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Thema: Statistik und Kurvendiskussionen

  1. #751

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    Jedenfalls müssen wir uns anscheinend keine Gedanken darüber machen, dass dank COVID die Intensivstationen voller werden. Die Anzahl der COVID-Patienten scheint die Anzahl der belegten Betten nicht zu beeinflussen.

    Im Ernst: das fehlende Personal könnte eine Erklärung sein. Weiß jemand, ob das in die Ermittlung der Betten einfließt?

  2. #752

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    kenn mich nicht wirklich aus, aber so wie ich das verstanden habe, gibt es viele eingriffe die zu längeren zeiten auf der intensiv führen. davon lassen sich viele (mehr oder minder guten gewissens) verschieben. die eingriffe selbst führen wohl auch zu einigem personaleinsatz.

  3. #753

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    Zitat Zitat von Knipser Beitrag anzeigen
    Jedenfalls müssen wir uns anscheinend keine Gedanken darüber machen, dass dank COVID die Intensivstationen voller werden. Die Anzahl der COVID-Patienten scheint die Anzahl der belegten Betten nicht zu beeinflussen.
    die krankenhäuser werden ja nicht umsonst aufgerufen übliche eingriffe zu verschieben. der anteil an covid-patienten stieg stetig. ich mein aber auch, dass sich das wachstum verlangsamt hat. die maßnahmen scheinen auch da schon sichtbar zu sein.

  4. #754

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    Zitat Zitat von epinik Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Knipser Beitrag anzeigen
    Jedenfalls müssen wir uns anscheinend keine Gedanken darüber machen, dass dank COVID die Intensivstationen voller werden. Die Anzahl der COVID-Patienten scheint die Anzahl der belegten Betten nicht zu beeinflussen.
    die krankenhäuser werden ja nicht umsonst aufgerufen übliche eingriffe zu verschieben. der anteil an covid-patienten stieg stetig. ich mein aber auch, dass sich das wachstum verlangsamt hat. die maßnahmen scheinen auch da schon sichtbar zu sein.
    Ja, ok. Aber wenn sich das so gut regeln lässt, dass überhaupt kein Anstieg der Intensivbetten zu sehen ist, haben wir doch kein Problem mit Intensivbetten.

  5. #755
    Avatar von Wümme Wiese
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    Doch. Es müssen andere geplante OPs etc. verschoben werden, damit genug Platz und Personal vorhanden ist. Das ist ein Problem.
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  6. #756
    Avatar von Werderfan79
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    Zitat Zitat von Knipser Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von epinik Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Knipser Beitrag anzeigen
    Jedenfalls müssen wir uns anscheinend keine Gedanken darüber machen, dass dank COVID die Intensivstationen voller werden. Die Anzahl der COVID-Patienten scheint die Anzahl der belegten Betten nicht zu beeinflussen.
    die krankenhäuser werden ja nicht umsonst aufgerufen übliche eingriffe zu verschieben. der anteil an covid-patienten stieg stetig. ich mein aber auch, dass sich das wachstum verlangsamt hat. die maßnahmen scheinen auch da schon sichtbar zu sein.
    Ja, ok. Aber wenn sich das so gut regeln lässt, dass überhaupt kein Anstieg der Intensivbetten zu sehen ist, haben wir doch kein Problem mit Intensivbetten.
    Angesichts von derzeit ca.300 Todesfällen am Tag von scheinbar greifenden Maßnahmen und keinen Problemen bei den Intensivkapazitäten zu sprechen, ist aber auch etwas.....

  7. #757

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    noch müssen nur "unnötige" sonstige Eingriffe verschoben werden. In nicht allzu ferner Zukunft wird es bei gleichbleibenden Infektionszahlen auch Entscheidungen geben, welche der zwei lebensrettenden OPs nun durchgeführt werden kann und welche mangels der durch COVID-Patienten reduzierten Kapazitäten nicht mehr möglich ist.

    Erleben möchte ich das nicht. Auch jetzt sterben, wie Werderfan79 richtig anmerkt, ca. 300 Menschen pro Tag.

    In Bremen sind nach meinen Informationen trotz nicht mehr steigender Infektionszahlen vermehrt Intensivbetten mit COVID-Patienten in Beschlag und es werden auch in anderen Städten schon Ärzte aus anderen Fachrichtungen zur Covid-Behandlung abgezogen.
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  8. #758

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    Zitat Zitat von blockländer Beitrag anzeigen
    In nicht allzu ferner Zukunft wird es bei gleichbleibenden Infektionszahlen auch Entscheidungen geben, welche der zwei lebensrettenden OPs nun durchgeführt werden kann und welche mangels der durch COVID-Patienten reduzierten Kapazitäten nicht mehr möglich ist.

    Erleben möchte ich das nicht. Auch jetzt sterben, wie Werderfan79 richtig anmerkt, ca. 300 Menschen pro Tag.
    Das möchte ich auch nicht erleben (hab ich ja auch schon geschrieben). Aber wenn auch nur einer der 300 Toten durch ein Intensivbett hätte gerettet werden können, frage ich mich warum er keins von den 5000 freien bekommen hat.

