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Thema: Coronas Auswirkungen auf Wirtschaft und Arbeitswelt

  1. #31
    Avatar von paff
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    Wir haben noch offen. Wer will darf/soll aber Homeoffice machen.
    Da wir aber eh alle nur vor der Kiste hocken , ist das alles vom HomeOffice Problemlos.

    VPN Infrastruktur + Laptops wurde zum Glück flächendeckend schon eingeführt (oder zum Pech weil jetzt alles (auch) in der Cloud liegt)
    Aber gut, alles hat Vor und Nachteile, kommt nur auf die Umstände an
    ..ich bin so nähmlich..

  2. #32
    Avatar von Gunther
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    Zitat Zitat von Damir Beitrag anzeigen
    immobilienbranche: verunsicherung auf käuferseite ist vorhanden, weshalb beurkundungen 4-6 wochen verschoben werden. das tut erstmal weh, ist aber verkraftbar.
    längerfristig wird die branche aus meiner sicht weiter profitieren, da die anlage in betongold insgesamt beständig bleibt, während die börsen und sogar gold verrückt spielen.
    Ist nicht damit zu rechnen, dass durch viele Pleiten auch viele Immos auf den Markt kommen über den Sommer?

  3. #33

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    Zitat Zitat von janninger Beitrag anzeigen
    Vier Wochen keine Schule und KiTa, and counting.
    Dazu alle Fußballplätze dicht.

    Der Straßenfußball dürfte eine nicht für möglich gehaltene Renaissance erfahren.
    vielleicht wächst da ja jetzt eine goldene Generation heran

  4. #34
    Avatar von Damir
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    Zitat Zitat von Gunther Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Damir Beitrag anzeigen
    immobilienbranche: verunsicherung auf käuferseite ist vorhanden, weshalb beurkundungen 4-6 wochen verschoben werden. das tut erstmal weh, ist aber verkraftbar.
    längerfristig wird die branche aus meiner sicht weiter profitieren, da die anlage in betongold insgesamt beständig bleibt, während die börsen und sogar gold verrückt spielen.
    Ist nicht damit zu rechnen, dass durch viele Pleiten auch viele Immos auf den Markt kommen über den Sommer?
    rechnen würde ich damit nicht. private kann es u.U. durch arbeitsplatzverlust treffen und zu (zwangs)verkäufen führen, aber das ist noch nicht zu beurteilen. derzeit sieht man, dass der investitionswille aufgrund von respekt vor der lage und vorsicht zurückgeht.
    wohlhabende sind da aktionsfreudiger (logisch).

    dass die wirtschaft und der arbeitsmarkt leider ist deutlich sichtbar, aber halt noch nicht, ob man insgesamt mit einem blauen auge davonkommt.
    die kleineren, selbstständigen (nicht subventionierten) betriebe tun mir unfassbar leid.

  5. #35
    Avatar von Gunther
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    Zitat Zitat von Damir Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Gunther Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Damir Beitrag anzeigen
    immobilienbranche: verunsicherung auf käuferseite ist vorhanden, weshalb beurkundungen 4-6 wochen verschoben werden. das tut erstmal weh, ist aber verkraftbar.
    längerfristig wird die branche aus meiner sicht weiter profitieren, da die anlage in betongold insgesamt beständig bleibt, während die börsen und sogar gold verrückt spielen.
    Ist nicht damit zu rechnen, dass durch viele Pleiten auch viele Immos auf den Markt kommen über den Sommer?
    rechnen würde ich damit nicht. private kann es u.U. durch arbeitsplatzverlust treffen und zu (zwangs)verkäufen führen, aber das ist noch nicht zu beurteilen. derzeit sieht man, dass der investitionswille aufgrund von respekt vor der lage und vorsicht zurückgeht.
    wohlhabende sind da aktionsfreudiger (logisch).

    dass die wirtschaft und der arbeitsmarkt leider ist deutlich sichtbar, aber halt noch nicht, ob man insgesamt mit einem blauen auge davonkommt.
    die kleineren, selbstständigen (nicht subventionierten) betriebe tun mir unfassbar leid.
    Danke für die Antwort.
    Hintergrund: Wir sind Teil der verunsicherten Käuferseite und gehören zu den "kleineren, Selbstständigen (nicht subventionierten) ...
    Derzeit noch alles gut bei uns, aber man macht sich nun natürlich seine Gedanken. Verkäuferseite schiebt nun an, aber wir tendieren dazu nun erstmal ein paar Wochen ins Land gehen zu lassen (mit dem Risiko, dass die Immo dann weg ist).

  6. #36
    Avatar von essi
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    Zitat Zitat von Gunther Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Damir Beitrag anzeigen
    immobilienbranche: verunsicherung auf käuferseite ist vorhanden, weshalb beurkundungen 4-6 wochen verschoben werden. das tut erstmal weh, ist aber verkraftbar.
    längerfristig wird die branche aus meiner sicht weiter profitieren, da die anlage in betongold insgesamt beständig bleibt, während die börsen und sogar gold verrückt spielen.
    Ist nicht damit zu rechnen, dass durch viele Pleiten auch viele Immos auf den Markt kommen über den Sommer?
    Die ökonomischen Auswirkungen für Unternehmen und Privatpersonen sind kaum abzusehen. Dass das Angebot so kurzfristig steigt, würde ich persönlich nicht erwarten. Die Nachfrage wird jedoch sinken, da die Bereitschaft große Investitionen zu tätigen zurückgeht.

    Die mittelfristige Entwicklung ist interessant. Wie viele Menschen, die kaufen wollten oder gerade gekauft haben sind von Kurzarbeit oder sogar Jobverlust betroffen? Wie sieht die Unterstützung vom Staat aus?

    Zwangsversteigerungen sind u.U. nicht sinnvoll, weil diese zu einem Überangebot am Markt führen würden. Die Banken würden ihre eigenen Werte zerstören. Daher werden Finanzierungen angepasst werden müssen. Die Liquiditätslücke der Banken muss vom Staat aufgefangen werden.


    Ergo: Extrem viele Unbekannte, die eine Rolle spielen. Daher ist alles reinste Spekulation und der Immobilienmarkt sollte so kurzfristig keine relevant Reaktion zeigen. Ich denke die meisten werden abwarten, bis es Lösungen gibt.

  7. #37
    Avatar von Damir
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    Zitat Zitat von Gunther Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Damir Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Gunther Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Damir Beitrag anzeigen
    immobilienbranche: verunsicherung auf käuferseite ist vorhanden, weshalb beurkundungen 4-6 wochen verschoben werden. das tut erstmal weh, ist aber verkraftbar.
    längerfristig wird die branche aus meiner sicht weiter profitieren, da die anlage in betongold insgesamt beständig bleibt, während die börsen und sogar gold verrückt spielen.
    Ist nicht damit zu rechnen, dass durch viele Pleiten auch viele Immos auf den Markt kommen über den Sommer?
    rechnen würde ich damit nicht. private kann es u.U. durch arbeitsplatzverlust treffen und zu (zwangs)verkäufen führen, aber das ist noch nicht zu beurteilen. derzeit sieht man, dass der investitionswille aufgrund von respekt vor der lage und vorsicht zurückgeht.
    wohlhabende sind da aktionsfreudiger (logisch).

    dass die wirtschaft und der arbeitsmarkt leider ist deutlich sichtbar, aber halt noch nicht, ob man insgesamt mit einem blauen auge davonkommt.
    die kleineren, selbstständigen (nicht subventionierten) betriebe tun mir unfassbar leid.
    Danke für die Antwort.
    Hintergrund: Wir sind Teil der verunsicherten Käuferseite und gehören zu den "kleineren, Selbstständigen (nicht subventionierten) ...
    Derzeit noch alles gut bei uns, aber man macht sich nun natürlich seine Gedanken. Verkäuferseite schiebt nun an, aber wir tendieren dazu nun erstmal ein paar Wochen ins Land gehen zu lassen (mit dem Risiko, dass die Immo dann weg ist).
    mein rat: offen mit der verkäuferseite sprechen und darum bitten den kauf/verkauf für 4 wochen ruhen zu lassen aufgrund der aktuellen situation.
    da sollte jeder verständnis für haben und wenn nicht: es kommt die nächste immobilie.

    wenn’s euch ganz an der immobilie liegt, bietet an, dass der kaufvertragsentwurf in auftrag gegeben werden kann, aber 4 wochen ruhen soll. das verschafft allen beteiligten zeit und ein stück weit sicherheit. wenn’s nicht klappt, zahlt ihr halt die kosten für den kv-entwurf etc beim notar. je nach vertragswert kann das 400-700€ kosten. viel geld, aber vertretbar, wenn es sonst um ganz andere summen geht.

  8. #38
    Avatar von Chefkoch
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    Ich arbeite in einer kleinen Maschinenbaufirma in der Teile-Fertigung (CNC Dreher), die letzen Maschinen sind raus und neue Aufträge erst mal nicht in sicht also hat die Abteilung Kurzarbeit angemeldet Wir machen noch Teile für externe Kunden, haben noch Aufträge fur ca 3 Wochen und mal sehen.
    Wenn ich aus dem Fenster schaue sehev ich den Rohbau unsrer neuen Halle, und frage mich ob ich dort jemals arbeiten werde.
    Komisch das alles vor 4Wochen war die Welt noch in Ordnung.
    Scheiss egal Hauptsache Werder gewinnt !

  9. #39
    Avatar von Gunther
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    Zitat Zitat von Damir Beitrag anzeigen
    mein rat: offen mit der verkäuferseite sprechen und darum bitten den kauf/verkauf für 4 wochen ruhen zu lassen aufgrund der aktuellen situation.
    da sollte jeder verständnis für haben und wenn nicht: es kommt die nächste immobilie.

    wenn’s euch ganz an der immobilie liegt, bietet an, dass der kaufvertragsentwurf in auftrag gegeben werden kann, aber 4 wochen ruhen soll. das verschafft allen beteiligten zeit und ein stück weit sicherheit. wenn’s nicht klappt, zahlt ihr halt die kosten für den kv-entwurf etc beim notar. je nach vertragswert kann das 400-700€ kosten. viel geld, aber vertretbar, wenn es sonst um ganz andere summen geht.
    Ja, danke. Gibt schon Überlegungen und Gespräche in eine solche Richtung.
    Käuferseite ist natürlich an schneller Abwicklung interessiert, was auch verständlich ist (hat natürlich auch Angst).
    Wir gehen es auf jeden Fall in Ruhe an.

  10. #40
    Avatar von Kai__
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    Metallverarbeitender Betrieb, Investitionsgüter, knapp 400 Leute:
    Bisher eher moderate Maßnahmen, Kantine ist noch offen, wurde leicht umgestaltet, um die Abstände zu erhöhen. Homeoffice noch nicht offiziell angewiesen oder auch nur empfohlen, ist bisher eher den einzelnen Leuten/Abteilungen überlassen, aber ich denke, das Thema wird in Kürze auch etwas mehr Fahrt aufnehmen.

    Wirtschaftlich aushalten kann das Unternehmen eine Krise sicherlich mehrere Monate, vielleicht sogar Richtung komplettes Jahr. Maßnahmen würden allerdings sicherlich schon früher unternommen werden, im Moment schlägt sich die Lage aber noch nicht sonderlich stark in den Geschäftszahlen nieder, aber das wird kommen und zwar wahrscheinlich sehr bald.

  11. #41

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    Unternehmerverband mit großzügigen Rücklagen, die sowieso abgebaut werden müssen, von daher mache ich mir keine Sorgen. Wir werden auch den Mitgliedsbeitrag voraussichtlich aussetzen für dieses Jahr, als Beitrag zur Unternehmensliquidität der Mitglieder.

  12. #42

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    Arbeite im Lebensmitteleinzelhandel... also wirtschaftlich läuft es besser als in den zwei Wochen vor bzw. zwischen Weihnachten und Neujahr. Aber menschlich? Letzte Woche Freitag musste unsere Filialleiterin einem Kunden Hausverbot erteilen, weil er sich an fremden Einkaufswagen zu schaffen gemacht hat. (Stichwort Toilettenpapier)

  13. #43
    Avatar von *666*
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    Wer es verdammt schwer haben wird, die nächsten Monate zu überstehen, sind Kinobetreiber. Nicht nur, dass die Kinos dicht machen müssen, es zeichnet sich auch ab, dass eine Menge Filme entweder aufs Jahresende hin verschoben wurden, komplett ins Jahr 2021 oder gar direkt auf VOD-Plattformen landen. In meiner Gegend hat ein Betreiber im Dezember gerade erst einen Kinoneubau in Betrieb genommen und der dürfte extreme Existenzsorgen haben. Nicht nur wegen dem Laden, sondern auch mit 2 weiteren Kinos, die er betreibt.

    Viele kleine Kinobetreiber wird es auf jeden Fall erwischen und die großen Ketten dürften auch massiven Schaden nehmen.

  14. #44
    Avatar von d u d u
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    Wir haben E-Akte, weswegen ich (ÖD) von Zuhause aus arbeiten kann. Da wurde auch kurzfristig von meinen beiden Vorgesetzten viel möglich gemacht. Dafür bin ich echt dankbar, ansonsten hätten wir wegen der Kinder ein grosses Problem gehabt.
    Kosch ist in der Privatwirtschaft, wird wohl ab Montag seinen ganzen Jahresurlaub nehmen müssen, HO ist dort nicht möglich.

  15. #45

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    Zitat Zitat von TobyHagen Beitrag anzeigen
    Arbeite im Lebensmitteleinzelhandel... also wirtschaftlich läuft es besser als in den zwei Wochen vor bzw. zwischen Weihnachten und Neujahr. Aber menschlich? Letzte Woche Freitag musste unsere Filialleiterin einem Kunden Hausverbot erteilen, weil er sich an fremden Einkaufswagen zu schaffen gemacht hat. (Stichwort Toilettenpapier)
    Jo, meine Eltern (Wochenmarkt, Lebensmittel) sprechen auch davon, dass es ganz schön reinhaut. Viele kommen auf den Markt, die sonst in den Supermarkt gehen, sich den Stress aber nicht antun wollen.

    Weil der Kundenkontakt hier viel persönlicher ist, ist die ganze Atmosphäre aber auch wesentlich entspannter. Trotzdem sind dadurch meine Eltern auch ziemlich gefährdet. Verkaufsstand bringt gerade mal nen Meter, vllt anderthalb Abstand, man beugt sich vor, spricht viel, packt Geld an, usw.

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