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Thema: Long COVID anyone?

  1. #61
    Avatar von Wümme Wiese
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    Hier nochmal was zu persistierendem Virus in verschiedenen Organen.

    https://twitter.com/EricTopol/status...20097820700672

    Artikel ist leider hinter der Paywall.

    E: Hier ein früherer Artikel über dieselbe Forschergruppe:

    https://www.pharmazeutische-zeitung....dauern-137373/
    Geändert von Wümme Wiese (02.03.2023 um 11:08 Uhr)
    Mit einem Verrückten zu streiten ist Wahnsinn. (G. M. Burrows, 1828)

  2. #62
    Avatar von Wümme Wiese
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    Super Twitter Thread:

    https://twitter.com/chrischirp/statu...45806598602753

    Punkt 3 und 4 gehen nochmal explizit auf die These ein, LC sei psychisch, funktional oder eingebildet.
    Mit einem Verrückten zu streiten ist Wahnsinn. (G. M. Burrows, 1828)

  3. #63

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    Ich hatte einmal Corona.
    Hatte mich ohne Beschwerden positiv getestet, weil die Kollegin sich testete...Eine Woche dann zu Hause ohne jegliche Beschwerden, dreimal geimpft.

  4. #64
    Avatar von WhiteHorse
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    Okay.
    Ich glaube nur an Glück
    Du hast es oder nicht

  5. #65

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    https://www.bmj.com/content/381/bmj-2022-074425

    Zitat Zitat von BMJ
    Up to 18% of individuals who were not vaccinated before infection (während der ersten Welle) had post-covid-19 condition up to two years after infection, with evidence of excess symptom risk compared with controls

  6. #66
    Avatar von Wümme Wiese
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    https://www.spiegel.de/politik/deuts...f=re-so-app-sh

    Einsatz von LC Medikamenten vor Zulassung wird diskutiert.

  7. #67
    Avatar von Hadouken!
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    Zitat Zitat von zubasa Beitrag anzeigen
    https://www.bmj.com/content/381/bmj-2022-074425

    Zitat Zitat von BMJ
    Up to 18% of individuals who were not vaccinated before infection (während der ersten Welle) had post-covid-19 condition up to two years after infection, with evidence of excess symptom risk compared with controls
    Tja und dann gibt es heute noch weitaus mehr Leute als zu Corona Zeiten, die jetzt noch gegen die Corona Impfung sind oder das heute erst recht auf die leichte Schippe nehmen würden. Weil: "War ja alles gar nicht so schlimm".

    Schuld daran ist übrigens das sogenannte Präventionsparadox.

    Präventionsparadox ganz einfach gesagt: Du verhinderst Dinge, die schlimm sind. Die schlimmen Dinge treten nicht ein. Die Leute denken, ist ja gar nicht so schlimm, wozu also die Einschränkungen.

    Wir leben also in einem Dilemma.
    top 10: mid90s, casino, once upon a time in hollywood, portrait einer jungen frau in flammen, fight club, the place beyond the pines, there will be blood, the social network, goodfellas, falcon lake

  8. #68
    Avatar von Holsteiner Jung
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    Zitat Zitat von Hadouken! Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von zubasa Beitrag anzeigen
    https://www.bmj.com/content/381/bmj-2022-074425

    Zitat Zitat von BMJ
    Up to 18% of individuals who were not vaccinated before infection (während der ersten Welle) had post-covid-19 condition up to two years after infection, with evidence of excess symptom risk compared with controls
    Tja und dann gibt es heute noch weitaus mehr Leute als zu Corona Zeiten, die jetzt noch gegen die Corona Impfung sind oder das heute erst recht auf die leichte Schippe nehmen würden. Weil: "War ja alles gar nicht so schlimm".

    Schuld daran ist übrigens das sogenannte Präventionsparadox.

    Präventionsparadox ganz einfach gesagt: Du verhinderst Dinge, die schlimm sind. Die schlimmen Dinge treten nicht ein. Die Leute denken, ist ja gar nicht so schlimm, wozu also die Einschränkungen.

    Wir leben also in einem Dilemma.
    Jup, was man nicht sieht, gibt es nicht. Außer es handelt sich um Aliens, die gibt es ganz bestimmt.

    Obwohl es am Ende mehr Tote als bei der spanischen Grippe bisher gibt. Und immer noch täglich Menschen an Covid sterben und wir gerade am Anfang einer kleinen Sommerwelle stehen. In den USA liegen schon wieder Zehntausend Patienten aktuell mit Covid im Krankenhaus.
    Geändert von Holsteiner Jung (18.08.2023 um 02:33 Uhr)

  9. #69
    Avatar von Salbei
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    Es geistern immer wieder diese Zahlen von 10 bis 20 Prozent Häufigkeit herum. Nur wer wie wir in der Klinik arbeitet, hat gesehen, dass das gar nicht passt zu der tatsächlichen Inzidenz von Long-Covid. Wir haben bisher eine massive Überschätzung, auch von Seiten der Gesundheitspolitik. Mit Omikron sind wir jetzt eher bei einer Häufigkeit von 0,4 bis 0,5 Prozent der Corona-Infizierten.
    https://www.faz.net/aktuell/wissen/k...-19205049.html

  10. #70
    Avatar von Wümme Wiese
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    Kann den Artikel nicht lesen, weil Paywall. Aber man sollte schon seriös forschen und sich nicht auf klinische oder hausärztliche Beobachtungen verlassen. Auch ist klar, dass während der Omikron Welle schon eine gute Impfquote herrschte, die das Risiko begrenzt.

