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Thema: Statistik und Kurvendiskussionen

  1. #1711

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    Zitat Zitat von schuti Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Knipser Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Wümme Wiese Beitrag anzeigen
    Worauf ich hinaus wollte: es gibt bei den Intensivstationen nicht wirklich Luft nach oben.
    Und dafür sehe ich eben keine Quelle. Die Zahlen deuten viel mehr darauf hin, dass man bisher für jeden Corona-Intensivpatienten noch eine verschiebbare OP gefunden hat, die dann verschoben wurde.
    Hier glaube ich auch nicht, dass es über die veröffentlichten Zahlen hinaus weitere freie Kapazitäten gab.
    Allerdings gab es ja stets freie Betten und wir waren nie an den bekannten Grenzen dran. Das haben wir aber ja schon im Herbst hier so gesagt.

    Trotzdem ist die Entspannung nötig, um auch das Personal zu entlasten. Und auch generell wird es höchste Zeit für rückläufige Fallzahlen.
    Ist so nicht ganz richtig. Zahlreiche Krankenhäuser waren dicht und haben keine Patienten mehr aufgenommen. Dazu gab es genug Pressemeldungen. Darüber hinaus mussten aus einigen Regionen Patienten in andere Bundesländer verlegt werden, da nicht mehr genug Intensivbetten zur Vefügung standen. Wir waren definitiv an den "bekannten Grenzen" dran. Ich verstehe nicht, wie man das noch leugnen kann.

  2. #1712

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    Zitat Zitat von schuti Beitrag anzeigen
    Trotzdem ist die Entspannung nötig, um auch das Personal zu entlasten. Und auch generell wird es höchste Zeit für rückläufige Fallzahlen.

  3. #1713

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    Zitat Zitat von Wümme Wiese Beitrag anzeigen
    In England sieht es momentan wohl so aus, dass die Zahlen trotz Lockdown nicht mehr fallen. Zudem in Portugal bereits 20% der Neuinfektionen durch die Mutation.
    Laut https://www.tagesschau.de/ausland/co...tugal-103.html sind es 13% und nicht 20%.

    Bei Bewertung solcher Zahlen sollte man auch berücksichtigen, das nicht überall der gleiche Lockdown bereits gleich lang läuft. Portugal z.b. schließt erst morgen die Schule und Gastronomie und Einzelhandel sind offenbar erst seit letzten Freitag zu.
    Geändert von Neasy (21.01.2021 um 19:10 Uhr)

  4. #1714

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    Zitat Zitat von Wümme Wiese Beitrag anzeigen
    Worauf ich hinaus wollte: es gibt bei den Intensivstationen nicht wirklich Luft nach oben.
    Und dafür sehe ich eben keine Quelle. Die Zahlen deuten viel mehr darauf hin, dass man bisher für jeden Corona-Intensivpatienten noch eine verschiebbare OP gefunden hat, die dann verschoben wurde.
    Hier glaube ich auch nicht, dass es über die veröffentlichten Zahlen hinaus weitere freie Kapazitäten gab.
    Allerdings gab es ja stets freie Betten und wir waren nie an den bekannten Grenzen dran. Das haben wir aber ja schon im Herbst hier so gesagt.

    Trotzdem ist die Entspannung nötig, um auch das Personal zu entlasten. Und auch generell wird es höchste Zeit für rückläufige Fallzahlen.
    Ist so nicht ganz richtig. Zahlreiche Krankenhäuser waren dicht und haben keine Patienten mehr aufgenommen. Dazu gab es genug Pressemeldungen. Darüber hinaus mussten aus einigen Regionen Patienten in andere Bundesländer verlegt werden, da nicht mehr genug Intensivbetten zur Vefügung standen. Wir waren definitiv an den "bekannten Grenzen" dran. Ich verstehe nicht, wie man das noch leugnen kann.
    Naja. Die Presse will gerne berichten. Ich erinnere mich daran, wie die Presse von Krankenhäusern in Berlin berichtet hat, die Krankenwagen angewiesen haben Corona Patienten lieber auf anderen Berliner Krankenhäuser zu verteilen. Die Diskussion hatten wir damals ja schon. Das heißt ja eben nicht, dass es in Berlin keine Plätze mehr gab. Im stark betroffenen Berlin gab es zu jeder Zeit genug Kapazitäten. Das blieb ja auch nach dieser Mitteilung so. Du hast aber Recht, dass Personen aus Sachsen in andere Bundesländer gebracht wurden. Dort war es regional durchaus schlimm, ist es übrigens dort immernoch.

