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Thema: Coronas Auswirkungen auf Wirtschaft und Arbeitswelt

  1. #16

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    Zitat Zitat von anamous Beitrag anzeigen
    Was schätzt ihr, wie lange eure Unternehmen (oder die, die ihr begleitet/beratet) bei Fortsetzung oder gar Verschärfung der aktuellen Situation überleben werden?
    Gute Frage. Mein Konzern macht ca. 12 Mrd. Umsatz bei ca. 48.000 Beschäftigten, ist sehr solide aufgestellt und das weltweit... Eigenkapital ist massenhaft vorhanden, nach wie vor in Familienbesitz.

    Denke wir werden diese Krise auf jeden Fall überstehen, die Folgen kann ich nicht abschätzen.
    Ekelhaft, alles ekelhaft!

    Der Kopf tut weh, die Füße stinken, Zeit ein neues Bier zu trinken...

  2. #17
    Avatar von fabster
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    Zitat Zitat von anamous Beitrag anzeigen
    Was schätzt ihr, wie lange eure Unternehmen (oder die, die ihr begleitet/beratet) bei Fortsetzung oder gar Verschärfung der aktuellen Situation überleben werden?
    Verband im Gesundheitswesen, wir können uns vor Arbeit kaum retten. Ich klär z.B. gerade ab, ob die Kassen die Corona-Mehrkosten angemessen refinanzieren können.

    Was die Kassen angeht: Da bekommen ein paar kleinere evtl. Schwierigkeiten, aber werden erfahrungsgemäß dann von größeren geschluckt.
    <Dutt, der; Substantiv, maskulin> Haufen, Klumpen;
    in Dutt gehen = kaputtgehen; in Dutt hauen = kaputtschlagen, zerstören.

  3. #18
    Avatar von anamous [Admin]
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    Coronas Auswirkungen auf Wirtschaft und Arbeitswelt

    Hier soll diskutiert werden, wie sich Corona auf die Arbeitswelt und Wirtschaft auswirkt. Wie verändert sich euer Arbeitsalltag? Wie geht es euren Unternehmen? Wie geht es Freiberuflern? Wer kann sich vor Aufträgen nicht retten und wer sieht weit und breit kein Land?

  4. #19
    Avatar von Osnadame
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    Ich nehme Montag an einem Webinar zum Thema Arbeitsrecht und Lohnfortzahlung nach IfSG teil. Danach beantworte ich hier gerne Fragen.
    +++ No surprising news +++

  5. #20
    Avatar von Jan
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    Sind ein Unternehmen mit über 20.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von 500 Mio. €. Unsere Niederlassung sind vier Innendienstmitarbeiter und 30 Kollegen die unterwegs unsere Dienstleistung durchführen. Momentan brechen uns massiv die Aufträge ein, da viele Unternehmen keine Fremdfirmen mehr in ihre Unternehmen lassen. Der einzige Vorteil ist, dass unsere Dienstleistung zwar aufgeschoben wird, aber nicht aufgehoben werden darf. Das heißt, dass es schwierige 2-3 Monate werden. In letzter Konsequenz werden wir vermutlich einige Leute in Kurzarbeit schicken müssen.
    Werder ♥

  6. #21

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    Zitat Zitat von rumburak Beitrag anzeigen
    So ein total sicheres VPN nützt dir auch wenig, wenn du mit deinem ungeschützten Privat-PC auf die Firmeninfrastrukur zugreifst.
    VPN soll ja auch nur die Verbindung an sich schützen, soll heissen, den Weg. Nicht die Geräte.

  7. #22

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    Zitat Zitat von Norge Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von CRIX Beitrag anzeigen
    Terminalserver mit Programme (Lizenztechnisch teuer), FTP/Sharepoint dran für Dateien, OpenVPN mit Stick-Zertifikat - fertig.

    Sollte eigentlich jede halbwegs begabte Netzwerk/IT-Abteilung drauf haben ... Wenn unsere das schon hinbekommt.
    Das Problem ist, dass du auch die Infrastruktur zur Verfügung haben musst, um das umzusetzen und auch so zu skalieren, dass es für viele gut nutzbar ist. Viele Firmen haben Teile der IT ausgelagert und sind dann von Dienstleistern abhängig, diese Services und Ressourcen zur Verfügung zu stellen. Wer jetzt noch kein funktionierendes und skalierbares System für Fernzugriffe hat, wird das auch nicht mal eben so umsetzen können - selbst wenn man den Sicherheitsbeauftragten der Firma fesseln, knebeln und in die Besenkammer stecken sollte.
    Jo, meinte auch eher den Aufwand/Schwierigkeit des Aufsetzens und der Administration ist nicht viel.

    Infrastruktur und Kleingeld für die rotzig teuren TS-Lizenzen von MS vorausgesetzt.

  8. #23
    Avatar von Damir
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    immobilienbranche: verunsicherung auf käuferseite ist vorhanden, weshalb beurkundungen 4-6 wochen verschoben werden. das tut erstmal weh, ist aber verkraftbar.
    längerfristig wird die branche aus meiner sicht weiter profitieren, da die anlage in betongold insgesamt beständig bleibt, während die börsen und sogar gold verrückt spielen.

    ansonsten merkt man, dass viele zuhause sind und immobilienanfragen versenden.

