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Thema: Klaus Filbry (Vorsitzender der Geschäftsführung)

  1. #5101

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    Zitat Zitat von W-ampir Beitrag anzeigen
    Und welchen Sinn hat es nach außen 100% widersprüchlich aufzutreten im Vergleich zu innen?

    Zusätzliche Ruhe gewinnt man eher nicht, dafür erzeugen schlechte News einfach zu gute Schlagzeilen. Kompetenter wirkt man damit auch nicht. Im Gegenteil, es wirkt naiv oder verlogen. Besonders wenn man wie FB heute wieder einmal bekundet besonders offen zu sein wenn es um vermeintliche Interna hinsichtlich der Situation geht.
    Kritik wird gefälligst intern angesprochen. Kennst Du das etwa anders?

    Und: Hast Du je erlebt, dass ein Verantwortlicher in einem Interview behauptet hat, es würde intern immer kuschelig zugehen? Im Gegenteil. Letztes Beispiel die Kohfeldt-Entscheidung: Es ist klar berichtet worden, dass es sehr konträre Meinungen gab, man hat lange gestritten und diskutiert. ...Aber: Am Ende ist er noch da, also müssen sich bei Werder ja alle lieb haben.

    Ich finde Werders Kommunikation, und gerade auch die Offenheit, was finanzielle Themen angeht, äußerst nachvollziehbar und professionell.

  2. #5102

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    Zitat Zitat von overbard Beitrag anzeigen
    Ich finde Werders Kommunikation, und gerade auch die Offenheit, was finanzielle Themen angeht, äußerst nachvollziehbar und professionell.
    Wenn es in dem Verein professionell zugehen würde, wäre man doch gar nicht in dieser Situation.

    Die Kommunikation nach außen ist einfach nur desaströs und peinlich und zeigt die Fehlbesetzung von ehemaligen Werder-Spielern auf allen Ebenen, die nirgends jemals eine Leistung erbrachten mußten für ihre Einstellung eine Bankroterklärüng.

  3. #5103
    Avatar von Anfaro 2.0
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    Zitat Zitat von overbard Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Anfaro 2.0 Beitrag anzeigen
    Werder beisst nach innen? Bin seit 35 Jahren dabei, aber das wäre mir neu.
    Was man daran sieht, dass Du glaubst, niemand würde sich bewegen oder irgendwas versuchen, nur, weil Du keine Ergebnisse siehst.
    Aber Du siehst die Ergebnisse? In Deinen Träumen, in Deiner Glaskugel, mit Smarties oder weißt Du wirklich mehr? Werder ist unter Filbry in die schlimmste Kriuse der Geschichte geraten - da kann man nicht wirklich von erledigten Hausaufgaben reden.

    @ Schmolle

    Ja, da geht es sicher auch mal kontrovers zur Sache - und wer setzt sich am Ende durch? Richtig, el Blindo, Dank seines doppelten Stimmrechts.
    11 Würste dank Kohfeldt!

    -

    "...weil Frank Baumann wirklich einen sehr, sehr guten Job macht."

  4. #5104
    Avatar von Mulle
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    Zitat Zitat von Anfaro 2.0 Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von overbard Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Anfaro 2.0 Beitrag anzeigen
    Werder beisst nach innen? Bin seit 35 Jahren dabei, aber das wäre mir neu.
    Was man daran sieht, dass Du glaubst, niemand würde sich bewegen oder irgendwas versuchen, nur, weil Du keine Ergebnisse siehst.
    Aber Du siehst die Ergebnisse? In Deinen Träumen, in Deiner Glaskugel, mit Smarties oder weißt Du wirklich mehr? Werder ist unter Filbry in die schlimmste Kriuse der Geschichte geraten - da kann man nicht wirklich von erledigten Hausaufgaben reden.

    @ Schmolle

    Ja, da geht es sicher auch mal kontrovers zur Sache - und wer setzt sich am Ende durch? Richtig, el Blindo, Dank seines doppelten Stimmrechts.
    Damit bestätigst du ja aber @Schmolles Aussage in Bezug aus nach Innen beissen.
    Und niemand bezweifelt ja den Unmut über "El Blindo".