    Die Zahl aus wie vielen Kreisen Patienten in anderen Kreise verlegt wurden, wäre ja tatsächlich auch eine interessante Zahl. Aber ich glaube, da hat niemand was, oder? Du würdest wohl ne größere Zahl annehmen(,oder?), ich eine eher sehr kleine.
    Geändert von schuti (21.01.2021 um 20:17 Uhr)
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  5. #1715

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    Worauf ich hinaus wollte: es gibt bei den Intensivstationen nicht wirklich Luft nach oben.
    Und dafür sehe ich eben keine Quelle. Die Zahlen deuten viel mehr darauf hin, dass man bisher für jeden Corona-Intensivpatienten noch eine verschiebbare OP gefunden hat, die dann verschoben wurde.
    Hier glaube ich auch nicht, dass es über die veröffentlichten Zahlen hinaus weitere freie Kapazitäten gab.
    Allerdings gab es ja stets freie Betten und wir waren nie an den bekannten Grenzen dran. Das haben wir aber ja schon im Herbst hier so gesagt.

    Trotzdem ist die Entspannung nötig, um auch das Personal zu entlasten. Und auch generell wird es höchste Zeit für rückläufige Fallzahlen.
    Ist so nicht ganz richtig. Zahlreiche Krankenhäuser waren dicht und haben keine Patienten mehr aufgenommen. Dazu gab es genug Pressemeldungen. Darüber hinaus mussten aus einigen Regionen Patienten in andere Bundesländer verlegt werden, da nicht mehr genug Intensivbetten zur Vefügung standen. Wir waren definitiv an den "bekannten Grenzen" dran. Ich verstehe nicht, wie man das noch leugnen kann.
    Naja. Die Presse will gerne berichten. Ich erinnere mich daran, wie die Presse von Krankenhäusern in Berlin berichtet hat, die Krankenwagen angewiesen haben Corona Patienten lieber auf anderen Berliner Krankenhäuser zu verteilen. Die Diskussion hatten wir damals ja schon. Das heißt ja eben nicht, dass es in Berlin keine Plätze mehr gab. Im stark betroffenen Berlin gab es zu jeder Zeit genug Kapazitäten. Das blieb ja auch nach dieser Mitteilung so. Du hast aber Recht, dass Personen aus Sachsen in andere Bundesländer gebracht wurden. Dort war es regional durchaus schlimm, ist es übrigens dort immernoch.

    Die Zahl aus wie vielen Kreisen Patienten in anderen Kreise verlegt wurden, wäre ja tatsächlich auch eine interessante Zahl. Aber ich glaube, da hat niemand was, oder? Du würdest wohl ne größere Zahl annehmen(,oder?), ich eine eher sehr kleine.
    Wenn ein Großkrankenhaus mit einer der wichtigsten Berliner Notaufnahmen nicht mehr von Rettungsdiensten angefahren werden kann, dann ist das eine kritische Situation. Ahnliches in Dresden und in einigen Krankenhäusern in sächsischen Landkreisen. Da nützt es dem Patienten mit akuter Atemnot oder einem Herzinfakt kurzfristig recht wenig, wenn in anderen Bundesländern noch Betten frei sind. Das zu verharmlosen ("Die Presse will gerne berichten") finde ich inakzeptabel. Es gab derart viele Situationsberichte von Intensivmedizinern und Pflegepersonal, dass dieser Notstand einfach nicht mehr ernsthaft schönzureden ist.

