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Thema: Werders Finanzen

  1. #13816

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    Zum Thema Geldstrafe:

    Wäre es eine Möglichkeit bis zum 31.12. mit dem Ticketverkauf für weitere Heimspiele der Rückrunde zu starten?
    Man müsste sicherlich die pro Zuschauer zu erwartenden Kosten irgendwie gegenbuchen, aber die sollten ja unterhalb der Einnahmen liegen.

  2. #13817
    Avatar von Kai__
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    Nein, mal unabhängig davon, wo die Ticketeinnahmen letztlich landen: Solche Maßnahmen sind nur für Cash-Betrachtungen relevant und haben keinerlei Einfluss auf den Gewinn und das Eigenkapital.

  3. #13818

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    Zitat Zitat von Kai__ Beitrag anzeigen
    Nein, mal unabhängig davon, wo die Ticketeinnahmen letztlich landen: Solche Maßnahmen sind nur für Cash-Betrachtungen relevant und haben keinerlei Einfluss auf den Gewinn und das Eigenkapital.
    Na so ganz kann es nicht stimmen. Natürlich gibt es einen Effekt für die Liquidität, wenn Einnahmen früher fließen. Aber die DFL-Strafe zielt ja auch auf eine Ergebnisentwicklung unterhalb des eigentlichen Geschäftsjahres, sprich wohl auf ein Quartalsergebnis.

    Ich denke, man könnte eher an Sponsoringeinnahmen etwas drehen. Da ja letztendlich Vertragsfreiheit besteht kann man darüber schon einen stärken Einnahmeeffekt in das 4. Quartal 2022 legen. Ist halt sicherlich auch eine Frage wie viel Geld zum vermeiden der Strafe wirklich fehlt.

  4. #13819
    Avatar von Wiesenlove
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    Weserwerder
    Bisschen populistisch, sicher.
    Aber stimmt es denn nicht?

  5. #13820

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    Zu der Diskussion, ob und warum für die Eigenkapitalregeln auf das Kalenderjahr abgestellt wird. Aktuell war ja das UEFA-Reglement zur Klublizenzierung in der Presse. Dieses Reglement sieht eine Eigenkapitalregel vor (Art. 69), die auf den 31. Dezember bezogen ist und zu diesem Stichtag ein postives Eigenkapital oder eine Verbesserung von mind. 10% seit dem letzten 31. Dezember verlangt. In Ausnahmefällen kann aus Vereinfachungsgründen ein anderer Stichtag gewählt werden und zwar der 30. November. Offensichtlich ist der Stichtag also ganz bewusst auf einen Zeitpunkt am Jahresende gelegt.

    Das Zitat Filbrys zum Betrachtungszeitraum ("Es wirkt ein bisschen absurd, aber das Problem ist, dass das Kalenderjahr der Betrachtungszeitraum ist und nicht das Geschäftsjahr, insofern müssen wir das akzeptieren.") finde ich daher immer noch etwas seltsam und gehe im Zweifel zu seinen Gunsten davon aus, dass das Zitat etwas aus dem Zusammenhang gerissen ist.

  6. #13821
    Avatar von Kai__
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    Zitat Zitat von Weserwunder83 Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Kai__ Beitrag anzeigen
    Nein, mal unabhängig davon, wo die Ticketeinnahmen letztlich landen: Solche Maßnahmen sind nur für Cash-Betrachtungen relevant und haben keinerlei Einfluss auf den Gewinn und das Eigenkapital.
    Na so ganz kann es nicht stimmen. Natürlich gibt es einen Effekt für die Liquidität, wenn Einnahmen früher fließen.
    Genau das habe ich ja auch geschrieben, Cash=Liquidität. Hat nur keinerlei Einfluß auf die Sache, um die es hier geht (Gewinn / Eigenkapital).

  7. #13822

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  8. #13823

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    Zitat Zitat von rune1234567 Beitrag anzeigen
    Neben den bekannten Zahlen sind da durchaus noch einige interessante Infos enthalten. Einiges davon vermutlich schon bekannt, zumindest mir zwischenzeitlich aber wieder entfallen:

    - Die Verbindlichkeiten wurden um einiges mehr gesenkt (ca. 18,3 mio) als um den Gewinn des Geschäftsjahres (6,3 mio). Das liegt im Wesentlichen daran, dass der Kader zum Ende des Geschäftsjahrs in der Bilanz deutlich an Wert verloren hat.
    - Die Transfereinnahmen lagen bei ca. 28 mio EUR, im Vorjahr bei 14,8 mio. Die 28 mio sind ca. 5 mio niedriger als der geschätze Wert auf Transfermarkt, Der Wert vom Vorjahr ist allerdings höher.
    - Für das aktuelle GJ wird mit Transfereinnahmen von ca. 11 mio EUR kalkuliert. Daraus würde ich schließen, dass man mit NAchzahlungen rechnet.
    - Die Personalkosten werden 45 % höher liegen als letzte Saison, aber 20 niedriger als in der letzten Buli-Saison
    - Man rechnet mit einem ausgeglichen Ergebnis (hat man für die letzte Saison aber auch)

    Nichts spektakuläres, aber durchaus interessant finde ich.

  9. #13824
    Avatar von Kai__
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    Zitat Zitat von VeedelsArne Beitrag anzeigen
    - Die Verbindlichkeiten wurden um einiges mehr gesenkt (ca. 18,3 mio) als um den Gewinn des Geschäftsjahres (6,3 mio). Das liegt im Wesentlichen daran, dass der Kader zum Ende des Geschäftsjahrs in der Bilanz deutlich an Wert verloren hat.
    Da bildest du Zusammenhänge, die nicht da sind und auch keinen Sinn ergeben. Die Entwicklung der Verbindlichkeiten hat bestenfalls am Rande mit dem Gewinn zu tun und der Rückgang liegt auch nicht ursächlich am Rückgang des Anlagevermögens (Spielerwerte).

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