    Irgendwie bestätigt das sogar KNBs Aussage... befürchte ich...
    (Dass Filbry extreme Sparmaßnahmen durchsetzen will, aber auf Gegenwehr stößt)
    Gesehen bei twitter, leider...
    Geändert von Mulle (14.05.2021 um 07:59 Uhr)

  5. #5105
    Avatar von Anfaro 2.0
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    Es gibt genügend Kritik an Filbry, auch offiziell wurde immer wieder seine "Kommunikation", sein Umgang mit potentiellen Sponsoren bemängelt. Hinzu kommt, dass wir es auch unter Filbry nicht geschafft haben, uns als Unternehmen zu stabilisieren, was angesichts der Einnahmen (zumindest vor Corona) schon fragwürdig ist (#woisteigentlichdiekohle). Auch unter KF ist es nicht gelungen, dem schwarzen Loch auf die Schliche zu kommen. Brechen dann Einnahmen weg, sieht es eben zappenduster aus. Das liegt aber eben auch im Verantwortungsbereich von KF. Dass er in der Liste der Versager eher unten anzusiedeln ist, bestreite ich nicht - für einen Neuanfang ist er für mich aus dargelegten Gründen aber trotzdem keine gute Besetzung.
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  6. #5106

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    Zitat Zitat von Anfaro 2.0 Beitrag anzeigen
    Aber Du siehst die Ergebnisse? In Deinen Träumen, in Deiner Glaskugel, mit Smarties oder weißt Du wirklich mehr? Werder ist unter Filbry in die schlimmste Kriuse der Geschichte geraten - da kann man nicht wirklich von erledigten Hausaufgaben reden.
    Du willst doch einfach nur, dass Köpfe rollen. Egal, was passiert - ich glaube, niemand bei Werder kann für Dich noch was gut machen, oder? Das ist derart destruktiv und verbittert. Empfindest Du je Freude?

    Natürlich, ich sehe die gleichen Ergebnisse wie Du. Ich glaube aber, dass das ein Zusammenspiel aus sehr vielen Faktoren ist, und gemachte Fehler sind für mich nicht die alleinige Ursache. Zudem ziehe ich zu jeder Zeit in Betracht, dass wir nur sehr wenig Einblick haben.


    @ Schmolle

    Ja, da geht es sicher auch mal kontrovers zur Sache - und wer setzt sich am Ende durch? Richtig, el Blindo, Dank seines doppelten Stimmrechts.
    Du tust gerade so, als seien Alle gegen Bode, und er würde mit dem Klüngel-Fuß aufstampfen.

  7. #5107
    Avatar von Anfaro 2.0
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    Also Werder gibt mir jedenfalls seit Jahren keinen Grund zur Freude, das steht fest. Und was Bode angeht: das Problem besteht schon darin, dass er gar nicht mit dem Fuß stampfen musss, sein Wille setzt sich am Ende sowieso durch: das war zu seiner Amtszeit so und das war vor zwei Wochen so. Ich wiederhole mich wirklich nur ungern: aber unsere absurde Satzung ist ein entscheidender Grund dafür, dass die Dinge hier so bescheiden laufen wie sie eben laufen.
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  8. #5108

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    Zitat Zitat von Anfaro 2.0 Beitrag anzeigen
    Es gibt genügend Kritik an Filbry, auch offiziell wurde immer wieder seine "Kommunikation", sein Umgang mit potentiellen Sponsoren bemängelt. Hinzu kommt, dass wir es auch unter Filbry nicht geschafft haben, uns als Unternehmen zu stabilisieren, was angesichts der Einnahmen (zumindest vor Corona) schon fragwürdig ist (#woisteigentlichdiekohle). Auch unter KF ist es nicht gelungen, dem schwarzen Loch auf die Schliche zu kommen. Brechen dann Einnahmen weg, sieht es eben zappenduster aus. Das liegt aber eben auch im Verantwortungsbereich von KF. Dass er in der Liste der Versager eher unten anzusiedeln ist, bestreite ich nicht - für einen Neuanfang ist er für mich aus dargelegten Gründen aber trotzdem keine gute Besetzung.
    Ich finde, gerade sein Sponsoren-Management in den letzten Jahren gut. Das Ding ist, dass wir alle keine Ahnung haben, wie er arbeitet, und den - meiner Meinung nach - fehlgeleiteten Schluss ziehen, dass er eine völlige Niete sein muss, wenn es Werder schlecht geht.

    Wenn Einnahmen wegbrechen, sieht es zappenduster aus - ja, guten Morgen! Beschwer Dich beim Kapitalismus.