  6. #1716

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    Niemand hat bestritten, dass es in Sachsen schlimm war, aber:
    1. Es gab keine Triage
    2. Es gab keinen bundesweiten Notstand an Intensivbetten, weshalb das Berichten der Zahl von "nur noch 3500" freien Betten im Dezember Quatsch war, weil daraus die Not in Sachsen gar nicht hervorging

  7. #1717

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    Die Situation war auch in einigen Landkreisen in Bayern sehr problematisch, in Thüringen, in Sachsen-Anhalt ... . Nur weil auf dem Papier im Divi-Register in der Summe noch genügend freie Betten drin stehen, bedeutet das nicht, dass die Lage in den Kliniken unkritisch ist.

  8. #1718

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    Worauf ich hinaus wollte: es gibt bei den Intensivstationen nicht wirklich Luft nach oben.
    Und dafür sehe ich eben keine Quelle. Die Zahlen deuten viel mehr darauf hin, dass man bisher für jeden Corona-Intensivpatienten noch eine verschiebbare OP gefunden hat, die dann verschoben wurde.
    Hier glaube ich auch nicht, dass es über die veröffentlichten Zahlen hinaus weitere freie Kapazitäten gab.
    Allerdings gab es ja stets freie Betten und wir waren nie an den bekannten Grenzen dran. Das haben wir aber ja schon im Herbst hier so gesagt.

    Trotzdem ist die Entspannung nötig, um auch das Personal zu entlasten. Und auch generell wird es höchste Zeit für rückläufige Fallzahlen.
    Ist so nicht ganz richtig. Zahlreiche Krankenhäuser waren dicht und haben keine Patienten mehr aufgenommen. Dazu gab es genug Pressemeldungen. Darüber hinaus mussten aus einigen Regionen Patienten in andere Bundesländer verlegt werden, da nicht mehr genug Intensivbetten zur Vefügung standen. Wir waren definitiv an den "bekannten Grenzen" dran. Ich verstehe nicht, wie man das noch leugnen kann.
    Naja. Die Presse will gerne berichten. Ich erinnere mich daran, wie die Presse von Krankenhäusern in Berlin berichtet hat, die Krankenwagen angewiesen haben Corona Patienten lieber auf anderen Berliner Krankenhäuser zu verteilen. Die Diskussion hatten wir damals ja schon. Das heißt ja eben nicht, dass es in Berlin keine Plätze mehr gab. Im stark betroffenen Berlin gab es zu jeder Zeit genug Kapazitäten. Das blieb ja auch nach dieser Mitteilung so. Du hast aber Recht, dass Personen aus Sachsen in andere Bundesländer gebracht wurden. Dort war es regional durchaus schlimm, ist es übrigens dort immernoch.

    Die Zahl aus wie vielen Kreisen Patienten in anderen Kreise verlegt wurden, wäre ja tatsächlich auch eine interessante Zahl. Aber ich glaube, da hat niemand was, oder? Du würdest wohl ne größere Zahl annehmen(,oder?), ich eine eher sehr kleine.
    Wenn ein Großkrankenhaus mit einer der wichtigsten Berliner Notaufnahmen nicht mehr von Rettungsdiensten angefahren werden kann, dann ist das eine kritische Situation.
    Das gilt nur dann, wenn es nicht in der gleichen Stadt noch viele andere krankenhäuser mit freien Betten gibt.
    Es ist halt so, dass sich die Patienten nicht von alleine gleichmäßig auf die Krankenhäuser verteilen, wenn es mehrere gibt.
    In Zügen der DB ist es auch manchmal vorne voll und hinten gibt es noch Sitzplätze.

    Im Maximum lag Berlin glaube ich bei 75% Belegung, zumindest zum Zeitpunkt dieses Artikels.
    Wenn dann 4 Krankenhäuser voll waren und 4 andere noch 50% frei hatten, war das keine absolute Notlage.

    Wäre nicht die von mir oben gewünschte Zahl tatsächlich eher ein Indikator?
    Geändert von schuti (21.01.2021 um 22:27 Uhr)

  9. #1719

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    Worauf ich hinaus wollte: es gibt bei den Intensivstationen nicht wirklich Luft nach oben.
    Und dafür sehe ich eben keine Quelle. Die Zahlen deuten viel mehr darauf hin, dass man bisher für jeden Corona-Intensivpatienten noch eine verschiebbare OP gefunden hat, die dann verschoben wurde.
    Hier glaube ich auch nicht, dass es über die veröffentlichten Zahlen hinaus weitere freie Kapazitäten gab.
    Allerdings gab es ja stets freie Betten und wir waren nie an den bekannten Grenzen dran. Das haben wir aber ja schon im Herbst hier so gesagt.

