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Thema: Die Entwicklung des Fußballs - Superleague oder UI Cup / Business oder Romantik

  1. #586
    Avatar von Azraael
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    "Dieses Jahr", so Perez, "werden die Klubs zwei Milliarden Euro Miese machen, Geld, das sie gar nicht haben." Auch Laporta betonte, dass man mehr Ressourcen brauche. Vor allem die "sehr hohen Gehälter" der Spieler seien eine große Last.
    https://www.kicker.de/warum-real-und...802999/artikel

    Yeah... well... sucks to be you, I guess.
    And you so numb, you watch the cops choke out a man like me
    Until my voice goes from a shriek to whisper, "I can't breathe"

  2. #587

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    Wobei man Perez an dieser Stelle nicht vorwerfen kann, dass er nicht nachdrücklich versuchen würde, der Öffentlichkeit diese "große Last" zu zeigen, welche die Klubs tragen müssen. Wie könnte man das aktuell besser machen als David Alaba seine Gehalts- und Handgeldvorstellungen zu erfüllen?

  3. #588
    Avatar von Räuen
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    Ich frage mich eigentlich, was er sich bei solchen Aussagen denkt. Er ist doch Teil des Problems und er wird nie Teil der Lösung sein.
    Sich hinstellen mit Millionen von Schulden und dann schön Alaba abgreifen und weiter investieren. Sorry, but no.

  4. #589
    Avatar von Fullcollapsed
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    "Dieses Jahr", so Perez, "werden die Klubs zwei Milliarden Euro Miese machen, Geld, das sie gar nicht haben." Auch Laporta betonte, dass man mehr Ressourcen brauche. Vor allem die "sehr hohen Gehälter" der Spieler seien eine große Last.
    Oh, wirkt der Stoff nicht mehr und man braucht mehr davon?
    Wieder alles im Griff auf dem sinkenden Schiff!

  5. #590

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    Zitat Zitat von WhiteHorse Beitrag anzeigen
    Art 50 zu ziehen, bedeutet nur eine Absichtserklärung für den Austritt aus der EU. Nach Abs. 2 muss dann ein Abkommen geschlossen werden, dass die genauen Einzelheiten des Austritts beschreibt. Ein Rücktritt ist ein einseitiges Gestaltungsrecht, welches die Gegenseite außen vor lässt: Der Vertrag wird einseitig rückabgewickelt. Das trifft nicht auf den Brexit zu.
    Ne, die Rechtsfolge steht in Absatz 3. Zwei Jahre nach der Austrittsmitteilung finden die Verträge keine Anwendung mehr. Der Staat ist dann einfach raus (das wäre der harte Brexit gewesen). Ein Abkommen nach Abs. 2 muss nicht geschlossen werden. Es ist natürlich nur sinnvoll eine solche Regelung zu treffen, wie der Austritt/die Rückabwicklung genau läuft. Diese Feststellung ist aber eine Selbstverständlichkeit, die für jede Vereinbarung gilt.

  6. #591
    Avatar von WhiteHorse
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    Stimmt - das ist mir wirklich abhanden gekommen. Danke.
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  7. #592
    Avatar von Harvey
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    Deswegen gilt auch hier: erst lesen (Alles), dann verstehen, dann schreiben (wenn es denn unbedingt sein muss)

  8. #593
    Avatar von WhiteHorse
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    Das hättest du dir jetzt sparen können.

    Mir ging es ja eigentlich mehr um den Rest.
    Liberté, Égalité, FuckAfdé

  9. #594
    Avatar von newbarbarian
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    ich finde das prinzip der super league interessant. blöd ist nur, dass die vereine nicht nachgedacht haben. nicht die jetzt existierenden vereine dürften diese liga gründen und ausspielen, sondern eigenständige neue sportunternehmen. ob dahinter die anteilseigner der tradierten vereine stehen, mag dahingestellt bleiben.

    natürlich muss jeder derzeit in den nationalen und damit uefa wettbewerben spielende verein, der sich einer wilden liga anschliesst ausgeschlossen werden, aber kein mensch und keine organisation ist daran gehindert, ausserhalb der sportverbände eine eigene professionelle sportliga zu etablieren. natürlich hätten die herren von national- und kontinentalverband gerne eine exklusivhoheit über jedes fussballspiel, allein so etwas gibt es nicht.

    finden sich genügend interessierte zusammen können die sofort eine eigene liga gründen. im kleinen gibt es das im bereich der wilden ligen zumindest in deutschland schon länger. und wo wären dann uefa, fifa und nationalverbände. die würden sagen, ihr, die ihr eine renegatenliga spielt dürft nicht mehr an klassischen fussballverbandswettkämpfen teilnehmen und die spieler keine em oder wm spielen. na und? wenn eine solche neue liga finanziell mehr bietet als irgendein clubverein wird ja wohl kein profi mit einem fünkchen verstand eine solche offerte ablehnen.

    würde man es konsequent betreiben könnte man ein franchisesystem in europa etablieren, wie bspw. in der nfl und die althergebrachten vereine weiter in ihren nationalen ligen zocken lassen und diese als ausbildungseinheiten für die absolut höchste klasse fördern und am leben erhalten. den ganzen verbandskram brauchen letztlich nur die amateure und das nationalelffaszinosum ist tot, seit jeder verein eine kleine weltauswahl ist und die meisten nationalmannschaften gegen die besten vereinsmannschaften keine chance mehr hätten. allein hier in diesem fanforum lässt ja kaum ein user eine chance aus zu betonen, wie sehr ihm fussball ausserhalb des vereins und insbesondere der der nationalmannschaft am arsch vorbeigeht.

    letztlich wäre es auch für den zuschauer von vorteil. du siehst einfach die besten spieler unter den besten trainern in einer saison und musst dich nicht durch bielefeld augsburg, burnley fulham oder gott weiss was für einen mist quälen.

    mir scheint die grundidee gut, die zunächst geplante umsetzung aber strohdumm.

    wenn übrigens organisationen wie uefa, fifa, dfb et al dabei eine lange nase gedreht wird, kann ich das nur aus tiefster seele begrüssen. für die regionalfanatiker bleibt immer noch genug fussball im hinterhof. geld und ruhm um spieler in die höchste liga zu entwickeln wären für jeden verein ein ansporn, auch unterhalb einer best of the best liga ordentlichen fussball zu bieten.

    ich bin mir sicher, dass die verbände sich dieser gefahr bewusst sind und auf beiden seiten des verhandlungstisches nur noch über die wie- frage verhandelt wird. das ob ist längst beschlossen. finde ich eigentlich total ok.
    don`t know what i want, but i know how to get it.

  10. #595
    Avatar von MaxUnknown
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    LONDON (Reuters) - JPMorgan said on Friday it regretted supporting soccer clubs in launching a breakaway European Super League after the plan collapsed earlier this week amid intense criticism from fans and politicians.

    "We clearly misjudged how this deal would be viewed by the wider football community and how it might impact them in the future," a representative for the bank said.

    "We will learn from this."
    JP Morgan will auch nich mehr.

  11. #596

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    JPMorgan sind genau die, die 2006 die wahren Risiken der Schrottimmobilien verschleiert, Hypotheken frisiert und so die Finanzkrise (mit) ausgelöst haben.

  12. #597
    Avatar von Norge
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    Zitat Zitat von newbarbarian Beitrag anzeigen
    ich finde das prinzip der super league interessant. blöd ist nur, dass die vereine nicht nachgedacht haben. nicht die jetzt existierenden vereine dürften diese liga gründen und ausspielen, sondern eigenständige neue sportunternehmen. ob dahinter die anteilseigner der tradierten vereine stehen, mag dahingestellt bleiben.

    natürlich muss jeder derzeit in den nationalen und damit uefa wettbewerben spielende verein, der sich einer wilden liga anschliesst ausgeschlossen werden, aber kein mensch und keine organisation ist daran gehindert, ausserhalb der sportverbände eine eigene professionelle sportliga zu etablieren. natürlich hätten die herren von national- und kontinentalverband gerne eine exklusivhoheit über jedes fussballspiel, allein so etwas gibt es nicht.

    finden sich genügend interessierte zusammen können die sofort eine eigene liga gründen. im kleinen gibt es das im bereich der wilden ligen zumindest in deutschland schon länger. und wo wären dann uefa, fifa und nationalverbände. die würden sagen, ihr, die ihr eine renegatenliga spielt dürft nicht mehr an klassischen fussballverbandswettkämpfen teilnehmen und die spieler keine em oder wm spielen. na und? wenn eine solche neue liga finanziell mehr bietet als irgendein clubverein wird ja wohl kein profi mit einem fünkchen verstand eine solche offerte ablehnen.

    würde man es konsequent betreiben könnte man ein franchisesystem in europa etablieren, wie bspw. in der nfl und die althergebrachten vereine weiter in ihren nationalen ligen zocken lassen und diese als ausbildungseinheiten für die absolut höchste klasse fördern und am leben erhalten. den ganzen verbandskram brauchen letztlich nur die amateure und das nationalelffaszinosum ist tot, seit jeder verein eine kleine weltauswahl ist und die meisten nationalmannschaften gegen die besten vereinsmannschaften keine chance mehr hätten. allein hier in diesem fanforum lässt ja kaum ein user eine chance aus zu betonen, wie sehr ihm fussball ausserhalb des vereins und insbesondere der der nationalmannschaft am arsch vorbeigeht.

    letztlich wäre es auch für den zuschauer von vorteil. du siehst einfach die besten spieler unter den besten trainern in einer saison und musst dich nicht durch bielefeld augsburg, burnley fulham oder gott weiss was für einen mist quälen.

    mir scheint die grundidee gut, die zunächst geplante umsetzung aber strohdumm.

    wenn übrigens organisationen wie uefa, fifa, dfb et al dabei eine lange nase gedreht wird, kann ich das nur aus tiefster seele begrüssen. für die regionalfanatiker bleibt immer noch genug fussball im hinterhof. geld und ruhm um spieler in die höchste liga zu entwickeln wären für jeden verein ein ansporn, auch unterhalb einer best of the best liga ordentlichen fussball zu bieten.

    ich bin mir sicher, dass die verbände sich dieser gefahr bewusst sind und auf beiden seiten des verhandlungstisches nur noch über die wie- frage verhandelt wird. das ob ist längst beschlossen. finde ich eigentlich total ok.
    Die brauchen die Vereine aber als bekannte Marken, um das Ding überhaupt von Anfang an so groß machen zu können, dass auch das entsprechende Interesse (=Geld) da ist. Und dazu müssten sie Spieler überzeugen in einer neuen Liga mit unbekannten Namen spielen zu wollen. Ohne bekannte Vereine keine Super League.
    Hebbt 'n W up dat Trikot
    Dat is gröön, dat schall wohl so

  13. #598
    Avatar von MaxUnknown
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    Btw, der Spiegel berichtet, dass JP Morgan nicht wie vielleicht angenommen in die Liga investieren wollte, sondern dass man ganz simpel den Klubs Darlehen geben wollte.

    Mit dem Start der Super League hätten sich die Gründerklubs dann verpflichtet, 23 Jahre in der Liga zu spielen. Und über genau diesen Zeitraum dann das Geld zurückzuzahlen. Inklusive Zinsen wären das 264 Millionen Euro pro Jahr für JPM gewesen, am Ende hätten sie nach 23 Jahren aus den 3,5 Milliarden 6 Milliarden und 72 Millionen gemacht.

  14. #599
    Avatar von newbarbarian
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    eigentlich, je mehr ich drüber nachdenke, desto mehr gefallen finde ich dran. es gilt doch in allen wettbewerben, je mehr mitmachen, desto beschissener wirds. nationalturniere, europa league, mittlerweile auch die championsleague sind mit asusreissern bis in die viertelfinals langweilig und vorhersehbar. selbst die partien in der cl -gruppenphase zwischen den gruppenteilnehmern 1 und 2 sind kaum mit späteren ko runden zu vergleichen. die aufblähung der wettbewerbe hat die qualität spürbar sinken lassen.

    das versprechen einer spitzenliga mit den besten spielern klingt schon verlockend. die namensgebung liesse sich über lizenzen der urvereine lösen oder durch schlichte umbenennung. ein an solchem wettbewerb teilnehmendes team hätte mit der juristischern person des ursprungsvereins nichts mehr zu tun. man brauchte vielleicht ein zwei jahre geduld aber bei einer entsprechenden sportlichen attraktivität und einer portion marketinggeschick, warum sollte das nicht interessant sein?

    liest man, dass der hauptgrund für die südeuropäischen vereine in den unfassbaren schuldenständen liegt, wäre das doch auch eine nette gelegenheiten die maroden stammunternehmen an die wand zu fahren und in einer super liga neu anzufangen. blühende landschaften.

    ganz klar team super liga.
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  15. #600

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    Zitat Zitat von MaxUnknown Beitrag anzeigen
    Inklusive Zinsen wären das 264 Millionen Euro pro Jahr für JPM gewesen, am Ende hätten sie nach 23 Jahren aus den 3,5 Milliarden 6 Milliarden und 72 Millionen gemacht.
    Das wirkt auf mich so, als würden ein paar von den Clubs sofort Geld benötigen.

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