  9. #5109
    Avatar von Anfaro 2.0
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    Statt sich beim Kapitalismus zu beschweren, kann man mal überlegen, warum speziell uns die Situation so zusetzt. Guten Morgen.
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  10. #5110

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    Zitat Zitat von Anfaro 2.0 Beitrag anzeigen
    Also Werder gibt mir jedenfalls seit Jahren keinen Grund zur Freude, das steht fest. Und was Bode angeht: das Problem besteht schon darin, dass er gar nicht mit dem Fuß stampfen musss, sein Wille setzt sich am Ende sowieso durch: das war zu seiner Amtszeit so und das war vor zwei Wochen so. Ich wiederhole mich wirklich nur ungern: aber unsere absurde Satzung ist ein entscheidender Grund dafür, dass die Dinge hier so bescheiden laufen wie sie eben laufen.
    Dass sein Wille sich am Ende "sowieso durchsetzen" würde - sorry, das ist mir zu allgemein behauptet und zu sehr "die da oben machen doch eh, was sie wollen". Es klingt alles extrem schwarz-weiß, was Du beschreibst; ich glaube nicht, dass es so einfach ist.

  11. #5111

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    Zitat Zitat von Anfaro 2.0 Beitrag anzeigen
    Statt sich beim Kapitalismus zu beschweren, kann man mal überlegen, warum speziell uns die Situation so zusetzt. Guten Morgen.
    Die Art, wie wir wirtschaften, hat uns aber auch schon viele Vorteile verschafft. Nur durch sie stehen wir nach wie vor in der ersten Liga, im Gegensatz zu Anderen mit mehr Geld. Das wird gerne vergessen.

    Ich sehe auch Fehler, die gemacht wurden. Aber ich hasse es, wenn jemand sich einfachen Erklärungen für komplexe Probleme hingibt, um sein Mütchen zu kühlen und sagen zu können "hab ich doch gesagt".

  12. #5112
    Avatar von Anfaro 2.0
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    Ich hingegen meine, hier eher komplexe Erklärungen für einfache Probleme zu erkennen.
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  13. #5113
    Avatar von StoneCold
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    Zitat Zitat von overbard Beitrag anzeigen
    Ich glaube aber, dass das ein Zusammenspiel aus sehr vielen Faktoren ist , und gemachte Fehler sind für mich nicht die alleinige Ursache.
    Sehe ich auch so.

    Zitat Zitat von overbard
    Die Art, wie wir wirtschaften, hat uns aber auch schon viele Vorteile verschafft. Nur durch sie stehen wir nach wie vor in der ersten Liga, im Gegensatz zu Anderen mit mehr Geld.
    Hier gehen dann unsere Meinungen auseinander. Zumindest, wenn ich Dich hier richtig verstehe, dass es für einen Verein wie Werder per Definition nicht mehr selbstverständlich wäre, zur 1. Liga zu gehören. Da frage ich mich: Wie wirtschaften wir denn? Und wo kommen wir her? Werder war immer ein Verein, der mehr erreicht hat als andere. Lassen wir jetzt mal Dortmund, Leverkusen etc. außen vor. Aber verglichen z.B. mit Frankfurt, Gladbach, Stuttgart etc. Wir waren unter Rehhagel zwischen 1988 und 1995 zweimal Meister, zweimal Pokalsieger, einmal Europapokalsieger. Selbst in den "schwachen" Jahren danach vor TS (das schwach setze ich aufgrund der Entwicklung der letzten 10 Jahre mal in Anführungszeichen) nahmen wir immerhin zweimal am UEFA Cup teil. TS führte uns dann vor dem Double auch noch dreimal in den UEFA Cup und holte einmal den Pokal. Dann kam die richtig "fette" Zeit von 2004 bis 2011 mit einer Meisterschaft, zwei Pokalsiegen, einer UEFA-Cup-Finalteilnahme und sechs CL-Teilnahmen (mit zweimal Achtelfinale). Wir haben also im Zeitraum von 1988 bis 2011 relativ regelmäßig Einnahmequellen gehabt, die andere nicht hatten. Von Mainz und Augsburg hat damals noch gar keiner geredet, Stuttgart, Gladbach und Frankfurt hatten zwar sicherlich auch immer mal wieder starke Phasen, aber nicht so kontinuierlich wie wir. Und abgestiegen waren sie zwischenzeitlich auch alle drei jeweils schon.

    Warum führe ich jetzt genau diese anderen Vereine an? Weil wir jetzt, 10 Jahre nach dem von mir betrachteten Zeitraum mit komplett heruntergelassenen Hosen dastehen und uns alle sowohl sportlich als auch finanziell mittlerweile überholt haben. Gladbach und Frankfurt sind völlig außer Sichtweite, Augsburg, Mainz, Freiburg, Stuttgart scheinen besser zu arbeiten als wir. Zumindest höre ich von denen nichts von derartigen finanziellen Problem, trotz Corona-Misere. Und jetzt frage ich mich halt, was genau eigentlich in den letzten 10 Jahren bei uns passiert ist. Da ist nichts, absolut gar nichts mehr übrig von den Mehreinnahmen der Jahre zuvor. Da wurden katastrophale Fehler begangen, einer davon ist wohl die Flickschusterei beim Stadion. Ja, auch ich bin noch stolz auf unsere wunderschöne Schüssel, aber komplett nüchtern betrachtet wäre wohl ein Neubau auf der grünen Wiese wirtschaftlich vernünftiger gewesen. Auch gegen den Widerstand der aktiven Fanszene und einiger Nostalgiker. Aber nochmal: Die Fehler gingen nicht erst vor 10 Jahren los, die Entwicklungen zeigten wohl schon vorher in die falsche Richtung. Da ist nicht ein Filbry dran Schuld, auch nicht ein Hess-Grunewald oder ein Bode. Teilweise waren die da ja noch gar nicht im Amt. Es scheint nun aber so zu sein, dass das aktuell vorhandene "Team" (da nehme ich GF, sportliche Führung und Aufsichtsrat mal zusammen) nicht in der Lage zu sein scheint, an dieser Situation etwas zu ändern. Sondern ich sehe eher, dass gerade wieder das Bild des kleinen gallischen Dorfs gezeichnet wird, für das es absolut nicht selbstverständlich ist im Geschäft der Großen mitzumischen und was jetzt ja so furchtbar unter Corona leidet. Ich habe das Gefühl, dass die aktuelle Situation einfach als "normal" hingenommen wird. Und das kann ich als langjähriger Fan einfach nicht akzeptieren. Und gerade die von mir beschriebene Zeit zwischen 1988 und 2011 zeigt ja, dass es halt für Werder Bremen nicht normal ist.

    Was kann man ändern? Alle rausschmeißen und komplett neu aufbauen? Sicher nicht. Muss ein Fritz gehen, nur weil er hier mal Spieler war? Nein. Aber ich möchte hier endlich mal wieder jemanden in der Verantwortung sehen, für den diese aktuelle Situation eben nicht normal ist und der Ideen hat, wie man da wieder rauskommen kann. Und wenn es nur über einen Investor geht, dann muss man halt diesen Schritt gehen. Kenne ich so jemanden? Nein. Kennt die "Opposition" um Wontorra so jemanden? Vielleicht, keine Ahnung. Es ist sicherlich auch nicht richtig, immer nur eine Änderung um der Änderung Willen herbeizuführen. Aber dass sich hier etwas gewaltig ändern muss, ist für mich offensichtlich.

  14. #5114

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    Ich bin mir sehr sicher, dass niemand hier die Gruppe um Wontarra kennt. Vermutlich kennt er die nicht einmal selbst.

    Unabhängig von Wontarra, der auch keinen direkten Einfluss hätte, liegen doch die finanziellen Probleme offen auf dem Tisch. Entsprechend sollte jeder Kandidat mit Interesse am AR die Möglichkeit bekommen, die eigene Strategie zu schildern, die dann „Gruppenmitglieder“ einschließt. Ein Bode könnte dann erklären, warum er seit Jahren Leuten wie Filbry, Baumann, Kohfeldt das Vertrauen ausspricht und deren Arbeit unterstützt und abnickt.

  15. #5115
    Avatar von BratsethFAN
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    Zitat Zitat von StoneCold Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von overbard Beitrag anzeigen
    Ich glaube aber, dass das ein Zusammenspiel aus sehr vielen Faktoren ist , und gemachte Fehler sind für mich nicht die alleinige Ursache.
    Sehe ich auch so.

