber ob das noch zu meinen Lebzeiten passiert? Habe da so meine Zweifel. Und nein ich habe nicht vor 100 zu werden.

    Wenn ich geh und steh tun mir die Knochen weh
    aber wenn ich sitz und sauf hören die Schmerzen auf!

  5. #2060
    Avatar von lebenslanggruenweiss
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    Irgendwer wird immer glotzen und irgendein Medium wird immer berichten und es evtl. auch immer breittreten. Das Erstrebenswerte ist doch vor allem, dass diese Personen und Medien möglichst zeitnah in der klaren Minderheit sind.
    Es kommt auch auf Land und Region an, aber zumindest bin ich mir sicher, dass das von Dir genannte Szenario in Großteilen Deutschlands in zehn Jahren absolut kein Problem mehr ist.
    Er ist gezeichnet!

  6. #2061
    Avatar von Schmolle
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    Ich kann mir vorstellen das ein konzertierte outing funktionieren kann. Das Wort funktionieren finde ich schrecklich nur mir fällt kein besseres ein.
    Also man nähme mehrere/viele fussballer die sich zu ihrer Homosexualität bekennen, in ähnlicher Form, wie jetzt die Unterstützungskampagne.

    Der Effekthascherei des Boulevard würde dann der Nährboden entzogen, könnte ich mir vorstellen.

    Ach und: vorhin schrob jemand, was von Problemlösung wenn große Teile der babyboomer und Anfang genx verrentet wären.
    Das ist gelinde gesagt, Schwachsinn. Homophobie ist nicht auf meine Generation- Anfang gen x- beschränkt. Dem irrglauben trete ich vehement entgegen. Auch und vor allem als reaktionäre Friedenskraft. Und ich bin kein Einzelfall. Eher umgekehrt.
    Geändert von Schmolle (22.02.2021 um 23:34 Uhr)

  7. #2062
    Avatar von Daniel FR
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    Denke ich auch. Die 70er und 80er waren in vieler Hinsicht freizügiger als die Nuller bis Zwanziger. Liberale Haltungen zu individueller Freiheit sind bei den in den 60ern geborenen weit verbreitet.
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  8. #2063
    Avatar von Schmolle
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    Jup.
    Gilt aber auch für die Siebziger Jahrgänge, davon ab daß Homophobie kein Generationsproblem sondern ein Problem von Leuten ist.

  9. #2064
    Avatar von Nordmanntanne
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    Zitat Zitat von Daniel FR Beitrag anzeigen
    Denke ich auch. Die 70er und 80er waren in vieler Hinsicht freizügiger als die Nuller bis Zwanziger. Liberale Haltungen zu individueller Freiheit sind bei den in den 60ern geborenen weit verbreitet.
    Das glaube ich nicht. Wenn Du in den 70er und 80er Jahren auf dem Dorf gekickt hast, da hast Du Sprüche und AKtionen gekriegt, ich glaube das ist heute anders. Ich meine man kann die Veranstaltungen in den Metropolen oder auf Open Air Konzerten nicht mit dem Querschnitt der jeweiligen Bevölkerung gleichsetzen.

  10. #2065
    Avatar von Linsanity
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    Auf dem Dorf ist das Pöbelpotential auf dem Fußballplatz noch sehr hoch
    "Das Zeug kickt besser als Mehmet Scholl"

  11. #2066
    Avatar von Toshi Utsumi
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    Ich denke, dass es in vielen Regionen hierzulande kein Problem ist. Gerade in Großstädten wie Berlin, Köln, Hamburg oder Bremen dürfte das kein Problem sein. Klar, in manchen Bezirken wird man als offensichtlich Homosexueller ein Problem bekommen, gerade in Stadtteilen, die von bestimmten Bevölkerungsgruppen bewohnt sind. Hier herrscht aber nicht nur Homophobie vor, sondern eben auch Antisemitismus.
    Auf der anderen Seite sind wir deutschlandweit noch nicht so fortgeschritten, dass sich alle hier frei und sicher bewegen können. Der Senegalese wird in Hoyerswerda immer noch ein Problem aufgrund seiner Hautfarbe bekommen wie der Homosexuelle in Neukölln aufgrund seiner sexuellen Orientierung (https://www.tagesspiegel.de/gesellsc.../21888638.html).
    Viele Stadtviertel verkommen zudem zu No-Go-Areas und Kriminalitätshochburgen v.a. am Abend, wo sich nicht nur Homosexuelle fürchten müssen, sondern alle. Das ist das Resultat bestimmter Regierungen, s. HB-Bahnhofsviertel.

    Aber: Auf dem Fußballplatz sehe ich ehrlich gesagt kein Problem, wenn ein geeouteter Spieler spielt. Bei BFC Dynamo oder in Chemnitz wahrscheinlich eher schwieriger als in Bremen oder Köln.
    Gegen den Strom

  12. #2067

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  13. #2068
    Avatar von Mulle
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    Vor nicht allzu langer Zeit hatte ich tatsächlich eine leicht hitzige Diskussion mit einem Spielervater, der einen anderen Spieler mit etwas längeren Haaren auf sein vergessenes Haarband entgegenbrachte: "Sieht ja auch schwul aus."

    Ich werde hier nicht weiter ausführlich werden, weil es auch nicht nottut. Aber es war kurz nach der 11 Freunde Aktion und endete eher mit abstrusen Ausflüchten des Vaters. Unangenehm, unnötig. Man stelle sich nur mal vor der junge Spieler wäre versteckt schwul und eben auch nicht das Selbstbewußtsein so einem entgegenzutreten.

    Es ist weiter noch ein sehr langer Weg. Vor allem, so lange zu viele das relativieren.
    Nachwuchskicker - olé

  14. #2069
    Avatar von Anfaro 2.0
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    Zitat Zitat von Südwestpfälzer Beitrag anzeigen


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  15. #2070
    Avatar von Mulle
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    Nachwuchskicker - olé

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