Umfrageergebnis anzeigen: Sollten Deutschland/EU eine enger Zusammenarbeit mit Russland eingehen? Neu 27/2/22

Teilnehmer
93. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Abrüstung,Sanktionen aufheben.Frieden durch Dialog

    24 25,81%
  • Konv. Aufrüstung in Europa auf das Niveau von RU

    40 43,01%
  • Wie 2, zusätzlich Ausweitung nukleare Teilhabe

    29 31,18%
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Ergebnis 13.411 bis 13.425 von 17296

Thema: Russland und die Konsequenzen aus dem Ukraine-Krieg

  1. #13411
    Avatar von WhiteHorse
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    Das kommen sie so oder so.
    Liberté, Égalité, FuckAfdé

    Lass uns reden :beer:

  2. #13412

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    Zitat Zitat von BartS. Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Andy883 Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Timbeaux Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Andy883 Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Bierstandszene_revival Beitrag anzeigen
    Das ist ja das Perfide- Putin ist garantiert kein Idiot. Sind die meisten Diktatoren nicht.
    Seit ihr euch sicher, dass das alles von Putin kommt?! Da gibt es auch im Hintergrund starke Kräfte und vielleicht brauchten die den Krieg in m von was anderem abzulenken. Niemals ist das nur Putin alleine!
    Ändert ja nix daran, dass Putin 1. alle Möglichkeiten hätte den ganzen Bumms abzublasen und 2. Boss der ganzen Hütte ist. Der Rest ist im Exil oder im Lager. Klar gibt es einen Inner Circle, aber auch den hat Putin ja sukzessive installiert oder waren schon vorher auf gleicher Linie. Oder welche geheime Macht im Hintergrund sollte Putin in die eine oder andere Richtung schieben um von anderen Dingen abzulenken?
    Da gibt es aber einen größeren inner circle. Ansonsten wäre etwas Gift im Essen und Putin weg. Er kann doch nicht alleine die Opposition, das Militär und die Geheimdienste unter Kontrolle halten. Da sind leider sehr viele beteiligt, die gut davon Leben. Ein russischer Wissenschaftler hat das System mal mit der Mafia verglichen!
    In jeder(!) Diktatur gibt es viele Unterstützer, die dabei helfen, diese aufrecht zu erhalten. Am Ende wird aber eben das gemacht, was der Diktatur bestimmt.
    Interview mit einer Politologin dazu: https://www.merkur.de/politik/system...8c6fc36fecfabc

  3. #13413
    Avatar von PerRoentved
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    @Andy883: Das Interview untergräbt allerdings Deine These, dass es nicht an Putin hängt. Natürlich braucht ein Autokrat seine enabler - die Literatur ist voll davon, ob es nun um Richard III. oder Donald Trump geht. Aber alles hängt an der fetten Spinne in der Mitte des Netzes. Aus dem Interview:
    Alles ist auf Putin ausgerichtet. Sollte Putin sterben oder krank werden, gerät alles ins Wanken.
    Like a butterfly we've a very short life.
    Light a cigarette, it'll burn out before your eyes.

  4. #13414
    Avatar von fruchtoase
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    Zitat Zitat von PerRoentved Beitrag anzeigen
    @Andy883: Das Interview untergräbt allerdings Deine These, dass es nicht an Putin hängt. Natürlich braucht ein Autokrat seine enabler - die Literatur ist voll davon, ob es nun um Richard III. oder Donald Trump geht. Aber alles hängt an der fetten Spinne in der Mitte des Netzes. Aus dem Interview:
    Alles ist auf Putin ausgerichtet. Sollte Putin sterben oder krank werden, gerät alles ins Wanken.
    Das stimmt sicherlich.
    Die Frage ist allerdings, ob mit dem Fall der Spinne etwas besser wird oder noch größeres Chaos bei einer der größten Atommächte der Welt zu noch ganz anderen Verwerfungen führen könnte. Das sollte man in diesem Zusammenhang immer im Hinterkopf behalten.