    @ana gern verschieben
    Geändert von Damir (17.03.2020 um 12:12 Uhr)

  9. #24
    Avatar von East Clintwood
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    Hier haben sie jetzt immerhin die öffentliche Kantine zugemacht. Wenn auch mE viel zu spät.

    Home office ist immer noch nicht angeordnet, stattdessen gibt es nur Verhaltenshinweise und der persönliche Kontakt mit Mandanten soll aufs nötigste reduziert werden.

    Keine Ahnung. Ist mir irgendwie alles nicht konsequent genug. Bei knapp 100 Leuten in der Firma und bestimmt nochmal so vielen externen täglichen Gästen in der Kantine ist das alles viel zu wischi waschi.

  10. #25
    Avatar von rumburak
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    Zitat Zitat von CRIX Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von rumburak Beitrag anzeigen
    So ein total sicheres VPN nützt dir auch wenig, wenn du mit deinem ungeschützten Privat-PC auf die Firmeninfrastrukur zugreifst.
    VPN soll ja auch nur die Verbindung an sich schützen, soll heissen, den Weg. Nicht die Geräte.
    Natürlich.

    Wollte nur aufzeigen, dass es ohne von der Firma gestellte Geräte mit dem Home-Office nicht so einfach wird, weil ja die Frage war, ob es einen sicheren Weg gäbe, den "Heim-PC" mit der Firmenrechner zu verbinden. In dem Zusammenhang ist "VPN" keine hinreichende Antwort.

  11. #26
    Avatar von __unterstrich__
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    Wir sind eine kleine Firma mit ca. 40 Leuten. Gibt es seit 5 Jahren. Aktuell arbeiten viele wenig. Man guckt immer nach den neuesten Infos. Konzentrieren fällt schwer. Dem Unternehmen geht es gut(Über businessplan) und ich denke das die Aufträge nicht wegbrechen. Wir haben bis 4. Quartal volle Bücher. Wir werden wohl eher lieferschwierigkeiten bekommen wenn aus China weniger Bauteile für unsere Geräte kommen.
    Fertigung und Wir(ingenieure verschidenster Richtungen) sind zwar in einem Gebäude aber doch getrennt. Für uns wird Home Office überlegt. Die Produktion muss irgendwie am leben gehalten werden. Aber so richtig traut sich noch keiner an eine Notbesetzung ran. Meine Angst ist mein direkter vorgesetzter und das Gehirn der Entwicklung. Der weiß alles. 63 und Astma. Den hätte ich längst nach Hause geschickt.

    Unser großes Glück und ein wenig unbekümemrtheit ist, das unser größter Anteilseigner ein Enrgieversorger ist. Da spielt Geld weniger die Rolle.

  12. #27

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    Home-Office jetzt bis mindestens 19.04. bei mir, wahnsinn.
    Ekelhaft, alles ekelhaft!

    Der Kopf tut weh, die Füße stinken, Zeit ein neues Bier zu trinken...

  13. #28
    Avatar von aiskalt
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    Bei uns im Amt werden nach wie vor Bürger bearbeitet, der Durchlaufverkehr pro Tag beläuft sich auf ca. 1000-1500 Personen, Desinfektionsmittel ist nur noch Mangelware, angebliche Aussage einer Leitungsperson "Das Corona-Virus hat viel zu viel Respekt vor der öffentlichen Verwaltung, deshalb schließen wir nicht", es kommen einige, deutlich ältere Menschen zu uns und wollen Dokumente beantragen, dazu wohl 2 Verdachtsfälle unter den MA etc.

    Spaßige Zeiten

  14. #29
    Avatar von anamous
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    In meiner Branche (Film/Werbung/Spiele-Trailer/Bewegtbild im Allgemeinen): es finden kaum noch Drehs statt, ziemlich viele Unternehmen haben Budgets eingefroren, laufende Projekte laufen weiter, aber mit chaotischem Einschlag und auf halber Kraft, da sowohl Kunden als auch Produktionsfirmen improvisieren. Eine schottische Produktionsfirma hat grossteils auf H.O. umgestellt, was aber bei den Datenmengen, die da verarbeitet werden müssen, zu erheblichen Problemen führt. Eine französische Produktion, mit der ich ebenfalls derzeit an Projekten arbeite, hat sogar (erstmal temporär) komplett dicht gemacht. Der Netflix-/Amazon-/etc.-Markt für neue Eigenproduktionen liegt derzeit brach, weil sich kaum jemand mit jemandem treffen kann.

    Ein bisschen weiter gespannt: viele Freelancer sind richtig fucked, da sie natürlich als Erste gehen müssen und keinerlei Absicherung haben. Befreundete Künstler haben jetzt schon existenzielle Sorgen, da Engagements wie Konzerte, Konferenzen oder Messen schon länger komplett weg gebrochen sind. Es soll zwar staatliche Hilfen für exakt solche Menschen geben, aber keiner weiss wie, wo, oder wann. Mancher muss sich schon Geld leihen, um Wocheneinkäufe erledigen zu können. Das werden noch sehr, sehr lange Wochen für viele.

  15. #30

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    Vier Wochen keine Schule und KiTa, and counting.
    Dazu alle Fußballplätze dicht.

    Der Straßenfußball dürfte eine nicht für möglich gehaltene Renaissance erfahren.
    Goddamn, Jimmy. This is some serious gourmet-shit!

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