    Ich wundere mich ja nur, warum die Zahl der belegten Intensivbetten nicht steigt, obwohl laut Intensivregister noch 5000 frei sind. Kann mir nicht vorstellen, dass notwendige OPs unter den Voraussetzungen verschoben werden. Und dass Ärzte aus anderen Fachrichtungen abgezogen werden, ist auch nicht plausibel, wenn die Anzahl der belegten Intensivbetten seit Monaten konstant ist (bzw. dass Intensivmediziner anderer Fachrichtungen abgezogen werden, ist schon plausibel, weil ja der COVID-Anteil an den Intensivbetten steigt).
    Geändert von Knipser (26.11.2020 um 07:25 Uhr)

  9. #759

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    Ich weiß aus erster Hand, das Ärzte verschiedener Fachrichtungen von einer Klinik in eine andere Klinik des gleichen Verbundes geschickt wurden bzw. sich freiwillig melden konnten, um dort die COVID-Patienten zu behandeln. Das dürfte kein Einzelfall sein.

    Die Frage ist auch, womit sind die Intensivbetten belegt. Die Gesamtzahl mag gleich sein, aber die Quote an COVID-Patienten höher als im Sommer. In Bremen ist das mWn zumindest so.
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  10. #760

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    Zitat Zitat von blockländer Beitrag anzeigen
    Ich weiß aus erster Hand, das Ärzte verschiedener Fachrichtungen von einer Klinik in eine andere Klinik des gleichen Verbundes geschickt wurden bzw. sich freiwillig melden konnten, um dort die COVID-Patienten zu behandeln. Das dürfte kein Einzelfall sein.

    Die Frage ist auch, womit sind die Intensivbetten belegt. Die Gesamtzahl mag gleich sein, aber die Quote an COVID-Patienten höher als im Sommer. In Bremen ist das mWn zumindest so.
    Ja klar, das bezweifle ich ja gar nicht. Die Quote ist höher und steigend. Und bei einem befreundeten Ärztepaar war es auch so, dass sie extra im Frühjahr eine Weiterbildung zur Intensivmedizin gemacht haben, um im Notfall auszuhelfen.
    Ich bezweifle ja gar nicht, dass sich die Krankenhäuser mit COVID-Fällen füllen. Alles andere wäre in einer Pandemie auch seltsam. Aber dass Intensivbetten knapp werden, geht halt aus keiner Statistik hervor. Und nur darauf wollte ich hinaus.

  11. #761
    Avatar von untersommer
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    So richtig spannend wird es dann, wenn die Krankenhäuser die übliche Feiertagsbesetzung haben.
    Der alte Hauptbahnhoftoilettenmann weiß genau, dass man nichts retten kann.

  12. #762

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    Zitat Zitat von untersommer Beitrag anzeigen
    So richtig spannend wird es dann, wenn die Krankenhäuser die übliche Feiertagsbesetzung haben.
    Die unterscheidet sich genau wie von der Wochenendbesetzung?

  13. #763
    Avatar von untersommer
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    Noch weniger AIP's.
    Der alte Hauptbahnhoftoilettenmann weiß genau, dass man nichts retten kann.

  14. #764

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    Zitat Zitat von Knipser Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von blockländer Beitrag anzeigen
    Ich weiß aus erster Hand, das Ärzte verschiedener Fachrichtungen von einer Klinik in eine andere Klinik des gleichen Verbundes geschickt wurden bzw. sich freiwillig melden konnten, um dort die COVID-Patienten zu behandeln. Das dürfte kein Einzelfall sein.

    Die Frage ist auch, womit sind die Intensivbetten belegt. Die Gesamtzahl mag gleich sein, aber die Quote an COVID-Patienten höher als im Sommer. In Bremen ist das mWn zumindest so.
    Ja klar, das bezweifle ich ja gar nicht. Die Quote ist höher und steigend. Und bei einem befreundeten Ärztepaar war es auch so, dass sie extra im Frühjahr eine Weiterbildung zur Intensivmedizin gemacht haben, um im Notfall auszuhelfen.
    Ich bezweifle ja gar nicht, dass sich die Krankenhäuser mit COVID-Fällen füllen. Alles andere wäre in einer Pandemie auch seltsam. Aber dass Intensivbetten knapp werden, geht halt aus keiner Statistik hervor. Und nur darauf wollte ich hinaus.
    Das ist inzwischen auch nicht mehr die größte Befürchtung. Die Sorge bezieht sich eher auf die Versorgung der Patienten mangels gesundem Personal.
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  15. #765

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    Zitat Zitat von blockländer Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Knipser Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von blockländer Beitrag anzeigen
    Ich weiß aus erster Hand, das Ärzte verschiedener Fachrichtungen von einer Klinik in eine andere Klinik des gleichen Verbundes geschickt wurden bzw. sich freiwillig melden konnten, um dort die COVID-Patienten zu behandeln. Das dürfte kein Einzelfall sein.

    Die Frage ist auch, womit sind die Intensivbetten belegt. Die Gesamtzahl mag gleich sein, aber die Quote an COVID-Patienten höher als im Sommer. In Bremen ist das mWn zumindest so.
    Ja klar, das bezweifle ich ja gar nicht. Die Quote ist höher und steigend. Und bei einem befreundeten Ärztepaar war es auch so, dass sie extra im Frühjahr eine Weiterbildung zur Intensivmedizin gemacht haben, um im Notfall auszuhelfen.
    Ich bezweifle ja gar nicht, dass sich die Krankenhäuser mit COVID-Fällen füllen. Alles andere wäre in einer Pandemie auch seltsam. Aber dass Intensivbetten knapp werden, geht halt aus keiner Statistik hervor. Und nur darauf wollte ich hinaus.
    Das ist inzwischen auch nicht mehr die größte Befürchtung. Die Sorge bezieht sich eher auf die Versorgung der Patienten mangels gesundem Personal.
    Da bin ich sofort dabei, allerdings scheint sich keiner zu trauen, das laut zu sagen.

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