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Thema: PV-Anlagen - Die Sonne als Angestellter

  1. #1

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    PV-Anlagen - Die Sonne als Angestellter

    Hallo zusammen,
    ich stehe derzeit vor der Entscheidung in eine PV-Anlage zu investieren. Ich habe mich intensiv mit dem Thema befasst, mich eingelesen, viele Stunden auf Youtube verbracht und mit "Leidensgenossen" diskutiert. Mir liegen bereits zwei Angebote vor. Einmal 7,8 kwhp mit einem 4,8kwh Speicher für rund 22t € Brutto und einmal 9,8 kwhp mit 7,7 kwh Speicher für 29500€ Brutto.
    Wir verbrauchen derzeit knapp 4000 kwh/ Jahr, perspektivisch stelle ich allerdings auf E-Mobilität um (auf jeden Fall, auch ohne PV-Anlage)
    Mein Problem ist, dass ich mir das ganze nicht wirtschaftlich gerechnet bekomme. Zum einen bin ich mir komplett unsicher welchen Autarkiegrad ich wirklich erreichen kann, also wieviel meines benötigten Stroms kann ich wirklich aus der Anlage ziehen, bzw. wie viel Strom muss ich weiterhin einkaufen.
    Zum anderen stellt sich die Frage nach der Sinnhaftigkeit des Speichers. Der Speicher macht in beiden Fällen mind. 1/4 der Kosten aus, im Gegensatz zur Anlage kann die Lebensdauer aber nur mit 10 Jahren kalkuliert werden, d.h. die Amortisationszeit muss anders berechnet werden, um das ganze wirtschaftlich zu gestalten.
    Der zweite Punkt beim Speicher ist der Verlust, der durch die Speicherung entsteht... man geht davon aus, dass 15 - 20% der gewonnenen Energie durch die Umwandlung und Speicherung verloren geht.

    Dieser Thread soll dazu dienen Meinungen, Sichtweisen und Erfahrungen auszutauschen.
    Wer betreibt bereits eine Anlage und kann was zur Wirtschaftlichkeit und zur Bilanz sagen ?
    Wer steht auch vor der Entscheidung jetzt zu investieren und wie sehen eure Planungen aus ?
    Ich freue mich auf einen regen Austausch.

  2. #2

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    Hi,

    was hast du denn für eine Heizung wenn ich fragen darf? Das sollte in den Überlegungen auf jeden Fall eine Rolle spielen!
    Ekelhaft, alles ekelhaft!

    Der Kopf tut weh, die Füße stinken, Zeit ein neues Bier zu trinken...

  3. #3

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    Ich führe mal kurz meine damaligen Überlegungen aus und schreibe was zu den aktuellen Gegebenheiten.

    Ich hab eine Luft-Wärmepumpe, d.h. ich heize mit Strom. Der Verbrauch beziffert sich pro Jahr bei mir auf 5000-6000kWh, je nach Winter. Enthalten ist dort Heizung, Strom und Warmwasser. Seit kurzem hab ich auf E-Mobilität umgestellt.

    Einen Speicher habe ich mir damals aufgrund der hohen Kosten nicht angeschafft, wollte erstmal kucken wie sich die Lage nach Installation der PV-Anlage darstellt.

    Bei einem aktuellen Strompreis von 30ct pro kWh hab ich also Kosten von 1500-1800 Euro im Jahr. Meine PV-Anlage (9,9kWp) produziert pro Jahr ca. 8000-9000kWh Strom, von denen ich ca. 1800-2000kWh selbst verbrauche, der Rest wird eingespeist für 12,2ct/kWh.

    Von den 120-150 Euro im Monat Strom kann ich lt. Milchmädchen also nochmal ca. 90 Euro Einspeisevergütung abziehen, so bleibt mir am Ende ein Kostenfaktor von ca. 30-60 Euro im Monat. Lass es 100 Euro sein.

    Wenn ich jetzt davon ausgehe, dass ich noch ca. 40-50% mehr mit dem Speicher raushole, dann hab ich noch Potenzial von 400-500 Euro im Jahr. Da brauche ich seeeeeeeeeeeeeehr lange, bis der Speicher seinen ROI erreicht.

    Mein Speicher ist jetzt quasi mein Auto. Das lade ich voll, wenn relativ viel vom Dach kommt und spare mir somit noch einiges an Verbrauch. Ich sehe mein Auto als 22kW-Speicher, der fahren kann. Denke das ist in Summe für meine Gegebenheiten sinnvoller.