    Trotzdem ist die Entspannung nötig, um auch das Personal zu entlasten. Und auch generell wird es höchste Zeit für rückläufige Fallzahlen.
    Ist so nicht ganz richtig. Zahlreiche Krankenhäuser waren dicht und haben keine Patienten mehr aufgenommen. Dazu gab es genug Pressemeldungen. Darüber hinaus mussten aus einigen Regionen Patienten in andere Bundesländer verlegt werden, da nicht mehr genug Intensivbetten zur Vefügung standen. Wir waren definitiv an den "bekannten Grenzen" dran. Ich verstehe nicht, wie man das noch leugnen kann.
    Naja. Die Presse will gerne berichten. Ich erinnere mich daran, wie die Presse von Krankenhäusern in Berlin berichtet hat, die Krankenwagen angewiesen haben Corona Patienten lieber auf anderen Berliner Krankenhäuser zu verteilen. Die Diskussion hatten wir damals ja schon. Das heißt ja eben nicht, dass es in Berlin keine Plätze mehr gab. Im stark betroffenen Berlin gab es zu jeder Zeit genug Kapazitäten. Das blieb ja auch nach dieser Mitteilung so. Du hast aber Recht, dass Personen aus Sachsen in andere Bundesländer gebracht wurden. Dort war es regional durchaus schlimm, ist es übrigens dort immernoch.

    Die Zahl aus wie vielen Kreisen Patienten in anderen Kreise verlegt wurden, wäre ja tatsächlich auch eine interessante Zahl. Aber ich glaube, da hat niemand was, oder? Du würdest wohl ne größere Zahl annehmen(,oder?), ich eine eher sehr kleine.
    Wenn ein Großkrankenhaus mit einer der wichtigsten Berliner Notaufnahmen nicht mehr von Rettungsdiensten angefahren werden kann, dann ist das eine kritische Situation.
    Das gilt nur dann, wenn es nicht in der gleichen Stadt noch viele andere krankenhäuser mit freien Betten gibt.
    Es ist halt so, dass sich die Patienten nicht von alleine gleichmäßig auf die Krankenhäuser verteilen, wenn es mehrere gibt.
    In Zügen der DB ist es auch manchmal vorne voll und hinten gibt es noch Sitzplätze.

    Im Maximum lag Berlin glaube ich bei 75% Belegung, zumindest zum Zeitpunkt dieses Artikels.
    Wenn dann 4 Krankenhäuser voll waren und 4 andere noch 50% frei hatten, war das keine absolute Notlage.

    Wäre nicht die von mir oben gewünschte Zahl tatsächlich eher ein Indikator?
    Es ging dabei u.a. um ein Großkrankenhaus, das im Notfall sogar für den Flughafen BER zuständig wäre. Und das war zu dem Zeitpunkt nicht die einzige Berliner Klinik, die nicht mehr von Rettungswagen angefahren werden konnte. Zum Glück gibt es in Berlin genug Kliniken. Die Charité beispielsweise hatte zu dem Zeitpunkt noch freie Intensivbetten. Aber so einfach ist das dann auch nicht: Notfallpatienten können nicht beliebig lang quer durch die Stadt gefahren werden. Noch problematischer ist es, wenn in einem Landkreis eine Klinik kein Intensivbett mehr frei hat. Dann sind die Fahrtzeiten zum nächstgelegenen Krankenhaus schnell im kritischen Bereich.

    Der Vergleich mit der DB ist billig verharmlosend und geschmacklos. Und er passt nicht mal, denn wenn am anderen Ende noch Plätze frei sind, dann schafft es nicht jeder sich durch den Zug dahin durchzuzwängen. Es geht hier aber auch bestimmt nicht darum, mal keinen freien Sitzplatz im Zug zu bekommen, sondern um Plätze auf der Intensivstation. Merkste hoffentlich selber, dass der Vergleich gar nicht passt.