    Hier ein Überblick über gestiegenen Herzinfarkt und Schlaganfall Risiko (Faktor 1,5 - 2):
    https://erictopol.substack.com/p/hea...kes-late-after
    Geändert von Wümme Wiese (06.10.2023 um 10:45 Uhr)

  11. #71

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    Die Universität Duisburg-Essen bestätigt Salbeis Zahlen von 0,5%

    https://www.uni-due.de/med/meldung.php?id=1538

    „Die Ergebnisse zeigen das Dilemma der medizinischen Forschung: Während es wichtig ist, Studienergebnisse anderen Forschenden zugänglich zu machen, stehen auf der anderen Seite Patient:innen, bei denen unter Umständen zu große Hoffnungen auf Diagnose- oder Therapiemöglichkeiten geweckt werden“, erklärt Dr. Michael Fleischer, Facharzt für Neurologie am UK Essen. Dennoch sei es sinnvoll, bei Long-COVID auch zukünftig nach Faktoren zu suchen, die die Erkrankung begünstigen. „Hier werden wir uns insbesondere auf den psychischen Bereich konzentrieren, da erste Therapiestudien nahelegen, dass viele Long-COVID Betroffene gut von einer Psychotherapie profitieren“, so Prof. Kleinschnitz.
    Burdenski - Höttges, Bratseth, Fichtel, Piontek - Eilts, Ernst, Frings, Micoud - Pizarro, Völler
    Bank: Bernard - Borowka, Mertesacker, Ismael, Otten - Schütz, Herzog, Bode- Ailton, Neubarth, Klose

  12. #72

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    Ich war mit einer Freundin auf einem Konzert, zack beide positiv, ich drei Tage krank, sie sieben und ihre Mutter seit 5 Tagen. Bei mir ist alles relativ glimpflich gelaufen, sogar mein Lungenvolumen ist nach einer Woche fast zurück (gemessen an Atemanhalten) vorher 2:45-3 min momentan 2:30-2:45.
    Der Freundin geht es auch relativ gut nur um die Mutter machen wir uns ein wenig Sorgen. Hoffen wir mal auf das beste.
    BTT: Was mir mehr sorgen bereitet ist die nächste Erkrakung/Pandemie. Ich hab das Gefühl die meisten Leute werden es unterschätzen und Regeln ignorieren. Was bei unbekannten Gefahren einfach sehr gefährlich sein kann.

  13. #73
    Avatar von Wümme Wiese
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    Zitat Zitat von Werner_Görts Beitrag anzeigen
    Die Universität Duisburg-Essen bestätigt Salbeis Zahlen von 0,5%

    https://www.uni-due.de/med/meldung.php?id=1538

    „Die Ergebnisse zeigen das Dilemma der medizinischen Forschung: Während es wichtig ist, Studienergebnisse anderen Forschenden zugänglich zu machen, stehen auf der anderen Seite Patient:innen, bei denen unter Umständen zu große Hoffnungen auf Diagnose- oder Therapiemöglichkeiten geweckt werden“, erklärt Dr. Michael Fleischer, Facharzt für Neurologie am UK Essen. Dennoch sei es sinnvoll, bei Long-COVID auch zukünftig nach Faktoren zu suchen, die die Erkrankung begünstigen. „Hier werden wir uns insbesondere auf den psychischen Bereich konzentrieren, da erste Therapiestudien nahelegen, dass viele Long-COVID Betroffene gut von einer Psychotherapie profitieren“, so Prof. Kleinschnitz.
    Die Studie verlinkte Studie hat 171 Teilnehmer und besagt - so wie ich es verstehe - im Ergebnis, dass Cortisol und andere mögliche Biomarker keine verlässliche Auskunft über Long Covid geben.

    Hier gibt das RKI einen Überblick über die große Kohorten- und Metastudien:

    https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NC...gepoolten,2022).

    Die meisten Ergebnisse liegen zwischen 5-15%.
    Geändert von Wümme Wiese (17.02.2024 um 17:24 Uhr)
    Mit einem Verrückten zu streiten ist Wahnsinn. (G. M. Burrows, 1828)

  14. #74
    Avatar von Salbei
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    Ja, 5-15% Leute die abzüglich eines ganz kleinen Teils psychosomatisches LongCOVID haben.

  15. #75
    Avatar von Wümme Wiese
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    Dies ist die neuste Studie, die ich gefunden habe (Jan 23):

    https://www.nature.com/articles/s41579-022-00846-2

    Long COVID is an often debilitating illness that occurs in at least 10% of severe acute respiratory syndrome coronavirus 2 (SARS-CoV-2) infections. More than 200 symptoms have been identified with impacts on multiple organ systems. At least 65 million individuals worldwide are estimated to have long COVID, with cases increasing daily. Biomedical research has made substantial progress in identifying various pathophysiological changes and risk factors and in characterizing the illness; further, similarities with other viral-onset illnesses such as myalgic encephalomyelitis/chronic fatigue syndrome and postural orthostatic tachycardia syndrome have laid the groundwork for research in the field. In this Review, we explore the current literature and highlight key findings, the overlap with other conditions, the variable onset of symptoms, long COVID in children and the impact of vaccinations.
    https://www.tagesschau.de/wissen/ges...neuen%20Studie.

    Allein in Deutschland geht man von mindestens einer Million Betroffenen aus. Für ihren Fachartikel werteten die Forschenden die aktuelle Studienlage zum Thema aus. Dabei bezogen sie auch Ergebnisse aus der jahrzehntelangen Forschung zu Krankheiten wie der Myalgischen Enzephalomyelitis und dem Chronischen Fatigue-Syndrom (ME/CFS) mit ein.
    Geändert von Wümme Wiese (18.02.2024 um 22:41 Uhr)
    Mit einem Verrückten zu streiten ist Wahnsinn. (G. M. Burrows, 1828)

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