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Thema: Kutzop, Monaco, Pasching, Double-Sieg - Der WERDER Nostalgie-Thread

  1. #16
    Avatar von Portas Westfalica
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    Ich bin mit ca. 8 Jahren so 1986 Werder Fan geworden und hatte damals, aufgewachsen im Ruhrpott, einen ziemlich schweren Stand zwischen all den Schalkern, Dortmundern und Bayern Fans in der Schule & im Freundeskreis. Mein bester Freund war aber auch Werder Fan (Zufall?? ) und die Nachmittage verbrachten wir damit auf dem Garagenhof im 1 gegen 1 die Spiele Werder – Bayern nachzuspielen und in bester Heribert-Fassbinder Manier zu kommentieren. Meine ersten richtigen Fußballschuhe waren natürlich von Puma mit Rudi Voller Signatur.

    Heimspiele waren damals ein unerreichbarer Traum und ich musste 4 Jahre warten, um im Oktober 1990 endlich mein ersten Spiel live im Stadion erleben zu können. Leverkusen – Bremen 0:0. Verdammt kalt und ein langweiliger Kick aber endlich meine Helden Rufer, Bratseth, Borowka & Votava gesehen und nach dem Spiel vom Taschengeld meinen ersten Werder-Schal gekauft.
    Meine erste Ostkurven-Erfahrung war im Meisterjahr 1993 gegen Kaiserslautern (1:0 Votava).

    Nach Bremen zu kommen war immer schwierig weshalb man natürlich versucht hat in NRW so viele Spiele wie möglich mitzunehmen. Schalke, Duisburg, Bochum, Köln, Wattenscheid, Leverkusen. Ich kann mich gut an die S-Bahn-Fahrten von Recklinghausen nach GE erinnern. Alle Fan-Utensilien unter den Klamotten versteckt, da wir Schiss hatten von den Schalkern auf die Mütze zu bekommen (Ende der 80er lief es da noch nicht so gesittet ab). Mein Kumpel, der damals schon ziemlich groß war, hat die Fahnenstange immer in einem Hosenbein versteckt und ist humpeln zum Stadion. In der Kurve wurde dann alles ausgepackt und nach einem Sieg ging es auf dem Fahrrad mit wehenden Fahnen, grölend und lärmend durch die Kleingärtner-Kolonie (Schrebergarten, wie man im Pott sagt) und durch die Nachbarschaft.

    Meine negativsten emotionalsten Erlebnisse waren die Niederlage im Pokalhalbfinale im Hannover 1992 nach Elfmeterschießen (damals in der Fan-Kurve gestanden) und die beiden verlorenen Pokalfinalspiele gegen Lautern und Dortmund. Das Halbfinale in Hannover ist mir noch sehr gut in Erinnerung geblieben, da wir eigentlich nur Sitzplatzkarten und keine für den Werder-Block hatten. Mein Kumpel und ich, damals beide 14, haben einfach einen Ordner vollgequatscht und der hat uns in den Werder-Block gelassen. Irgendwann im Laufe des Spiels wurden Bengalos gezündet und Polizisten kamen in den Block aber die Bengalos wurden einfach immer weitergereicht und die Grünen fleißig hinterher. Auf einmal hatte ich auch so ein Ding in der Hand! Hab´ mir vor Angst fast in die Buchse geschissen. Schnell weiter das Ding & möglichst unauffällig getan. Die Rückfahrt waren 2 Stunden Schweigen im Auto.

    Meine Highlights war das Public Viewing auf dem Domshof 2004, der 1:0 Heimsieg gegen Frankfurt 2016 im Weserstadion und die Meisterschaft 1993. Das letzte Spiel in Stuttgart damals am Radio mitgefiebert und ich wusste vor Nervosität nicht wohin mit mir. Zu guter Letzt noch das 5:3 gegen Anderlecht zu Hause vor dem Fernseher. Himmel und Höhle! Nach meinem Tobsuchtsanfall zur Halbzeit doch noch das unglaubliche Happy-End.

