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Thema: Statistik und Kurvendiskussionen

  1. #4846

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    Zitat Zitat von Halbzeittee Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von epinik Beitrag anzeigen
    @halbzeittee: eigentlich ging es mir nur um die verwendung von studien zweifelhafter akteure. wenn ich mir deinen post ansehe, dann vergleichst du den tod durch corona mit nebenwirkungen durch impfung. man sollte wohl jeweils tod und nebenwirkungen vergleichen.
    Ja, ich will für meine Kinder doch nur Nutzen und Risiko abwägen. Risiko sind z.B. Langzeitfolgen, welche wir in 8-10 Jahren sehen.
    Hauptrisiko ist die Herzmuskelentzündung. Das ist bei der zweiten Impfung bei sehr gesunden Kindern in etwa gleich hoch wie das Risiko eines schweren Coronaverlaufs. Daher auch die schlaue Entscheidung in England, in dieser Altersgruppe nur eine Impfung zu empfehlen.
    Bei gesunden Kindern ist eigentlich ein schwerer Coronaverlauf als auch eine schwere Impfnebenwirkung extrem unwahrscheinlich. Bei der Impfung meiner Tochter spielte daher auch eine Rolle, dass die Impfung zusätzlich Vorteile im öffentlichen Leben einräumt. Vermutlich hätte sie sich sonst auch geimpft, aber es wäre uns sicher nicht so eilig gewesen.

  2. #4847
    Avatar von Halbzeittee
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    Zitat Zitat von XantaKlaus Beitrag anzeigen
    Langzeitfolgen von Impfungen sind Folgen, die sofort/kurz nach der Impfung auftreten, aber deren Auswirkung für eine lange Zeit anhält.
    Aha, wo steht das? War das vor Corona auch so?

    Edit: Der Definition kann ich aber folgen. Wir wissen nicht, was jetzt für Folgen auftreten. Die Auswirkungen werden erst langfristig sichtbar und dann wird man das bewerten.
    Geändert von Halbzeittee (15.09.2021 um 00:34 Uhr)

  3. #4848
    Avatar von Halbzeittee
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    Zitat Zitat von schuti Beitrag anzeigen
    Bei gesunden Kindern ist eigentlich ein schwerer Coronaverlauf als auch eine schwere Impfnebenwirkung extrem unwahrscheinlich. Bei der Impfung meiner Tochter spielte daher auch eine Rolle, dass die Impfung zusätzlich Vorteile im öffentlichen Leben einräumt. Vermutlich hätte sie sich sonst auch geimpft, aber es wäre uns sicher nicht so eilig gewesen.
    Das respektiere ich. Denke im Prinzip auch ähnlich. Nur bei der Entscheidungsfindung hapert es...

  4. #4849
    Avatar von XantaKlaus
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    Zitat Zitat von Halbzeittee Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von XantaKlaus Beitrag anzeigen
    Langzeitfolgen von Impfungen sind Folgen, die sofort/kurz nach der Impfung auftreten, aber deren Auswirkung für eine lange Zeit anhält.
    Aha, wo steht das? War das vor Corona auch so?

    Edit: Der Definition kann ich aber folgen. Wir wissen nicht, was jetzt für Folgen auftreten. Die Auswirkungen werden erst langfristig sichtbar und dann wird man das bewerten.
    Das ist die Definition von Langzeitschäden in Bezug auf Impfungen schon weit vor Corona und steht quasi überall im Internet in dem Kontext. Aber der Begriff wird von generellen Impfgegnern halt gerne zweckentfremdet und falsch gedeutet mit der Erzählung, dass Jahre später ja noch Schäden auftreten können. Aber die können dann auch nie erklären, wie das funktionieren soll.

    Und ansonsten wird Pandemrix zitiert, aber auch hier traten die Folgen sofort auf, nur der Zusammenhang musste erkannt werden. Damals wurden 30,5 Mio Impfungen vorgenommen. Da bieten die Coronaimpfstoffe eine ganz andere Datenbasis und schnellere Erkenntnisse, die man ja auch schon wahrgenommen hat (Thrombosen, Herzmuskelentzündungen) und darauf reagiert und warnt.
    “I think the saddest people always try their hardest to make people happy because they know what it’s like to feel absolutely worthless and they don’t want anyone else to feel like that.” R. Williams

  5. #4850

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    Zitat Zitat von Halbzeittee Beitrag anzeigen
    Edit: Der Definition kann ich aber folgen. Wir wissen nicht, was jetzt für Folgen auftreten. Die Auswirkungen werden erst langfristig sichtbar und dann wird man das bewerten.
    Doch, die Folgen sind jetzt schon bekannt bei über eine halben Milliarde Biontech-Impfungen (oder sind es mittlerweile über eine Milliarde?). Es wären nur noch Nebenwirkungen nicht sichtbar, die weniger als einmal je 100 Mio Fälle oder so auftreten, statistisch gesehen also weniger als ein Fall in Deutschland. Aber hat XantaKlaus ja auch schon geschrieben.
    Geändert von Andy (15.09.2021 um 02:00 Uhr)

  6. #4851

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    Könntet ihr bitte eure Diskussion in den Parallelthread verschieben?

