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Thema: Klassenerhalt 2021

  1. #1
    Avatar von Achim
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    Klassenerhalt 2021

    Der Klassenerhalt 2020 wurde ja glücklicherweise, wenn auch mit einigem Ach und Krach, erreicht (und der entsprechende Thread geschlossen). Aber nach der Saison ist bekanntlich vor der Saison. Der bisherige Kader wird wohl weitgehend zusammenbleiben (minus Rashica und Pizarro), große Sprünge bei den Neuverpflichtungen wird es auch nicht geben. Baumann hat angekündigt, daß es mit Kohfeldt weitergehen soll.

    Wie sind die Erwartungen an die neue Saison? Erneute Zitterpartie oder kann man den Tabellenkeller vermeiden?

  2. #2
    Avatar von mental-nicht-fit
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    Gibts auch schon einen "Qualifikation für Europa 2021" Thread?
    Social Distortion

  3. #3
    Avatar von Knaacki
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    Zitat Zitat von mental-nicht-fit Beitrag anzeigen
    Gibts auch schon einen "Qualifikation für Europa 2021" Thread?
    Nee, wofür auch?

  4. #4
    Avatar von defensivverweigerer
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    Genau mein Humor der Thread.
    "Punks sind auch nur Hippies. Mit schlechter Laune!" (Amy Taylor)

    http://stolpersteine-bremen.de/

  5. #5
    Avatar von BartS.
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    Puh, immer noch keine Punkte. Wird nix mehr.

  6. #6
    Avatar von kowalskee
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    Gewagte These

  7. #7

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    Zitat Zitat von Knaacki Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von mental-nicht-fit Beitrag anzeigen
    Gibts auch schon einen "Qualifikation für Europa 2021" Thread?
    Nee, wofür auch?
    Sind ja schließlich nicht im HSV-Forum, wa?
    Antifascista!

  8. #8

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    Mir wäre wohler, wenn man den für 2022 auch schon eröffnen könnte.

  9. #9
    Avatar von Fullcollapsed
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    Der heißt doch Wiederaufstieg 2022?
    Wieder alles im Griff auf dem sinkenden Schiff!

  10. #10

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    So kann ich dann die Therapiegruppe wieder verlassen.

  11. #11

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    Zitat Zitat von Fullcollapsed Beitrag anzeigen
    Der heißt doch Wiederaufstieg 2022?
    Gibt es dann auch Drittligameister 2023?

  12. #12
    Avatar von Daniel FR
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    Ihr seid echt ein hoffnungsloser (sic!) Fall!
    I don't feel at home in this world anymore.

  13. #13

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    Einen hab ich aber noch: Fußball funktioniert so für mich nicht. Es gab nur ein einziges Spiel, bei dem ich ähnlich emotional war, wie sonst. Gegen Bielefeld hatte ich ein ähnliches Fußballgefühl, das war aber auch ein Wunder und somit kein Wunder, dass ich da steil ging. Ansonsten guckte ich wie sediert auf die Darbietungen und langweilte mich ein wenig. Höchste Tristessestufe erreichte ich beim Spiel gegen Wolfsburg. Das war so fürchterlich langweilig, dass ich mir lieber eine Übertragung "Fang den Hut" aus dem Altenheim angeguckt hätte.

    Aber so können wir uns dennoch alle beglückwünschen, dass wir die schlechteste Saison aller Zeiten überstanden haben und nicht noch abgestiegen sind. Wer hätte dies nach der letzten Saison 2019/2020 gedacht.

    Ich nehme mal das Saisonende vorweg, sorry.
    Geändert von Etcetera (07.07.2020 um 10:56 Uhr)

  14. #14

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    Den Beitrag wollte ich eigentlich im alten Thread schreiben, als die Diskussion auf die Vergleiche mit Frankfurt und Gladbach kam, aber da ich jetzt erst freigeschaltet wurde, reiche ich den hier noch nach:

    Was für mich bei dem Thema, dass bei anderen Vereinen (z.B. Frankfurt und Gladbach) gut gearbeitet wird zu kurz kommt ist der Punkt Verletzungspech und Leistungsschwankungen im Zusammenhang der Ersetzbarkeit von Spielern im Kader für den jeweiligen Verein.

    Meiner Meinung nach hat da nach 2010/11 in der Bundesliga ein Umdenken stattgefunden, vor allem vorangetrieben durch die Bayern. Die hatten in der Saison mit längeren Ausfällen von Robben, Ribery und Kroos zu kämpfen, wodurch die Hinrunde komplett im Eimer war (5. Platz nach der Hinrunde). Diese Spieler konnte Bayern damals nicht ersetzen.

