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Thema: Der kleine Anlageberater

  1. #2551

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    Mal ne Frage zum Absetzen der Rentenbeiträge. Lindner will die volle Absetzbarkeit ja vorziehen.
    Wie kann ich mir das vorstellen: ich schließe eine Rürup-Basisrente mit bspw. 10.000€ im Jahr ab (z.B. Anlage in ETFs). Kriege ich dann im Jahr drauf diese 10.000€ durch die Steuererklärung wieder?

  2. #2552

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    Nein .... nur einen Anteil davon.

    Die tatsächliche Höhe der Steuerersparnis hängt von deinem Beitrag, deinem Einkommen und deinem persönlichen Steuersatz ab.
    Zählt noch die Stärke des Rechts oder das Recht des Stärkeren?

  3. #2553

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    Zitat Zitat von Zetti Beitrag anzeigen
    E: Beim Thema vwL in die Betriebliche Altersvorsorge sowie bAV allgemein ... würde meine Gegenfrage lauten, in welcher Steuerklasse du jetzt bist und langfristig wohl bleiben wirst, wegen der nachgelagerten Besteuerung.
    Ich als Freiberufler krieg das eh nicht. War eine Frage nach dem echten Vorteil der VwL.

  4. #2554

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    Zitat Zitat von istzulang Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Zetti Beitrag anzeigen
    E: Beim Thema vwL in die Betriebliche Altersvorsorge sowie bAV allgemein ... würde meine Gegenfrage lauten, in welcher Steuerklasse du jetzt bist und langfristig wohl bleiben wirst, wegen der nachgelagerten Besteuerung.
    Ich als Freiberufler krieg das eh nicht. War eine Frage nach dem echten Vorteil der VwL.
    Alles gut.
    Man darf sich beim Thema "betriebliche AV" (mit oder ohne vwL) nicht nur von den Vorteilen (sparen bzw. anlegen aus dem Brutto) blenden lassen. Da du eine nachgelagerte Besteuerung hast. Hinzu kommen dann auch noch Abzüge aus Krankenversicherungsbeiträgen der Rentner (Auszahlungsphase).

    Von daher sollte die lohnsteuerliche und sozialversicherungsfreie "Ersparnis" im Vorfeld (Ansparphase aus dem Brutto) groß genug sein, dass sich auch eine bAV lohnt bzw. rentabel ist.
    Somit meine Frage nach der Steuerklasse.
    Da die schlechteste Steuerklasse für eine bAV die St.kl 3 ist.
    Geändert von Zetti (17.08.2022 um 21:06 Uhr)
    Zählt noch die Stärke des Rechts oder das Recht des Stärkeren?

  5. #2555
    Avatar von BartS.
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    Interessante Aussagen des Fed-Chefs Powell eben. Tenor: Man wird bei der Inflationsbekämpfung keine Kompromisse zugunsten des Wirtschaftswachstuns machen, sondern ein schwächeres Wachstum in Kauf nehmen. Eine Änderung der Fed-Politk werde es erst geben, wenn die Inflation wieder sicher im Griff ist (Inflation um 2 Prozent).

  6. #2556

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    Zitat Zitat von BartS. Beitrag anzeigen
    Interessante Aussagen des Fed-Chefs Powell eben. Tenor: Man wird bei der Inflationsbekämpfung keine Kompromisse zugunsten des Wirtschaftswachstuns machen, sondern ein schwächeres Wachstum in Kauf nehmen. Eine Änderung der Fed-Politk werde es erst geben, wenn die Inflation wieder sicher im Griff ist (Inflation um 2 Prozent).
    in der Tat schon auch bemerksenwerte Aussage. Die USA kann es sich zumindest vom Arbeitsmarkt und der Wirtschaftsleistung her leisten. Was die Anleihemärkte angeht bin ich mir da noch nicht so sehr sicher...

    Wird für die EZB und den Euro auch ne harte Nummer.

  7. #2557

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    Zitat Zitat von BartS. Beitrag anzeigen
    Interessante Aussagen des Fed-Chefs Powell eben. Tenor: Man wird bei der Inflationsbekämpfung keine Kompromisse zugunsten des Wirtschaftswachstuns machen, sondern ein schwächeres Wachstum in Kauf nehmen. Eine Änderung der Fed-Politk werde es erst geben, wenn die Inflation wieder sicher im Griff ist (Inflation um 2 Prozent).
    In den USA herrscht auch Vollbeschäftigung und durchaus andere Ursachen für die Inflation. Da merkt man jetzt, dass die Coronapakete überdimensioniert waren. Mal schauen was in Europa passiert. Die Inflation ist hier deutlich komplexer und für die EZB viel schwieriger zu lösen. Die Fed kann einfach auf erprobte Instrumente setzen und mit etwas Glück wird die Rezession nicht zu Schlimm, dann sind sie in 18-24 Monaten wieder voll auf Wachstumskurs und haben sich dazu mal wieder als absolute Leitwährung behauptet.