    Was ich damit sagen will? Ich würde erstmal IMMER nur mit einer PV-Anlage starten und mir dann 1-3 Jahre Zeit geben und erstmal kucken, wie viel du einspeist, selbst verbrauchst, wie sich die Sache entwickelt. Erst dann kannst du doch tatsächlich ne Aussage treffen, ob sich ein Speicher lohnt oder nicht. Wenn ja, dann nachrüsten, wenn nein, halt nicht...
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  4. #4

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    Auch das ist leider so ein Thema... ich habe eine 25 Jahre alte Gas-Therme, die noch das macht was sie soll.
    WP ist nach ersten Gesprächen aber wahrscheinlich kein Thema, da keine Fußbodenheizung vorhanden ist und somit die Bedingungen für den Einsatz einer WP nicht optimal wären, um es mal vorsichtig auszudrücken.

    Zitat Zitat von Pinsel Beitrag anzeigen
    Hi,

    was hast du denn für eine Heizung wenn ich fragen darf? Das sollte in den Überlegungen auf jeden Fall eine Rolle spielen!

  5. #5

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    Eigentlich deckt sich Deine Meinung mit meinen Überlegungen, wobei zwei Dinge abweichen... mein Stromverbrauch ist deutlich geringer, da keine WP vorhanden ist (und auch nicht kommen wird) und die Einspeisevergütung, die man heute bekommen würde wäre mit 6-7 Cent ca. die Hälfte von dem was Du bekommst...

    Zitat Zitat von Pinsel Beitrag anzeigen
    Ich führe mal kurz meine damaligen Überlegungen aus und schreibe was zu den aktuellen Gegebenheiten.

    Ich hab eine Luft-Wärmepumpe, d.h. ich heize mit Strom. Der Verbrauch beziffert sich pro Jahr bei mir auf 5000-6000kWh, je nach Winter. Enthalten ist dort Heizung, Strom und Warmwasser. Seit kurzem hab ich auf E-Mobilität umgestellt.

    Einen Speicher habe ich mir damals aufgrund der hohen Kosten nicht angeschafft, wollte erstmal kucken wie sich die Lage nach Installation der PV-Anlage darstellt.

    Bei einem aktuellen Strompreis von 30ct pro kWh hab ich also Kosten von 1500-1800 Euro im Jahr. Meine PV-Anlage (9,9kWp) produziert pro Jahr ca. 8000-9000kWh Strom, von denen ich ca. 1800-2000kWh selbst verbrauche, der Rest wird eingespeist für 12,2ct/kWh.

    Von den 120-150 Euro im Monat Strom kann ich lt. Milchmädchen also nochmal ca. 90 Euro Einspeisevergütung abziehen, so bleibt mir am Ende ein Kostenfaktor von ca. 30-60 Euro im Monat. Lass es 100 Euro sein.

    Wenn ich jetzt davon ausgehe, dass ich noch ca. 40-50% mehr mit dem Speicher raushole, dann hab ich noch Potenzial von 400-500 Euro im Jahr. Da brauche ich seeeeeeeeeeeeeehr lange, bis der Speicher seinen ROI erreicht.

    Mein Speicher ist jetzt quasi mein Auto. Das lade ich voll, wenn relativ viel vom Dach kommt und spare mir somit noch einiges an Verbrauch. Ich sehe mein Auto als 22kW-Speicher, der fahren kann. Denke das ist in Summe für meine Gegebenheiten sinnvoller.

    Was ich damit sagen will? Ich würde erstmal IMMER nur mit einer PV-Anlage starten und mir dann 1-3 Jahre Zeit geben und erstmal kucken, wie viel du einspeist, selbst verbrauchst, wie sich die Sache entwickelt. Erst dann kannst du doch tatsächlich ne Aussage treffen, ob sich ein Speicher lohnt oder nicht. Wenn ja, dann nachrüsten, wenn nein, halt nicht...

  6. #6

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    Zitat Zitat von Pinsel Beitrag anzeigen
    Was ich damit sagen will? Ich würde erstmal IMMER nur mit einer PV-Anlage starten und mir dann 1-3 Jahre Zeit geben und erstmal kucken, wie viel du einspeist, selbst verbrauchst, wie sich die Sache entwickelt. Erst dann kannst du doch tatsächlich ne Aussage treffen, ob sich ein Speicher lohnt oder nicht. Wenn ja, dann nachrüsten, wenn nein, halt nicht...
    Das klingt irgendwie vernünftig.
    Persönlich würde ich auch nicht nur wirtschaftlich denken. Aber der mögliche grüne Aufschlag, der auf einen selber zu kommen würde, muss natürlich überschaubar bleiben.