    Die Intensivbetten der Berliner Kliniken sind seit langen zu rd. 90% ausgelastet. Derzeit ist mehr als jedes dritte Bett mit einem Covid19 Patienten belegt. Und dafür werden mittlerweile seit Monaten andere Eingriffe wenn möglich aufgeschoben. Das ist de facto eine kritische Situation.
    Geändert von Auswechselspieler (22.01.2021 um 00:01 Uhr)

  10. #1720

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    Bevor hier die gute Nachrichten übersehen werden: Die 7-Inzidenz für Deutschland ist innerhalb einer Woche von 148,7 auf 115,3 (ca.-22 %) gesunken!

  11. #1721

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    Zitat Zitat von Auswechselspieler Beitrag anzeigen
    Die Intensivbetten der Berliner Kliniken sind seit langen zu rd. 90% ausgelastet. Derzeit ist mehr als jedes dritte Bett mit einem Covid19 Patienten belegt. Und dafür werden mittlerweile seit Monaten andere Eingriffe wenn möglich aufgeschoben. Das ist de facto eine kritische Situation.
    Das waren sie aber auch schon im August. Da waren es halt nur weniger Corona-Patienten. Ich denke, die Krankenhäuser peilen eine Auslastung von ca. 90 % an, um rentabel zu sein.
    Und das ist dann gleichzeitig auch die Antwort auf die Ausgangsfrage: Warum steigt die Anzahl der freien Betten nicht, wenn die Zahl der COVID-Intensivpatienten sinkt.
    Wobei man beim Blick auf die Zahlen in Berlin schon zugeben muss, dass die Anzahl der belegten Betten seit August um ca. 100 (10%) angestiegen ist. Gleichzeitig ist aber auch die Zahl der freien Betten um 50 gestiegen.

  12. #1722

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    Zitat Zitat von Knipser Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Auswechselspieler Beitrag anzeigen
    Die Intensivbetten der Berliner Kliniken sind seit langen zu rd. 90% ausgelastet. Derzeit ist mehr als jedes dritte Bett mit einem Covid19 Patienten belegt. Und dafür werden mittlerweile seit Monaten andere Eingriffe wenn möglich aufgeschoben. Das ist de facto eine kritische Situation.
    Das waren sie aber auch schon im August. Da waren es halt nur weniger Corona-Patienten. Ich denke, die Krankenhäuser peilen eine Auslastung von ca. 90 % an, um rentabel zu sein.
    Und das ist dann gleichzeitig auch die Antwort auf die Ausgangsfrage: Warum steigt die Anzahl der freien Betten nicht, wenn die Zahl der COVID-Intensivpatienten sinkt.
    Wobei man beim Blick auf die Zahlen in Berlin schon zugeben muss, dass die Anzahl der belegten Betten seit August um ca. 100 (10%) angestiegen ist. Gleichzeitig ist aber auch die Zahl der freien Betten um 50 gestiegen.
    Es war überall zu lesen, dass die Kliniken schon im Vorfeld möglichst alle verschiebbaren Eingriffe aufgeschoben haben, um vor der zu erwartenden Welle möglichst viel Platz für Covid Patienten zu schaffen. Das sollte allgemein bekannt sein. Das hat dazu geführt, dass eine enorme Finanzlücke bei den Kliniken entstanden ist, so dass mittlerweile ein zweiter Rettungsschirm gebastelt wird, um die Kliniken finanziell zu schützen. Dies belegt, wie viele Plätze für Covid Patienten freigehalten wurden. Nur dadurch ist es gelungen schlimmeres zu verhindern. 30% der Betten für Covid19 Patienten zur Verfügung zu stellen ist nicht einfach so möglich. Man kann ja keinen Patienten mit Herzinfarkt mal fix nach Hause schicken. Und man kann nicht jede Bypass-OP beliebig lange aufschieben. So etwas macht man nur in Notsituationen. Es ist ein ernsthaftes Problem, notwendige Eingriffe derart lange aufzuschieben zu müssen. Dadurch haben mit Sicherheit auch andere Patienten Schaden genommen, weil die Plätze auf den Intensivstationen für Covid19 Patienten benötigt wurden.
    Man kann schlicht und ergreifend nicht ernsthaft leugnen oder zu verharmlosen, dass das eine extrem kritische Situation war und auch immer noch ist.