  2. #17
    Avatar von Muggwart
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    Danke schön! Schöner Bericht! Bei mir war es ähnlich, aber so detailliert geschrieben, finde ich super! Danke

  3. #18
    Avatar von Nis Randers
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    Ich habe Werder in der Hochzeit nur über die Sportschau und Weser-Kurier verfolgen können. Über jedes Spiel im Free-TV war ich dankbar. Dann als der Niedergang begann gab es illegale Streams und richtig jedes Spiel per Sky verfolge ich seit dem VS so abstürzte.

  4. #19

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    Zitat Zitat von Nis Randers Beitrag anzeigen
    Ich habe Werder in der Hochzeit nur über die Sportschau und Weser-Kurier verfolgen können. Über jedes Spiel im Free-TV war ich dankbar. Dann als der Niedergang begann gab es illegale Streams und richtig jedes Spiel per Sky verfolge ich seit dem VS so abstürzte.
    Könntest du dich wieder auf Sportschau und Weser-Kurier beschränken?

    Bei mir wars beim ersten Stadionbesuch (gg die Gladdis HR 95/96) um mich geschehen.

  5. #20
    Avatar von Nordhorn
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    Ich wurde im Jahre 1991 Werder Fan. Ich war da 7 Jahre alt und das prägende Erlebnis war das mich ein Nachbarsjunge in meinem Alter gefragt hat ob ich es knorke finde das Bayern Meister geworden ist. Ich verneinte die Aussage und er fragte warum!? Da ich in diesem Alter Fußball glaub ich nur so nebenbei verfolgte doch meine Tante und Onkel (wo ich aufgewachsen bin) oft von Werder Bremen sprachen und ich es dann aufgeschnappt habe,antwortete ich ganz stolz:" Weil ich WERDER BREMEN FAN BIN !" Das fand er wohl nicht so toll und daraus entwickelte sich auf dem Vorgarten meine erste "Rauferei"! Und das sofort für meinen SV Werder Ab diesen Zeitpunkt war es um mich geschehen. Ganz toll waren die folgenden Jahre mit dem Europapokalsieg und der Meisterschaft und ich spürte mit jeder Sekunde,jedem Schaal,jeder Tasse wie sehr ich mich richtig entschieden habe. In den Jahren danach als ich auch Aktiv Fußball gespielt habe,beim SV Eintracht Nordhorn (Mein Uropa war Mitgründer des Vereins) stieg die Liebe zum Fußball und zum grün weißem Verein ins unermeßliche. Wenn ich zurückblicke kommt mir aber die Sympathie zu dem Karlsruher SC und Dynamo Dresden auch in den Sinn. Und ich denke wenn das Erlebnis damals nicht geschehen wäre, würde ich eventuell KSC oder Dynamo Supporter sein. KSC aufgrund ihrer Euro-Eddy Zeit und Dynamos Trikots fand ich sehr cool damals
    Das war meine "Story" wie ich zum Werder Bremen Fan wurde!
    Toller Threat und Danke für diese Möglichkeit mein Weg zur Raute zu teilen und vor allem andere Wege kennenzulernen

  6. #21
    Avatar von Gurki
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    Ich bin seit 1987 dabei. Irgendwann muss man sich halt entscheiden, wenn man in der F-Jugend gefragt wird, welchen Verein man gut findet. Werder Bremen - hab ich gesagt, damit war die Sache entschieden. Mein Vater ist Schalke-Fan, mein erstes Spiel war Schalke 04 - FC Homburg im Parkstadion. Schalke stieg in der Saison ab, Werder wurde Meister.

    Eines meiner ersten Spiele im Weserstadion war dann das sehr einprägsame Champions League-Spiel gegen den FC Porto 1994. Die Karte hatte ich zu Weihnachten bekommen, hat damals regulär schon 70 DM gekostet, ich hab mich wie Bolle darauf gefreut. Nach 35. Minuten war der Drops gelutscht, 0:2 zur Halbzeit. Ein erneutes Wunder wie gegen Anderlecht nicht zu erwarten. Die Stimmung kippte mit den Gegentoren drei und vier von Depression in Hohn. Als Rehhagel beim Stand von 0:4 Klumpfuss Manni Bockenfeld einwechselte, meinte ein schielender Typ hinter mir: "Jau, Bocke bringt da jetzt noch ma Sicherheit rein!" Das ganze Stadion stimmte "Oh wie ist das schön!" an. Kurz vor Schluss "rettete" Andy Herzog noch per Hechtsprung auf der Linie mit der Hand und flog vom Platz. Der fällige Elfmeter war natürlich drin. Das ganze Stadion johlte und jubelte.