  5. #13415
    Avatar von BartS.
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    Zitat Zitat von PerRoentved Beitrag anzeigen
    Aus dem Interview:
    Alles ist auf Putin ausgerichtet. Sollte Putin sterben oder krank werden, gerät alles ins Wanken.
    So pauschal würde ich das nicht sagen - entscheidend sind die genauen Umstände und Folgen. Als beispielsweise Stalin gestorben ist, konnte sich in der Sowjetunion das System problemlos an der Macht halten. In Rumänien ist dagegen Ceausescu im Rahmen eines Volksaufstands zu Tode gekommen.

    Sprich: Vieles ist möglich. Ein wichtiges Kriterium scheint mir der Grad an Unzufriedenheit in Gesellschaft und Eliten zu sein.

  6. #13416

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    Zitat Zitat von fruchtoase Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von PerRoentved Beitrag anzeigen
    @Andy883: Das Interview untergräbt allerdings Deine These, dass es nicht an Putin hängt. Natürlich braucht ein Autokrat seine enabler - die Literatur ist voll davon, ob es nun um Richard III. oder Donald Trump geht. Aber alles hängt an der fetten Spinne in der Mitte des Netzes. Aus dem Interview:
    Alles ist auf Putin ausgerichtet. Sollte Putin sterben oder krank werden, gerät alles ins Wanken.
    Das stimmt sicherlich.
    Die Frage ist allerdings, ob mit dem Fall der Spinne etwas besser wird oder noch größeres Chaos bei einer der größten Atommächte der Welt zu noch ganz anderen Verwerfungen führen könnte. Das sollte man in diesem Zusammenhang immer im Hinterkopf behalten.
    Du kannst die Lage aber auch umdrehen und betrachten, das grade Atomwaffen einen extremen Instandhaltungsaufwand benötigen. Dazu ist eine sehr genaue Koordination, gepaart mit Wissen und sehr viel Geld von nöten, welche im totalen Chaos nicht möglich wäre. Das Szenario ist sehr viel wahrscheinlicher als die Kapitulation vor der Angst. Niemand kann dazu sagen, in welchem Zustand sich das Arsenal aktuell befindet. Die USA geben über 30 Mrd. Dollar pro Jahr nur für die Wartung aus. Das ist für Russland sehr viel Geld.

  7. #13417
    Avatar von Menelri der II.
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    Zitat Zitat von Andy883 Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Menelri der II. Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Pinsel Beitrag anzeigen
    So, China macht jetzt also gemeinsame Militärübungen mit Russland. Wird ja immer besser die ganze Scheiße...
    Nix Neues und irrelevant. China ist weitaus weniger Russlands Freund als die meisten hier meinen. Der Chinese ist Pragmatiker und Opportunist. Russland ist für die inzwischen praktisch nutzlos geworden. Wirtschaftlich sowieso.
    Nutzlos nicht! China ist sehr an den Bodenschätzen interessiert, allerdings werden sie Putin alles diktieren vor allem den Preis! Wirtschaftlich ist das aber nicht gut für uns, da sie so an billige Rohstoffe kommen.
    Das mit den Bodenschätzen ist richtig, Sibirien ist für China ein sehr interessantes Gebiet. Nutzlos war auf Putin und den russischen Staat bezogen. Ich bin mir sicher, dass China Russland bei der nächstbesten Gelegenheit in den Rücken fällt oder zumindest so endgültig abhängig macht, dass Russland nur noch ein chinesischer Proxy ist und man sich Sibirien direkt oder indirekt krallen kann.
    Volles Handelsembargo gegen Russland - JETZT!

  8. #13418
    Avatar von fruchtoase
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    Zitat Zitat von gruenweiss11 Beitrag anzeigen
    Du kannst die Lage aber auch umdrehen und betrachten, das grade Atomwaffen einen extremen Instandhaltungsaufwand benötigen. Dazu ist eine sehr genaue Koordination, gepaart mit Wissen und sehr viel Geld von nöten, welche im totalen Chaos nicht möglich wäre. Das Szenario ist sehr viel wahrscheinlicher als die Kapitulation vor der Angst. Niemand kann dazu sagen, in welchem Zustand sich das Arsenal aktuell befindet. Die USA geben über 30 Mrd. Dollar pro Jahr nur für die Wartung aus. Das ist für Russland sehr viel Geld.
    Ist das so?
    Warum sind Atomwaffen so pflegebedürftig?
    Funktionieren die plötzlich nicht mehr, wenn man sie nicht akurat wartet?