  8. #2558
    Avatar von Schmolle
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    In Deutschland geht's noch in anderen EU Staaten weniger. Die EU ist inhomogener vong wifi Bedingungen her.
    Rein theoretisch steht in Deutschland ein Exportaufschwung vor nach USA nur dazu müssten die suply chains besser laufen und die Vorprodukte lieferbar/verfugbarer.

  9. #2559
    Avatar von Daniel FR
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    Zitat Zitat von gruenweiss11 Beitrag anzeigen
    ...

    In den USA herrscht auch Vollbeschäftigung und durchaus andere Ursachen für die Inflation. ....
    So kann man das natürlich auch nennen, wenn der gemeine Unterschichtler drei Jobs braucht, um zu überleben.
    "Der Mensch braucht wenig und auch das nicht lange." - Edward Young (1683-1765)

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  10. #2560
    Avatar von BartS.
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    Zitat Zitat von Daniel FR Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von gruenweiss11 Beitrag anzeigen
    ...

    In den USA herrscht auch Vollbeschäftigung und durchaus andere Ursachen für die Inflation. ....
    So kann man das natürlich auch nennen, wenn der gemeine Unterschichtler drei Jobs braucht, um zu überleben.
    Das ist natürlich ein gravierendes Problem, da sind wir uns einig, aber immer noch besser, als diese drei Jobs zu benötigen - aber nur einen oder zwei zu haben. So könnte das nämlich bald kommen, da die Politik zur Bekämpfung der Inflation auch darauf abzielt, das Angebot auf dem Arbeitsmarkt zu schwächen (zwecks Durchbrechen der Lohn-Preis-Spirale).

  11. #2561

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    Zitat Zitat von Daniel FR Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von gruenweiss11 Beitrag anzeigen
    ...

    In den USA herrscht auch Vollbeschäftigung und durchaus andere Ursachen für die Inflation. ....
    So kann man das natürlich auch nennen, wenn der gemeine Unterschichtler drei Jobs braucht, um zu überleben.

    Naja Statistisch gesehen spielt das keine Rolle. Es geht lediglich darum, dass weniger als 3,5% der arbeitsfähigen Bevölkerung arbeitslos sind (in der EU 6% bei viel niedrigeren Einkommen). Dann hat man halt technisch gesehen Vollbeschäftigung. Im Endeffekt haben auch nur 5% der Amis 2 oder mehr Jobs. In De waren es übrigens 2019 5,4%. Die Lebenshaltungskosten sind natürlich trotzdem extrem hoch und steigen immer weiter, was auch für die normale Mittelschicht sehr problematisch wird. Nur sind die wirtschaftlichen Indikatoren in den USA halt sehr viel positiver, wodurch die Fed extremer Handeln kann und viele Unternehmen erhöhen auch massiv die Löhne. Da funktioniert der Markt zurzeit erstaunlich gut. Es dürfte auch nicht so schlecht sein, wenn mehr Menschen arbeitslos werden aber dafür z.B. die enormen Preise für immobilien sinken.

  12. #2562
    Avatar von Schmolle
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    @Bart
    Zudem hat die USA kein Generationenproblem, wie die EU. Dort gibts eher zuviel Arbeitskräfgte demnächst. Während es "bei uns" genug unbesetzte Jobs gibt und mehr geben wird.
    Legat Power. Kasalla.

  13. #2563

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    Zitat Zitat von Schmolle Beitrag anzeigen
    @Bart
    Zudem hat die USA kein Generationenproblem, wie die EU. Dort gibts eher zuviel Arbeitskräfgte demnächst. Während es "bei uns" genug unbesetzte Jobs gibt und mehr geben wird.
    D muss sich stärker um Zuzug aus dem Ausland kümmern. Gebraucht werden sowohl „Fachkräfte“ als auch einfache Arbeiter. Ich bin optimistisch, dass wir das gelöst kriegen. D muss noch stärker zu einem Einwanderungsland werden.

  14. #2564

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    Zitat Zitat von Faist Beitrag anzeigen
    D muss sich stärker um Zuzug aus dem Ausland kümmern. Gebraucht werden sowohl „Fachkräfte“ als auch einfache Arbeiter. Ich bin optimistisch, dass wir das gelöst kriegen. D muss noch stärker zu einem Einwanderungsland werden.
    Das müssen noch mehr Leute endlich verstehen. Es ist ja nicht nur die aktuelle Leistung einer Wirtschaft, die darunter leidet. Nein, Leute wollen ja in Zukunft so etwas wie eine Rente bekommen, die ja – im besten aller Fälle – durch Beitragszahler finanziert werden sollte.

  15. #2565
    Avatar von Schmolle
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