    So etwas hab ich danach nie wieder erlebt. Wahrscheinlich hat es mich sehr nachhaltig geprägt.
    "Swingtime is good time, good time is better time!"

  7. #22
    Avatar von loquesea
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    Werder hat das Double gewonnen, als ich in Madrid Erasmus gemacht habe. Immer am Wochenende waren wir eine deutsche Gemeinde, die einen Irish Pub im Zentrum dazu gebracht haben, unsere Spiele zu zeigen. Die Meisterschaft haben wir perfekt gemacht, da war ich mit ein paar spanischen Freunden aus der Fakultäts-Volleyballmannschaft in Alicante fürs Wochenende und ich höre auf dem Weltempfänger auf dem Balkon die Konferenz. Goooood times. Werder-mässig und Erasmus
    Du siehst die Welt nicht so wie sie ist, du siehst die Welt so wie du bist.

  8. #23
    Avatar von PerRoentved
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    Meine erste halbwegs konkrete Fußball-Erinnerung ist das WM-Endspiel '74: Obwohl ich als 5-Jähriger zuvor gelegentlich WM-Spiele habe kucken dürfen (in SW, bis meine Eltern einen Farbfernseher kauften, dauerte es noch ein paar Jahre), wollte mein ansonsten eher wenig fußballbegeisterter Vater offenbar Ruhe beim Kucken haben und hat meine Geschwister und mich zum Spielen nach draußen geschickt. Andere Väter sahen es offenbar ähnlich und da unsere gemeinsamen Infiltrationsversuche jeweils scheiterten, haben wir dann halt Fußball gespielt. Ich "war" nicht mein Namensgeber, sondern "Höttges" - der war schließlich bei der WM.
    Dass es dann seither bei einer Werder-Affinität geblieben, lag dann am positiven Einfluss meines Opas sowie zwei netten, etwas älteren Jungs aus der Nachbarschaft. Irgendwann in den späten Siebzigern hat mein Vater sich dann aufgerafft und ist mal mit mir ins Weserstadion gegangen (in die ganz alte Westkurve, es gab eine 1-2 Heimniederlage, aber Gegner weiß ich nicht mehr). Meistens musste ich mich aber auf WK und Sportschau beschränken. Das mit dem WK war nach Freitagsspielen so eine Sache, denn wenn mein Vater beim Frühstück erst einmal die Zeitung in der Hand hatte, war das für Ewigkeiten aussichtslos, weshalb ich also, kaum des Lesens mächtig, am Sonnabend als erster die Zeitung ergattern musste, um sie dann im Bett zu lesen. Meine Unfähigkeit, die Blätter wieder ordentlich zusammen zu falten, führte regelmäßig zu völlig unwirksamen Unmutsäußerungen meines Vaters.
    Werder war seinerzeit eher eine graue Maus, der Abstieg 1980 zusätzlich deprimierend. Als dann Kuno Klötzer nicht mehr konnte, bekam ich Angst um den Wiederaufstieg, weil dieser Feuerwehrmann Rehhagel übernahm (so aus dem Kopf heraus meine ich, dass das erst mal als Lösung bis zur Gesundung Klötzers verkauft/geplant wurde). Auch der Wechsel Assauer/Lemke wurde in der Bremer Öffentlichkeit skeptisch gesehen - konnte das gut gehen mit dem Fußball-fernen SPD-Mann? Der Weser-Report* stänkerte erheblich.
    Da es dann ziemlich gut ging, kam dann irgendwann der Punkt, an dem ich mit einem Freund öfter mal ohne väterliche Begleitung ins Stadion gegangen bin. Im späten Teenager-Alter wurde das aber weniger, was auch damit zu tun hatte, dass ich zunehmend punkig unterwegs war, gerade in der Ost aber Leute rumliefen, die ich z.T von gemeinsamen Stationen im Fußballverein/der Grundschule bzw Orientierungsstufe kannte, die ihrerseits aber in die ganz rechte Skinhead-Ecke abgedriftet waren. Einer davon ist m.W. bis heute führender Fascho-Hool.
    Eine leider unauslöschliche Erinnerung aus jener Zeit ist der Kutzop-Elfer 1986: Ich kann mich an kein vorheriges "Public Viewing" in Bremen erinnern, aber da das Spiel weit vorab ausverkauft war, gab es auf dem Domshof eine Großbildleinwand (was für eine Technik war das damals eigentlich?). Bierbedingt war ich nur noch begrenzt aufnahmefähig: Als es Elfmeter gab und der sehr sichere Kutzop antrat, habe ich schon mal meine innere Meisterfeier gestartet. Ich habe gefühlt als Letzter auf dem Domshof begriffen, dass das voreilig war.
    Irgendwie merke ich gerade, dass manche prägenden Erinnerungen eher negativ sind, aber keine Sorge, der SVW hat mir in den ganzen Jahren auch viele tolle Erinnerungen und immer Emotionen beschert. Lebenslang grün-weiß!