    Eine Fußbodenheizung haben wir auch nicht. Wäre dann eine Infrarotheizung etwas? Die kann man ja auch an die Wände machen? Allerdings habe ich keine Ahnung, wie groß die sein müssten.

    Und ohne vernünftige Dämmung wäre ein neues Dach vermutlich wichtiger für uns.

  7. #7
    Avatar von Madpete
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    Bin auch am überlegen, ob ich mir noch eine zusätzliche Anlage leisten soll.

    Ich habe bereits 12,5 kwp auf dem Hausdach und bekomme hier noch 39 Cent Einspeisevergütung (läuft noch 8 Jahre)

    Jetzt habe ich mir mal ein Angebot machen lassen um mein Garagendach (Ost-Richtung!) mit PV zu belegen.
    Angeblich passen 16,5 kwp drauf. Incl. 7,7 kwh Speicher soll das Ganze ca 30.000,- € kosten.

    Da ich selber einen recht hohen Verbrauch habe (20.000 khw/Jahr dank E-Autos, Wärmepumpe und recht grossem Haus) will ich mich auf Dauer (größtenteils) selbst versorgen. Sonst wachsen mir die Energiekosten übern Kopf...

    Lt. Wirtschaftlichkeitsberechnung des Anbieters würde die Anlage ca. 13.800 kwh pro Jahr erzeugen. Wenn ich hier von 50 % Einspeisung (zu 6,5 Cent) und 50 % selbstverbrauch (zu 30 Cent) ausgehe. Erwirtschaftet die Anlage ca 2.500,- € pro Jahr. Nach 12 Jahren hätte ich die 30.000,- € also wieder raus. Falls die "Ernte" geringer ausfällt und wenn ich die Zinsen für den Kredit noch hinzurechne könnten es auch 15 Jahre werden. Allerdings wird der Strompreis wohl auch nicht bei 30 Cent bleiben und wohl eher weiter ansteigen, sodass der Spareffekt noch größer wird.
    Meine Vermutung wäre also, dass die Anlage nach 10-15 Jahren bezahlt ist. Allerdings könnte es sein, dass ich dann auch wieder Geld in die Hand nehmen muss um den Speicher auszutauschen..

    Aber insgesamt doch eine gute Investition wie ich finde. Oder nicht?

    Zum Speicher:
    Es gibt offenbar auch Modular erweiterbare Speicher. Ich könnte theoretisch jetzt zb. nur 5 kwh kaufen und diesen in ein paar Jahren erweitern, falls die Preise fallen.

    Förderung:
    Offenbar ist die einzige Förderung die ich bekommen kann ein günstiger KFW Kredit.
    Niedersachsen fördert zur Zeit keine Speicher.
    Ist da in naher Zukunft etwas vom Bund zu erwarten?
    Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten.

  8. #8
    Avatar von kikone
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    Mich würden Mal seriöse Anbieter für Kauf und Miete interessieren. Die lokalen Stadtwerke vermutlich. Mietangebot habe ich bei Enpal eingeholt. Vielleicht hat hier jemand gute Tipps. Die Anlage bei uns kommt, ob wirtschaftlich oder nicht. Wir können sie uns leisten und sie ist ökologisch sinnvoll. Als Speicher würde ich wohl auch erstmal das E Auto nehmen.

  9. #9
    Avatar von AffenSchmidtPistoleSieben
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    Ich empfehle da immer wieder das Photovoltaikforum. Stellt da eure Dächer/Projekte oder was auch immer vor und ihr werdet richtig kompetente Beratungen bekommen.

    Das heißt:

    Dach (Sinn)vollmachen / kein Speicher nehmen (Ausnahme kfw40+) und Angebote vergleichen ohne Ende.

    Leider sind die Preise gerade relativ ekelig, so dass es sich natürlich nicht mehr schnell rechnet. Das war schon anders und besser.

    Bei einem Speicher immer bedenken das diese nur x Zyklen halten, auch da der Strom versteuert werden muss und man auch hier mit der Herstellung nicht gerade umweltbewusst unterwegs ist. Dazu sollte man bedenken das jeder Strom den mal selber einspeist grüner Strom ist. Ist auch nicht verkehrt. Ich habe deshalb auch davon Abstand genommen. Entweder muss es da preislich interessanter werden oder alles langlebiger. Ansonsten ist da ein e-Auto definitiv der bessere Speicher. In Kombination mit einer Wärmepumpe sogar fast ideal. Selbst mit Förderung damals haben diese sich nicht gerechnet.