  13. #1723

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    @Auswechselspieler
    Hast du gesicherte Erkenntnisse zu deiner Aussage, dass es problematisch sei, Corona-Patienten, die gerade noch zuhause bzw. Im Pflegeheim waren, einige Minuten länger im gut ausgestatteten Krankenwagen bis zu einem Berliner Krankenhaus zu transportieren, das noch Kapazitäten hat. Du malst hier immer so schwarz, basierend auf Vermutungen, die ich nicht teile.
    Ich meine auch, dass Experten ebenfalls auf die ausreichend freien Betten in Berlin verwiesen hätten.
    Ich halte den Vergleich mit dem DB-Zug schon für angebracht, um zu verdeutlichen, dass sich Patienten normal nicht gleichmäßig verteilen und es ist m.E. völlig normal, dass einzelne Krankenhäuser (Waggons) schon voll sind, wenn in der gesamten Stadt (im gesamten Zug) noch freie Betten (Plätze) sind. Glaubst du wirklich, dass es sich normal von alleine gleichmäßig verteilt? Die Forderung für eines Krankenhauses für ein paar Tage bitte die anderen Krankenhäuser anzufahren, ist wirklich der große Horror?

    Du solltest doch auch irgendwann einsehen, wenn du mal falsch liegst. Das schaffen andere hier doch auch.
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  14. #1724

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    @Auswechselspieler
    Hast du gesicherte Erkenntnisse zu deiner Aussage, dass es problematisch sei, Corona-Patienten, die gerade noch zuhause bzw. Im Pflegeheim waren, einige Minuten länger im gut ausgestatteten Krankenwagen bis zu einem Berliner Krankenhaus zu transportieren, das noch Kapazitäten hat. Du malst hier immer so schwarz, basierend auf Vermutungen, die ich nicht teile.
    Ich meine auch, dass Experten ebenfalls auf die ausreichend freien Betten in Berlin verwiesen hätten.
    Ich halte den Vergleich mit dem DB-Zug schon für angebracht, um zu verdeutlichen, dass sich Patienten normal nicht gleichmäßig verteilen und es ist m.E. völlig normal, dass einzelne Krankenhäuser (Waggons) schon voll sind, wenn in der gesamten Stadt (im gesamten Zug) noch freie Betten (Plätze) sind. Glaubst du wirklich, dass es sich normal von alleine gleichmäßig verteilt? Die Forderung für eines Krankenhauses für ein paar Tage bitte die anderen Krankenhäuser anzufahren, ist wirklich der große Horror?

    Du solltest doch auch irgendwann einsehen, wenn du mal falsch liegst. Das schaffen andere hier doch auch
    .
    Hast du gesicherte Erkenntnise, das deine Verharlosungen eher der Realität entsprechen, als die in zahlreichen Medienberichten wiedegegebene Situation? Du malst hier so rosarot, basierend auf Behauptungen, denen ich grundlegend widerspreche.
    Wenn du nicht sehen willst, dass die Situation auf vielen Intensivstationen kritisch war bzw noch ist, wenn über 5.000 schwerstkranke zusätzlich versorgt werden müssen, mit dem Argument, dass es bei der DB am anderen Ende des Zuges noch Sitzplätze gibt, dann finde ich das grotesk und respektlos gegenüber den Beroffenen.

    Als kleine Hilfe zur Selbstreflexion zitiere ich dich hier extra noch einmal: "Du solltest doch auch irgendwann einsehen, wenn du mal falsch liegst. Das schaffen andere hier doch auch".
    Geändert von Auswechselspieler (22.01.2021 um 11:17 Uhr)

  15. #1725
    Avatar von Wümme Wiese
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    Mit einem Verrückten zu streiten ist Wahnsinn. (G. M. Burrows, 1828)

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