    *Für Nichtbremer: Ein CDU-nahes Anzeigenblatt

  9. #24
    Avatar von Clubberer
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    Zitat Zitat von PerRoentved Beitrag anzeigen
    Eine leider unauslöschliche Erinnerung aus jener Zeit ist der Kutzop-Elfer 1986: Ich kann mich an kein vorheriges "Public Viewing" in Bremen erinnern, aber da das Spiel weit vorab ausverkauft war, gab es auf dem Domshof eine Großbildleinwand (was für eine Technik war das damals eigentlich?). Bierbedingt war ich nur noch begrenzt aufnahmefähig: Als es Elfmeter gab und der sehr sichere Kutzop antrat, habe ich schon mal meine innere Meisterfeier gestartet. Ich habe gefühlt als Letzter auf dem Domshof begriffen, dass das voreilig war.
    Das Gefühl hatte ich damals auch. Ich war erst 10 und konnte noch nicht auf die Leinwand gucken, daher wusste ich es auch nach dem Abpfiff noch nicht. Dabei hätte ich das Spiel so schön im Stadion verfolgen können, ich hatte eine Eintrittskarte. Da es aber in der Zeitung Berichte über mögliche Randale nach dem Spiel gab, verbot mir meine Mutter den Stadionbesuch. Sehr ärgerlich.

  10. #25
    Avatar von East Clintwood
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    Zitat Zitat von cis Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von East Clintwood Beitrag anzeigen
    Als Kind hatte ich auch 'ne ziemlich coole Werder VHS mit den Otto-Jahren vom Aufstieg 1981 bis zum Europapokal-Triumph 1992.
    Bitte hier lang: Werder Bremen - Power auf Dauer - Meister Pokal Europapokal
    So geil. Das Video hab ich als Kind bestimmt 100 Mal gesehen. Trotzdem entdecke ich immer wieder was neues. Zum Beispiel wie damals noch auf der Ersatzbank geraucht wurde.

    Was mir direkt auffällt: In den 80ern gab es noch richtig geile Flanken. Sieht man heutzutage kaum noch, stattdessen sichert man lieber den Ballbesitz und versucht sich mit möglichst viel Kontrolle in den Strafraum zu kombinieren.

    E: Das Spiel auf dem Domshof 1986 sieht man in dem Video übrigens auch.

    Wahnsinn auch das Auswärtsspiel im Europapokal in Florenz 1990, Reck wird auf dem Platz von den Italienischen Fans angegriffen.
    Geändert von East Clintwood (13.02.2018 um 21:14 Uhr)

  11. #26

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    Zitat Zitat von Lukas Beitrag anzeigen
    Kann sich da auch noch jemand dran erinnern?
    Wir hatten das damals offenbar etwas anders geplant, ohne dass ich noch die Details wüsste.
    Wir hingen erst in Köln fest, ehe wir irgendwann mit einem für das Wochenend-Ticket freigegebenen ICE starten durften. Der brachte uns tatsächlich irgendwann tief in der Nacht noch nach Bremen - leider war das damals nicht unser Zielort, da wir noch nach Oldenburg mussten. Ein Zug war aber nicht mehr aufzutreiben, sodass die Bahn uns Taxigutscheine spendierte - was einerseits für einen plötzlichen Taxifahrerauflauf sorgte, die allesamt versuchten, eine der lukrativen Gutscheinfahrten zu ergattern und sich regelrecht um die Fahrgäste prügelten, uns andererseits eine sichere Heimkehr garantierte. Und für die Bahn ein enormes Verlustgeschäft war, da da irgendwie 30 Leute gestrandet waren, die zusammen vermutlich 5-6 WE-Tickets hatten, und sich am Ende rund 10 Taxis teilten, für die die Bahn jeweils um die 100 Euro zahlen musste.
    Zusammen mit dem fantastischen Spiel damals ein unvergessenes Wochenende.