    Ich schaffe ohne Speicher im März jetzt knappe 55% Autarkie. Dazu kein e-Auto. Das einzige was wir umgestellt haben ist unsere Lebensweise. Trockner läuft tagsüber, Spülmaschine nicht mehr nachts usw. Da kann man schon viel mit erreichen.

    Bezüglich Luftwärmepumpe und der Altbau: es wird auf Dauer keine andere Möglichkeit mehr geben. Lasst euch nicht einreden das wird nicht funktionieren. Es wird funktionieren. Nicht so effektiv wie in einem Neubau, aber auf Dauer immer noch besser als die nächste Gastherme einzubauen, vor allem in Verbindung mit PV. Eventuell muss man ein paar Heizkörper erneuern oder hier und da, aber persönlich würde ich nur im ungünstigsten Fall keine mehr in Betracht ziehen.
    Als Test dafür: die Vorlauftemperatur mal an der Gasheizung runterdrehen auf 50 Grad, wenn es dann noch warm genug wird -> sollte es klappen.

    Das sind aber alles nur persönliche Anmerkungen. Ins Detail kann man nur vor Ort gehen. Und auch da gibt es mit Sicherheit hier und auch draußen kompetentere Leute.

    Miete/Leasing bitte sein lassen. Dann lieber finanzieren!
    Geändert von AffenSchmidtPistoleSieben (01.04.2022 um 12:46 Uhr)

  10. #10

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    Zitat Zitat von AffenSchmidtPistoleSieben Beitrag anzeigen
    Ich empfehle da immer wieder das Photovoltaikforum. Stellt da eure Dächer/Projekte oder was auch immer vor und ihr werdet richtig kompetente Beratungen bekommen.

    Das heißt:

    Dach (Sinn)vollmachen / kein Speicher nehmen (Ausnahme kfw40+) und Angebote vergleichen ohne Ende.

    Leider sind die Preise gerade relativ ekelig, so dass es sich natürlich nicht mehr schnell rechnet. Das war schon anders und besser.

    Bei einem Speicher immer bedenken das diese nur x Zyklen halten, auch da der Strom versteuert werden muss und man auch hier mit der Herstellung nicht gerade umweltbewusst unterwegs ist. Dazu sollte man bedenken das jeder Strom den mal selber einspeist grüner Strom ist. Ist auch nicht verkehrt. Ich habe deshalb auch davon Abstand genommen. Entweder muss es da preislich interessanter werden oder alles langlebiger. Ansonsten ist da ein e-Auto definitiv der bessere Speicher. In Kombination mit einer Wärmepumpe sogar fast ideal. Selbst mit Förderung damals haben diese sich nicht gerechnet.

    Ich schaffe ohne Speicher im März jetzt knappe 55% Autarkie. Dazu kein e-Auto. Das einzige was wir umgestellt haben ist unsere Lebensweise. Trockner läuft tagsüber, Spülmaschine nicht mehr nachts usw. Da kann man schon viel mit erreichen.

    Bezüglich Luftwärmepumpe und der Altbau: es wird auf Dauer keine andere Möglichkeit mehr geben. Lasst euch nicht einreden das wird nicht funktionieren. Es wird funktionieren. Nicht so effektiv wie in einem Neubau, aber auf Dauer immer noch besser als die nächste Gastherme einzubauen, vor allem in Verbindung mit PV. Eventuell muss man ein paar Heizkörper erneuern oder hier und da, aber persönlich würde ich nur im ungünstigsten Fall keine mehr in Betracht ziehen.
    Als Test dafür: die Vorlauftemperatur mal an der Gasheizung runterdrehen auf 50 Grad, wenn es dann noch warm genug wird -> sollte es klappen.

    Das sind aber alles nur persönliche Anmerkungen. Ins Detail kann man nur vor Ort gehen. Und auch da gibt es mit Sicherheit hier und auch draußen kompetentere Leute.