    Danach haben sie angefangen, deutlich teurere Transfers zu tätigen, mit dem Ziel, dass jeder Spieler möglichst gleichwertig ersetzt werden kann. Die Folge waren 8 Meisterschaften in Folge, da sie von Verletzungen und schwachen Phasen von einzelnen Spielern kaum noch berührt sind und dadurch unheimlich konstant sind. Die Konkurrenten wie Dortmund, Leverkusen, Leipzig und Gladbach versuchen diese Devise auch zu verfolgen, kommen aber nicht hinterher.

    Aber dadurch, dass alle Topvereine dieses Ziel verfolgen, sind diese viel konstanter geworden. Das führt dazu, dass es viel schwieriger ist, für Teams aus dem Mittelfeld, in die oberen Bereiche reinzukommen, denn Vereine aus dem Mittelfeld können ihre wichtigsten Spieler nicht annähernd gleichwertig ersetzen.

    Dadurch ergibt sich die schwierige Situation, dass Vereine ohne externe Geldgeber nicht die Möglichkeit haben, einen Kader so aufzubauen, dass er robust gegenüber Leistungsschwankungen oder Verletzungen ist, es sei denn, man schafft es, mehrere Jahre in Folge auf den internationalen Plätzen (möglichst Champions League) zu landen, wodurch man dann die nötigen Mittel hat - aber damit das passiert, braucht man ein paar Saisons, in denen man das nötige Glück hat, dass die wichtigsten Spieler gesund bleiben.

    Das meist genannte Beispiel für einen Verein, der sich durch gute Arbeit hochgearbeitet hat, ist Gladbach, aber dabei darf man nicht übersehen, dass sie einfach das nötige Glück hatten, dass sich 11/12 Reus nicht länger verletzt hat, oder z.B. Kruse und Xhaka in den späteren Jahren. Diese Spieler hätten sie nicht ansatzweise ersetzen können, und die Reise nach oben wäre unter Umständen gestoppt worden.

    Frankfurt befindet sich gerade an einem ähnlichen Scheideweg, sie sind definitiv noch nicht an dem Punkt, wo ihre Topspieler 1:1 ersetzt werden können und haben diese Saison unter anderem an dem Leistungstief von André Silva gelitten. Die nächste Saison wird da ganz entscheidend sein, wenn sich Topspieler über lange Zeiträume verletzen, kann mit dem Aufwärtstrend schon wieder Schluss sein, wenn nicht, könnte es die Saison sein, in der sie sich auf den Europarängen einigermaßen festsetzen.

    Andere Vereine, die in der Situation waren, in die oberen Regionen vorzudringen, z.B. Mainz in den Jahren 2013-17 und Schalke in den letzten paar Jahren, hatten Saisons, in denen sie von Verletzungen und Leistungseinbrüchen verfolgt wurden, bevor sie einen Kader aufbauen konnten, der das verkraften kann.

    Nun kann man natürlich diskutieren, inwiefern es zur guten Arbeit gehört, dass man Spieler so aussucht und das Training so bestreitet, dass Verletzungen minimiert werden, aber gerade am Beispiel Marco Reus wird deutlich, dass im Bezug auf Verletzungen oft einfach Pech entscheidend ist.

    Was ich mit der Textwand letztendlich einfach sagen will: es ist in den letzten zehn Jahren deutlich schwieriger geworden, sich durch gute Arbeit hochzuarbeiten, bzw. gute Arbeit allein reicht nicht aus. Das soll jetzt alles gar nicht so sehr auf die momentane Werdersaison bezogen sein, es wurden auch viele weitere Fehler begangen, die zu dieser Situation geführt haben. Aber sowas muss in die Bewertung der Arbeit der Verantwortlichen mit einbezogen werden, und auch wenn in Zukunft bei Werder konstant gute Arbeit geleistet werden sollte, heißt das nicht automatisch, dass es konstant nach oben gehen wird. Da wird es mehere Saisons lang eine große Portion Glück benötigen, und bis das Eintritt, werden wir alle noch einiges an Geduld mitbringen müssen. Unabhängig davon, wer dann im Verein das Sagen hat.

  15. #15

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    Um mehr sollte es nächstes Jahr auch nicht gehen, HSV und WOB mussten auch zwei Jahre in Folge in die Relegation.

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