  7. #4852

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    In Niedersachsen zeichnet sich ab, dass die Inzidenzen in der zweiten Schulwoche tatsächlich leicht zurück gehen.

  8. #4853
    Avatar von Osnadame
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    Wäre mal interessant, wie viele positive Fälle durch die tägliche Testung letzte Woche gefunden wurden. Das Durchschnittsalter der aktiven positiven Fälle bleibt hier in der Region eigentlich schon seit Wochen unverändert so um die 27/28 Jahre. Gibt mal kurze Ausschläge nach oben und unten, aber landet dann wieder bei dem Wert.
    +++ No surprising news +++

  9. #4854
    Avatar von Wümme Wiese
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    Zitat Zitat von Knipser Beitrag anzeigen
    In Niedersachsen zeichnet sich ab, dass die Inzidenzen in der zweiten Schulwoche tatsächlich leicht zurück gehen.
    Seit Montag ist der gesamtdeutsche R-Wert unter 1. Die Richtung sieht gut aus!
    Die Frage ist, wie lange es jetzt geht.
    Mit einem Verrückten zu streiten ist Wahnsinn. (G. M. Burrows, 1828)

  10. #4855

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    Es und fast überall die Ferien schon länger vorbei. Bayern hat erst diese Woche wieder Schule. Da ist noch ein Anstieg. In Thüringen gibt es nach erst einer vollen Schulwoche auch noch 40% Anstieg. Das dürfte dann aber auch bald zurück gehen.
    Mitte Oktober starten viele Herbstferien. Bis dahin gibt es hoffentlich einen Rückgang, damit wir nicht mit höheren Zahlen als im Vorjahr in den Herbst gehen.

  11. #4856

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    Zitat Zitat von Osnadame Beitrag anzeigen
    Wäre mal interessant, wie viele positive Fälle durch die tägliche Testung letzte Woche gefunden wurden. Das Durchschnittsalter der aktiven positiven Fälle bleibt hier in der Region eigentlich schon seit Wochen unverändert so um die 27/28 Jahre. Gibt mal kurze Ausschläge nach oben und unten, aber landet dann wieder bei dem Wert.
    Meine Frau ist ja Lehrerin und die berichtet, dass es schon regelmäßig Fälle gibt. Die werden aber recht geräuschlos behandelt, was auch ok ist, denke ich. Ob es da eine offizielle Statistik gibt, weiß ich aber nicht. Vermutlich könnte man auch einfach schauen, wie viele Fälle unter 20 Jahren es aktuell gibt. Die Wahrscheinlichkeit ist recht hoch, dass viele dieser Fälle durch die Tests an Schulen gefunden wurden.

  12. #4857
    Avatar von thoben
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    Für Bremen gibt es eine Auflistung für SuS seit der 16. KW, mit Unterteilung in positive Schnell- und PCR-Tests.

    Seit Schulbeginn nach dem Ferien sind in Bremen 70 Fälle an Schulen und 9 in Kitas gefunden worden, in Bremerhaven zusammen 104. Leider wird nicht gesagt, ob es nur SuS sind oder auch Beschäftigte

  13. #4858
    Avatar von Wümme Wiese
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    Dazu mal aktuelle Zahlen aus Brandenburg. Hier gilt bei Schülern weder Maskenpflicht noch Abstandsregeln.
    Mit einem Verrückten zu streiten ist Wahnsinn. (G. M. Burrows, 1828)

  14. #4859
    Avatar von Werderfan79
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    Es gilt in BRB lt. aktueller Verordnung nur für Grundschüler keine Maskenpflicht.

    Zur Einordnung sei noch dazu erwähnt, dass Brandenburg bei den Erwachsenen U60 eine freundlich formuliert mäßige Impfquote von unter 60% hat.
    Wenn in dem Artikel schon die Inzidenz so schön nach Altersgruppen aufgedröselt wird, hätte man das auch gern in dem Bereich 18-59 tun können.

    Nur fraglich, ob die Schlussfolgerung, dass die nicht vorhandene Maskenpflicht bei Grundschülern DER Grund für die "dramatisch" ansteigenden Zahlen ist, dann noch haltbar wäre.

  15. #4860

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    Jup. Sehr tendenziös der Artikel.
    Ist die Inzidenz bei den Grundschülern denn auch gestiegen.

    Meine allgemeine Beobachtung war, dass durch dur vielen Tests die Inzidenz unter Schülern auf über 200 steigt direkt nach Schulbeginn und dann auch aufgrund dieser Tests die Zahlen eben auch in dieser Gruppe am stärksten zurück gehen Richtung 0 und daher bremsend auf die Pandemie wirken.

    Komisch, dass die jungen Grundschüler tatsächlich eine Inzidenz unter 100 haben, obwohl es keine masken mehr gibt, aber bei der Gruppe der 10-14 jährigen eine Zunahme der Infektionsnachweise erfolgte. Ist die Stichprobe so klein, dass es Schwankungen gibt, oder gibt es Gründe für einen tatsächlichen Anstieg?

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