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    Das gibt einen Fullqoute, weil ich das alles quasi nur unterschreiben kann. Mit Anlage musst du einfach versuchen so viel wie möglich selbst zu verbrauchen. Wir haben unsere Lebensweise auch etwas umgestellt, versuchen alles stromintensive auf den Tag zu legen, Autobeladung natürlich nur wenn ich sie komplett umsonst bekomme, sonst wird halt mit dem Fahrrad gefahren. Natürlich kann das nicht jeder tun, wegen Arbeit und was weiß ich, aber man kann da schon auf einen ziemlich guten Autarkiegrad von 50-60% kommen.

    Wir sind aktuell ca. bei 45-55%. Ich hab damals sogar im Photovoltaikforum meinen Installateur gefunden. Hab mein Projekt da vorgestellt und hab daraufhin drei Angebote bekommen. Im Vergleich zum örtlichen Anbieter habe ich mir 30% kosten gespart, was natürlich schon ne Summe ist.

    @mic:
    Du musst halt für dich prüfen, wann deine eigentlichen Stromverbraucher laufen. Wenn du nicht per Strom heizt, macht ein Pufferspeicher für mich eigentlich noch weniger Sinn, denn was läuft den sonst nachts? Bissl Kühlschrank/Gefriere und das wars dann auch schon im groben und ganzen.
    In Verbindung mit Heizung kann es durchaus Sinn machen mMn, untertägig bissl aufladen wenn möglich, Nachts davon die Heizung betreiben.
    Ekelhaft, alles ekelhaft!

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  11. #11
    Avatar von Madpete
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    Zitat Zitat von AffenSchmidtPistoleSieben Beitrag anzeigen
    Ich empfehle da immer wieder das Photovoltaikforum....
    Habe mich dort mal "schlau" gemacht. Tatsächlich scheint ein Speicher in den meisten Fällen uninteressant zu sein. So wohl auch bei mir.
    Ich will aber dennoch meine PV-Anlage erweitern, bzw. mir eine zusätzliche Anlage besorgen.

    Ich habe jetzt gehört, dass die Bundesregierung neue Förderungen für den Ausbau der Erneuerbaren Energien auf den Weg bringen will. Kann das jemand bestätigen? Gibt es schon Gerüchte oder Konkretes dazu was auch die Anschaffung einer PV-Anlage beeinflussen könnte? Bislang sind wohl die Einzigen Fördermaßnahmeb der KFW-Kredit und die Einspeisevergütung von ca 6 Cent. Das reicht aber nicht um eine PV-Anlage rentabel zu machen. Gewinn macht man wohl nur, wenn der Eigenverbrauch relativ hoch ist. Daher wäre eine weitere Förderung willkommen.
    Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten.

  12. #12

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    Zitat Zitat von Madpete Beitrag anzeigen

    Förderung:
    Offenbar ist die einzige Förderung die ich bekommen kann ein günstiger KFW Kredit.
    Niedersachsen fördert zur Zeit keine Speicher.
    Ist da in naher Zukunft etwas vom Bund zu erwarten?
    eigentlich fördert niedersachsen bis zu 40% vom batteriespeicher, dazu gibt es noch 800 euro ab 10 kwp und 500 euro pro ladepunkt.
    in zukunft soll man 12,5 cent pro kwh bekommen.

  13. #13
    Avatar von Madpete
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    Zitat Zitat von Peter Hacke Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Madpete Beitrag anzeigen

    Förderung:
    Offenbar ist die einzige Förderung die ich bekommen kann ein günstiger KFW Kredit.
    Niedersachsen fördert zur Zeit keine Speicher.
    Ist da in naher Zukunft etwas vom Bund zu erwarten?
    eigentlich fördert niedersachsen bis zu 40% vom batteriespeicher, dazu gibt es noch 800 euro ab 10 kwp und 500 euro pro ladepunkt.
    in zukunft soll man 12,5 cent pro kwh bekommen.
    Hast du dazu einen Link?
    Also die Batteriespeicherförderung ist vor einigen Monaten ausgelaufen, weil die Mittel ausgeschöpft waren. Zu den restlichen Förderungen habe ich nichts finden können.
    Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten.

  14. #14

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    https://www.nbank.de/Privatpersonen/...alte/index.jsp
    Die 12,5 Cent werden heute erst verkündet.

  15. #15
    Avatar von Skywalker
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    Zitat Zitat von Peter Hacke Beitrag anzeigen
    https://www.nbank.de/Privatpersonen/...alte/index.jsp
    Die 12,5 Cent werden heute erst verkündet.
    Steht da doch:
    Seit 07.09.2021 keine Antragsstellung mehr möglich.
    Deine Schwester isst ein bisschen Salat, meine Schwester ist - ein bisschen verrückt.

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