Seite 1 von 107 1211 21 51 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 15 von 1594

Thema: Nach der Bundestagswahl 2017: Deutsche Politik

  1. #1
    Gast

    Nach der Bundestagswahl 2017: Deutsche Politik

    Steinmeier wird Kanzlerkandidat der SPD
    www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,576754,00.html
    Zitat Zitat von Spiegel.de
    Es ist beschlossen: Frank-Walter Steinmeier wird nach SPIEGEL-Informationen Kanzlerkandidat der SPD. Der Außenminister informiert nun die Parteispitze über die Entscheidung - er hatte sich in der vergangenen Woche intensiv mit Parteichef Beck über die Frage beraten.

    Berlin - Die Entscheidung ist nach SPIEGEL-Informationen in den vergangenen Tagen auf Drängen Steinmeiers gefällt worden. Sie soll auf der Klausurtagung der SPD-Führung am Sonntag am Schwielowsee in Brandenburg bekannt gegeben werden.

    Damit ist es wohl Zeit für diesen Thread.





    Abstimmungsergebnis am 14.9.2009 um 22:22 Uhr:

    Zur Bundestagswahl 2009 erhält meine Stimme voraussichtlich...

    Code:
    CDU/CSU 	                     5% 	  [ 6 ]
    SPD 	                         22% 	 [ 26 ] 	
    FDP 	                         11% 	 [ 13 ]
    Die Linke 	                   15% 	 [ 18 ]
    Die Grünen                      30% 	 [ 36 ]
    Andere Partei 	               14% 	 [ 17 ]
    Darf/Will nicht wählen gehen 	3% 	  [ 4 ]

  2. #2
    Avatar von Nis Randers
    Registriert seit
    16.05.2013
    Beiträge
    8.930
    Zitat Zitat von Dondiego Beitrag anzeigen
    Was ich damit eigentlich sagen will. Die pauschale Opferrolle die dem Pflegepersonal so gern zugespielt wird und immer wieder für "prekäre" Arbeitssituationen herhalten muss, lässt sich anhand der Durchschnittseinkommen kaum argumentieren.
    und dann was von Neid auf "Topmanager" erzählen.

  3. #3

    Registriert seit
    03.02.2014
    Ort
    Frankfurt
    Beiträge
    2.893
    Die Pflege gehört für mich aber eh in die öffentliche Hand, da ich finde, dass die Pflege von Bedürftigen einfach eine Gesamtgemeinschaftliche AUfgabe ist. Damit hätte man das Problem der Niedriglöhne einserseits beseitigt und auf der anderen Seite würde man mit Pflichtabgaben kein kommerzielles GEwerbe und Betrug fördern. Administrativ wäre das Ganze ebenfalls einfacher und damit günstiger und zusätzlich die Bedingungen besser.

    Verstehe nich, warum sowas noch keine der Parteien gefordert hat

  4. #4

    Registriert seit
    03.02.2014
    Ort
    Frankfurt
    Beiträge
    2.893
    Zitat Zitat von Nis Randers Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Dondiego Beitrag anzeigen
    Was ich damit eigentlich sagen will. Die pauschale Opferrolle die dem Pflegepersonal so gern zugespielt wird und immer wieder für "prekäre" Arbeitssituationen herhalten muss, lässt sich anhand der Durchschnittseinkommen kaum argumentieren.
    und dann was von Neid auf "Topmanager" erzählen.
    in 2013 gab es 17.400 Einkommensmillionäre. Zieht man Sportler und Unternehmer ab, bleiben zwar noch einige übrig, aber ist jetzt nicht so, als ob es davon übermäßig viele gäbe

  5. #5
    Avatar von Minko
    Registriert seit
    24.02.2016
    Beiträge
    656
    Zitat Zitat von Dondiego Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Minko Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Dondiego Beitrag anzeigen
    Es gibt einfach BErufsgruppen die die letzten Jahre extrem vom Aufschwung profitiert haben. Darunter fallen z.B. das Baugewerbe, nahezu alle handwerklichen und technischen Berufe, Erziehungsberufe.
    Eigentlich wollte ich auf deine Beiträge nicht mehr reagieren - aber insbesondere im sozialen Bereich Tätige als Profiteure eines imaginären Aufschwungs zu bezeichnen, halte ich für blanken Hohn.
    Geht mir eigentlich ähnlich, [...]
    Dann hättest du dir deine vorigen Beiträge schenken können.