  12. #27
    Avatar von Zoki
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    Ich hab's ja vor einiger Zeit Mal geschrieben. Wohnten früher aufm Peterswerder und mein Vater ist dann mit mir aufm Arm ab der zweiten Hälfte umsonst ins Stadion. Das war so um 72/73 rum und ich zwei Jahre alt, würde heutzutage wahrscheinlich auf Kindesentnahme hinauslaufen :-)))
    Später dann hörte man Fußball aufm Radio. Erinnere mich an die Zeit Ende der 70er ganz gut....WM 78 hat man schon Pannini gesammelt. Eigentlich war damals eher A. Simonsen mein Held, ich hatte ja keine Ahnung von Fußball :-))
    Den Abstieg habe ich so gar nicht mehr bewusst in Erinnerung. Das Zweitliga Jahr sind Paps und ich aber recht oft im Stadion gewesen. Aufstiegsjahr, die Nordduelle, Maleika, zaghafte Europapokal Anfänge, Dundee United, Reinders sein Einwurf, Siegmann, da stand ich anne Nord unten am Zaun. Anderlecht, SSC und Diego, Pokalniederlagen die mir und meiner Zimmertür weh taten, ganz schlimm war das HF in Gladbach, Finale gegen Biene Maja, Allgöwers Knockout 82 oder 83 wars..
    Die Otto Zeit war natürlich legendär, Kutzop und sein Schuss, Augenthaler und Völler sowie unzählige Siege gegen den Erzfeind aus der verbotenen Stadt. Volkspark auswärts war damals mutig, generell waren Auswärtsspiele nicht die Regel. In der Schulzeit hatte niemand ein Trikot, eher gab's max nen Schal oder diese kultigen Tücher die man ums Handgelenk trug. Die Kutten waren damals schon eher peinlich, zumindest mir.....das ist alles so lange her.
    Tatsächlich ist mir aber die Zeit nach den Erfolgen oder sagen wir mal so ab der zweiten Meisterschaft am meisten in Erinnerung. Die harten Jahre nach Otto fand ich eigentlich ganz cool. Ein Höhepunkt natürlich 99 in Berlin. Aber auch der Europapokal mit Autokorso in der Innenstadt war sehr geil.....ich glaube das reicht...
    Ich möchte nie mehr arbeiten, sondern nur noch am Tresen stehen und saufen. (Erwin Kostedde)

  13. #28
    Avatar von Odi
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    Bin mit 13 zu Werder gekommen, im ersten Jahr nach dem Wiederaufstieg. Früher war Fuẞball ja nur in der Sportschau, oder im Sportstudio zu sehen. Daher hat es sich bei mir relativ spät entwickelt. In meiner Fußballmannschaft gab's nur Bayern, oder Gladbach-Fans. Es brauchte einen Gegenpol und Werder kam mir gerade recht. Die Rehagel Zeit war dann auch ausschlaggebend für die heutige liebe zum Verein.
    Mein Sohn (24) ist auch ein glühender Anhänger und ich finde, das habe ich gut gemacht
    Ergo bibamus!

  14. #29

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    89/90 hab ich DfB Pokalfinale geguckt und 94 war ich dann das erste mal beim 0:2 gegen den HSV im Stadion.Monaco war für mich der grösste Erfolg das soll aber 2004 nicht schmälern.

    Die schönsten Spiele hab ich immer in Hannover erlebt war nicht so weit weg und es war unterhaltsam.

  15. #30
    Avatar von Werderfan1899
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    03/04 so richtig. Erster Stadionbesuch beim 1:1 gegen die Bayern im Hinspiel. Das Weserstadion betreten, sofort Gänsehaut gehabt und mit Andi Reinke wohl das größte Vorbild was ich als Torwart so hatte.
    Nun...

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