  9. #13419
    Avatar von PerRoentved
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    Zitat Zitat von BartS. Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von PerRoentved Beitrag anzeigen
    Aus dem Interview:
    Alles ist auf Putin ausgerichtet. Sollte Putin sterben oder krank werden, gerät alles ins Wanken.
    So pauschal würde ich das nicht sagen - entscheidend sind die genauen Umstände und Folgen. Als beispielsweise Stalin gestorben ist, konnte sich in der Sowjetunion das System problemlos an der Macht halten. In Rumänien ist dagegen Ceausescu im Rahmen eines Volksaufstands zu Tode gekommen.

    Sprich: Vieles ist möglich. Ein wichtiges Kriterium scheint mir der Grad an Unzufriedenheit in Gesellschaft und Eliten zu sein.
    In der UdSSR war allerdings mit der KPdSU eine landesweite straffe Organisation gegeben (plus gleichgeschalteten Organisationen in allen Lebensbereichen), die ihre Ordnung aufrechterhalten konnten. Putin hat natürlich auch seine Schergen, aber ich halte diese Gruppierungen für weit weniger stringent organisiert und durch ihre Fokussierung auf eine Person auch deutlich weniger resilient.
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  10. #13420

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    Zitat Zitat von BartS. Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von PerRoentved Beitrag anzeigen
    Aus dem Interview:
    Alles ist auf Putin ausgerichtet. Sollte Putin sterben oder krank werden, gerät alles ins Wanken.
    So pauschal würde ich das nicht sagen - entscheidend sind die genauen Umstände und Folgen. Als beispielsweise Stalin gestorben ist, konnte sich in der Sowjetunion das System problemlos an der Macht halten. In Rumänien ist dagegen Ceausescu im Rahmen eines Volksaufstands zu Tode gekommen.

    Sprich: Vieles ist möglich. Ein wichtiges Kriterium scheint mir der Grad an Unzufriedenheit in Gesellschaft und Eliten zu sein.
    Die russische Gesellschaft war in den 90ziger Jahren unzufrieden mit dem Raubtierkapitalismus. Und jeder der Stärke demonstriert wird gewählt. Freiheit steht für die Russen nach den Erfahrungen an zweiter Stelle innere Sicherheit und Stabilität an erster Stelle.

    Ich bin da extrem pessimistische, auch mit einer anderen Person an der Spitze wird sich nichts ändern. Da braucht Russland Hilfe von Außen.

  11. #13421

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    Zitat Zitat von Menelri der II. Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Andy883 Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Menelri der II. Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Pinsel Beitrag anzeigen
    So, China macht jetzt also gemeinsame Militärübungen mit Russland. Wird ja immer besser die ganze Scheiße...
    Nix Neues und irrelevant. China ist weitaus weniger Russlands Freund als die meisten hier meinen. Der Chinese ist Pragmatiker und Opportunist. Russland ist für die inzwischen praktisch nutzlos geworden. Wirtschaftlich sowieso.
    In
    Nutzlos nicht! China ist sehr an den Bodenschätzen interessiert, allerdings werden sie Putin alles diktieren vor allem den Preis! Wirtschaftlich ist das aber nicht gut für uns, da sie so an billige Rohstoffe kommen.
    Das mit den Bodenschätzen ist richtig, Sibirien ist für China ein sehr interessantes Gebiet. Nutzlos war auf Putin und den russischen Staat bezogen. Ich bin mir sicher, dass China Russland bei der nächstbesten Gelegenheit in den Rücken fällt oder zumindest so endgültig abhängig macht, dass Russland nur noch ein chinesischer Proxy ist und man sich Sibirien direkt oder indirekt krallen kann.
    Ja genau, volle Zustimmung. Nur ist Putin auch da nicht nutzlos, immerhin sorgt er für innere Ruhe und das ist wichtig für längerfristige Investitionen in Rohstoffe.