  6. #6

    Registriert seit
    06.04.2015
    Beiträge
    822
    Zitat Zitat von Dondiego Beitrag anzeigen

    Hierzu ein Auszug aus der IAB Studie aus 2013 zu Pflegekräften:

    "Der IAB-Studie zufolge verdiente eine vollzeitbeschäftigte Krankenschwester im Jahr 2013 im Schnitt 3139 Euro brutto, im Osten kam sie auf 2738 Euro. Damit lag ihr Gehalt im Westen um 9,5 und im Osten sogar um 30,4 Prozent höher als in vergleichbaren anderen Jobs. In der Altenpflege ist es andersherum. Hier betrug der Bruttolohn für Fachkräfte durchschnittlich 2568, im Osten 1945 Euro – in vergleichbaren anderen Fachberufen wären sie auf 17,0 Prozent (West) beziehungsweise 16,1 Prozent (Ost) mehr gekommen. "
    Könntest du die zitierte Studie bitte verlinken? Welche vergleichbaren Jobs? Wer wird da alles unter Krankenschwester zusammengefasst? Als Fachpflegekraft im Intensiv/Anästhesie Bereich z.B. verdient man natürlich mehr und das ist auch eine wesentlich höhere Qualifikation als die Altenpflege. Hinzu kommen extrem anstrengende Schichtdienstpläne, die sich bei höherer Grundvergütung eben auch in höheren Schichtzulagen widerspiegeln. Des Weiteren schieben die Pflegekräfte in den Kliniken aufgrund der Personalnot einen dicken Batzen Überstunden vor sich her, die dann wiederum auch je nach Haus nicht in Freizeit abgegolten werden können, sondern ausbezahlt werden. Es müsste also eher von “Übervollzeitbeschäftigten” gesprochen werden. Und die Bürokräfte in den Klinikverwaltungen machen ihren Achtbissechszehndreißig-Job für das gleiche Geld.

    Also lass da mal richtig einsteigen und bitte den Link raussuchen. Danke.
    Geändert von syno (17.02.2018 um 03:17 Uhr)

  7. #7

    Registriert seit
    06.04.2015
    Beiträge
    822
    Zitat Zitat von Dondiego Beitrag anzeigen
    Die Pflege gehört für mich aber eh in die öffentliche Hand, da ich finde, dass die Pflege von Bedürftigen einfach eine Gesamtgemeinschaftliche AUfgabe ist. Damit hätte man das Problem der Niedriglöhne einserseits beseitigt und auf der anderen Seite würde man mit Pflichtabgaben kein kommerzielles GEwerbe und Betrug fördern. Administrativ wäre das Ganze ebenfalls einfacher und damit günstiger und zusätzlich die Bedingungen besser.

    Verstehe nich, warum sowas noch keine der Parteien gefordert hat
    Welche Pflege gehört in die öffentliche Hand? Du willst alle Kliniken, Altenheime und Pflegedienste zwangsverstaatlichen? Selbst die Genossen der ehemaligen SED zucken bei solchen Vorschlägen hoffentlich zusammen.
    Geändert von syno (17.02.2018 um 03:24 Uhr)

  8. #8
    Avatar von untersommer
    Registriert seit
    02.07.2008
    Beiträge
    9.234
    Eine Krankenschwester im Osten verdient 30% mehr als in einem vergleichbaren anderen Job. Was soll das sein...Fleischereifachverkäuferin?
    Live your heart and never follow
    Güle güle git güle güle gel!
    Wir hatten gestern kein Geld, wir haben heute kein Geld und wir werden morgen kein Geld haben.