    Zitat Zitat von overbard
    Die Art, wie wir wirtschaften, hat uns aber auch schon viele Vorteile verschafft. Nur durch sie stehen wir nach wie vor in der ersten Liga, im Gegensatz zu Anderen mit mehr Geld.
    Hier gehen dann unsere Meinungen auseinander. Zumindest, wenn ich Dich hier richtig verstehe, dass es für einen Verein wie Werder per Definition nicht mehr selbstverständlich wäre, zur 1. Liga zu gehören. Da frage ich mich: Wie wirtschaften wir denn? Und wo kommen wir her? Werder war immer ein Verein, der mehr erreicht hat als andere. Lassen wir jetzt mal Dortmund, Leverkusen etc. außen vor. Aber verglichen z.B. mit Frankfurt, Gladbach, Stuttgart etc. Wir waren unter Rehhagel zwischen 1988 und 1995 zweimal Meister, zweimal Pokalsieger, einmal Europapokalsieger. Selbst in den "schwachen" Jahren danach vor TS (das schwach setze ich aufgrund der Entwicklung der letzten 10 Jahre mal in Anführungszeichen) nahmen wir immerhin zweimal am UEFA Cup teil. TS führte uns dann vor dem Double auch noch dreimal in den UEFA Cup und holte einmal den Pokal. Dann kam die richtig "fette" Zeit von 2004 bis 2011 mit einer Meisterschaft, zwei Pokalsiegen, einer UEFA-Cup-Finalteilnahme und sechs CL-Teilnahmen (mit zweimal Achtelfinale). Wir haben also im Zeitraum von 1988 bis 2011 relativ regelmäßig Einnahmequellen gehabt, die andere nicht hatten. Von Mainz und Augsburg hat damals noch gar keiner geredet, Stuttgart, Gladbach und Frankfurt hatten zwar sicherlich auch immer mal wieder starke Phasen, aber nicht so kontinuierlich wie wir. Und abgestiegen waren sie zwischenzeitlich auch alle drei jeweils schon.

    Warum führe ich jetzt genau diese anderen Vereine an? Weil wir jetzt, 10 Jahre nach dem von mir betrachteten Zeitraum mit komplett heruntergelassenen Hosen dastehen und uns alle sowohl sportlich als auch finanziell mittlerweile überholt haben. Gladbach und Frankfurt sind völlig außer Sichtweite, Augsburg, Mainz, Freiburg, Stuttgart scheinen besser zu arbeiten als wir. Zumindest höre ich von denen nichts von derartigen finanziellen Problem, trotz Corona-Misere. Und jetzt frage ich mich halt, was genau eigentlich in den letzten 10 Jahren bei uns passiert ist. Da ist nichts, absolut gar nichts mehr übrig von den Mehreinnahmen der Jahre zuvor. Da wurden katastrophale Fehler begangen, einer davon ist wohl die Flickschusterei beim Stadion. Ja, auch ich bin noch stolz auf unsere wunderschöne Schüssel, aber komplett nüchtern betrachtet wäre wohl ein Neubau auf der grünen Wiese wirtschaftlich vernünftiger gewesen. Auch gegen den Widerstand der aktiven Fanszene und einiger Nostalgiker. Aber nochmal: Die Fehler gingen nicht erst vor 10 Jahren los, die Entwicklungen zeigten wohl schon vorher in die falsche Richtung. Da ist nicht ein Filbry dran Schuld, auch nicht ein Hess-Grunewald oder ein Bode. Teilweise waren die da ja noch gar nicht im Amt. Es scheint nun aber so zu sein, dass das aktuell vorhandene "Team" (da nehme ich GF, sportliche Führung und Aufsichtsrat mal zusammen) nicht in der Lage zu sein scheint, an dieser Situation etwas zu ändern. Sondern ich sehe eher, dass gerade wieder das Bild des kleinen gallischen Dorfs gezeichnet wird, für das es absolut nicht selbstverständlich ist im Geschäft der Großen mitzumischen und was jetzt ja so furchtbar unter Corona leidet. Ich habe das Gefühl, dass die aktuelle Situation einfach als "normal" hingenommen wird. Und das kann ich als langjähriger Fan einfach nicht akzeptieren. Und gerade die von mir beschriebene Zeit zwischen 1988 und 2011 zeigt ja, dass es halt für Werder Bremen nicht normal ist.

    Was kann man ändern? Alle rausschmeißen und komplett neu aufbauen? Sicher nicht. Muss ein Fritz gehen, nur weil er hier mal Spieler war? Nein. Aber ich möchte hier endlich mal wieder jemanden in der Verantwortung sehen, für den diese aktuelle Situation eben nicht normal ist und der Ideen hat, wie man da wieder rauskommen kann. Und wenn es nur über einen Investor geht, dann muss man halt diesen Schritt gehen. Kenne ich so jemanden? Nein. Kennt die "Opposition" um Wontorra so jemanden? Vielleicht, keine Ahnung. Es ist sicherlich auch nicht richtig, immer nur eine Änderung um der Änderung Willen herbeizuführen. Aber dass sich hier etwas gewaltig ändern muss, ist für mich offensichtlich.

    DANKE!!!! Genau das ist meine Meinung , es muss mal wieder positiv, groß und erfolgreich gedacht und gehandelt werden........ und es muss klar dargestellt werden das es sehr große Fehler in der Vergangenheit gegeben hat.

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