  12. #13422

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    Zitat Zitat von PerRoentved Beitrag anzeigen
    @Andy883: Das Interview untergräbt allerdings Deine These, dass es nicht an Putin hängt. Natürlich braucht ein Autokrat seine enabler - die Literatur ist voll davon, ob es nun um Richard III. oder Donald Trump geht. Aber alles hängt an der fetten Spinne in der Mitte des Netzes. Aus dem Interview:
    Alles ist auf Putin ausgerichtet. Sollte Putin sterben oder krank werden, gerät alles ins Wanken.
    Es steht aber auch eindeutig wie wichtig z.B. der Chef vom FSB ist. Und die Meinung wird Putin schon berücksichtigen, ansonsten putscht der FSB. Und wenn z.B. der FSB Chef die Macht übernimmt, wird er Putin nicht unbedingt absägen, so eine Majonette im Vordergrund ist doch hilfreich.

  13. #13423
    Avatar von Schmolle
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    Von Sibirien sollte man die finger lassen - unabhängig von Russland und China.
    Wälder und Tundra wegknacken für den Klimawandel - ich glaub et hackt.

    Zudem: Man hätte es schon gemacht, jetzt kann mnas wohl machen, weil der Permafrostboden taut nur: Da sackt die Erde ab wie nichts gutes. Den Explorationsfirmen wünsche ich viel spaß und n großen Geldbeutel. eher wird das abtauende Polarmeer seiner rohstoffe entledigt. Da beansprucht russland ja auch den größten teil für sich.

    Und warum Alaska? na weil dort schon exploriert wird. Und russland wähnt, das man alaska bekommt, mit allem Pi und Schnott und dann nur noch auf dem Knopf drücken muß und schon sind die Quellen am sprudeln wie in Saudi-Arabien.

    die genannten Staaten sind nicht oder nur unter Umständen in der lage ihre rohstoffe abzubauen, wie es "üblich" ist. China bricht ganze landstriche über Kopf dafür ähnlich russland mit einem output der die ganze Investition nicht rechtfertigt.
    Teile der Eisenbahn (transsibierien) könnten wegen des Klimawandels wieder "ins Moor fallen". viel Spaß beim Neuaufbau.
    Geändert von Schmolle (18.08.2022 um 13:57 Uhr)
    Legat Power. Kasalla.

  14. #13424

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    Zitat Zitat von fruchtoase Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von gruenweiss11 Beitrag anzeigen
    Du kannst die Lage aber auch umdrehen und betrachten, das grade Atomwaffen einen extremen Instandhaltungsaufwand benötigen. Dazu ist eine sehr genaue Koordination, gepaart mit Wissen und sehr viel Geld von nöten, welche im totalen Chaos nicht möglich wäre. Das Szenario ist sehr viel wahrscheinlicher als die Kapitulation vor der Angst. Niemand kann dazu sagen, in welchem Zustand sich das Arsenal aktuell befindet. Die USA geben über 30 Mrd. Dollar pro Jahr nur für die Wartung aus. Das ist für Russland sehr viel Geld.
    Ist das so?
    Warum sind Atomwaffen so pflegebedürftig?
    Funktionieren die plötzlich nicht mehr, wenn man sie nicht akurat wartet?
    Alleine schon die Bewachung. Aber auch der Treibstoff altert und muss regelmäßig getauscht werden bei den Raketen. Aber auch die Atomsprengköpfe selber können korrodieren. Plötzlich wird da nix passieren, aber längerfristig.

  15. #13425
    Avatar von fruchtoase
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    Zitat Zitat von Andy883 Beitrag anzeigen
    Alleine schon die Bewachung. Aber auch der Treibstoff altert und muss regelmäßig getauscht werden bei den Raketen. Aber auch die Atomsprengköpfe selber können korrodieren. Plötzlich wird da nix passieren, aber längerfristig.
    Und Du meinst, ein lokaler Warlord (jetzt mal die schlimmste Folge eines Putinabganges, also ein Zerfall des Reiches in chaotische Zustände mit lokalen selbsternannten Machthabern, imaginiert) würde da ein Interesse dran entwickeln? Ich würde mal eher vermuten, Bewachung wäre relativ nachlässig adressiert und langfristige Planung ist in solchen Zuständen selten eine Priorität. Funktioniert dann von 10 Atomwaffen nur eine, ist trotzdem unvorstellbarer Schaden angerichtet.
    Einfach mal in Gedanken vorstellen, Afghanistan wäre eine Atommacht... Ein Szenario, welches ich mir eigentlich lieber nicht vorstellen will.

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