  9. #9

    Registriert seit
    06.04.2015
    Beiträge
    822
    Vielleicht meinst du mit Fleischereifachverkäuferin eine Sektionsassistentin in der Pathologie?

  10. #10
    Avatar von untersommer
    Registriert seit
    02.07.2008
    Beiträge
    9.234
    Ich fand, der Vergleich liegt nahe, schließlich haben beide regelmäßig mit Gammelfleisch zu tun.
    Live your heart and never follow
    Güle güle git güle güle gel!
    Wir hatten gestern kein Geld, wir haben heute kein Geld und wir werden morgen kein Geld haben.

  11. #11
    Avatar von Karatekakoordinator
    Registriert seit
    24.05.2013
    Ort
    HB
    Beiträge
    5.282
    Zitat Zitat von Dondiego Beitrag anzeigen
    Die Pflege gehört für mich aber eh in die öffentliche Hand, da ich finde, dass die Pflege von Bedürftigen einfach eine Gesamtgemeinschaftliche AUfgabe ist. Damit hätte man das Problem der Niedriglöhne einserseits beseitigt und auf der anderen Seite würde man mit Pflichtabgaben kein kommerzielles GEwerbe und Betrug fördern. Administrativ wäre das Ganze ebenfalls einfacher und damit günstiger und zusätzlich die Bedingungen besser.

    Verstehe nich, warum sowas noch keine der Parteien gefordert hat
    Die sind nicht so schlau wie Forensiker ausm Worum. Eine andere Erklärung kann es nicht geben.
    Das Problem der Welt ist, dass intelligente Menschen voller Zweifel und Dumme voller Selbstvertrauen sind. (Bukowski)

  12. #12
    Avatar von Zoki
    Registriert seit
    20.05.2013
    Ort
    HB/HC
    Beiträge
    9.609
    Ich kann jeden nur empfehlen Mal in der Realität vorbeizuschauen. Haltet doch Mal einen Plausch mit dem örtlichen Pflegedienst, die Damen und Herren sind da recht auskunftsfreudig was deren Arbeitsbedingungen sowie deren Bezahlung angeht. Auch ein Besuch im Altenheim sollte nicht abschrecken, dort kann man sich dann auch recht aufschlussreich ein Bild der Situation machen. Wer dann immer noch behauptet das die dort tätigen ausreichend und vor allem gut bezahlt werden darf gerne mal eine Woche mitfahren .
    Ich möchte nie mehr arbeiten, sondern nur noch am Tresen stehen und saufen. (Erwin Kostedde)

  13. #13

    Registriert seit
    05.07.2008
    Beiträge
    1.119
    Warum spielt ihr eigentlich derart Stile post um aus dondiegos Aussage bei Altenpflege zu landen um dann empört bis irritiert den Kopf zu schütteln über manch Aussagen?

  14. #14

    Registriert seit
    06.04.2015
    Beiträge
    822
    Zitat Zitat von untersommer Beitrag anzeigen
    Ich fand, der Vergleich liegt nahe, schließlich haben beide regelmäßig mit Gammelfleisch zu tun.
    Nicht ganz: Das Fleisch der Sektionsassistentin ist meist älter, aber dafür frischer.

  15. #15

    Registriert seit
    06.04.2015
    Beiträge
    822
    Zitat Zitat von Quendrian Beitrag anzeigen
    Warum spielt ihr eigentlich derart Stile post um aus dondiegos Aussage bei Altenpflege zu landen um dann empört bis irritiert den Kopf zu schütteln über manch Aussagen?
    Er hat doch die Studie zur Bezahlung von Pflegekräften zitiert. Ich würde dazu gerne den Link haben.

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •