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Thema: Stimmung! Stimmung?

  1. #14536

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    Zitat Zitat von hans koschnick Beitrag anzeigen
    Wohninvests "Handel" mit Wohnraum ist ein äußerst geringer Teil des Geschäfts. Aber okay - es ist ein Teil.

    Das Kommunenverständnis der Ultrà, was den Profifußball und die teilhabenden Vereine angeht, ist hingegen schon ziemlich grotesk: würde man auch nur ansatzweise ein wenig den Grips anstrengen, käme man schnell dahinter, dass zuerst einmal der Verein willig die Poperze öffnet und sich die "Geldhaie" äußerst devot ins Bettchen holt.

    Der Adressat des gesunden Volkszorns sollte daher nicht zwingend der Geldgeber sein...
    Dass Kritik an Werders Sponsorenwahl logischerweise auch in der Kritik an Wohninvest verwirklicht ist, ja - diesen Transfer hätt ich einem erfahrenem Politstrategen wie dir ja noch zugetraut. In allen Statements wurde doch auf das komplexere Problem, des schwindenden bezahlbaren Wohnraums, hingewiesen. Ebenso auf Werders Widerspruch beim ständigen Gefasel von sozialer Verantwortung. Ich denke, dass es nun eine sehr plumpe Kritik ist, die Notwendigkeit einer didaktischen Reduktion bei solchen Aktionen zu übergehen. Erwartest du eine fünfseitige Fußnote unter jedem Transparent?

  2. #14537
    Avatar von hans koschnick
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    Ihr seid ja noch nicht einmal zu einer differenzierten Darstellungsweise bei der Hauptparole fähig

    Nochmal: Wohninvests Geschäftsfeld mit privatem Wohnraum ist ein sehr kleines! Aber sei es drum.
    Wenn Du jedoch selber schon bemerkst, das die "soziale Verantwortung" Werders tatsächlich nur Gefasel ist, erwarte ich schon deutlich artikulierten und von "Aktionen" begleiteten Protest auch dem Verein gegenüber.
    Mit dem Tod habe ich nichts zu schaffen: Bin ich, ist er nicht. Ist er, bin ich nicht!

    "Er sieht aus wie eine alte Geisha. Sein Problem ist, dass er nicht ich ist. International kennt ihn doch keiner. Er kann alles gut imitieren, aber er hat keinen eigenen Stil." (KL über Wolfgang Joop)




  3. #14538
    Avatar von Rentner
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    Dass die Ultras nicht gegen Werder protestieren ist Unsinn, gibt bei jedem Heimspiel entsprechende Transparente die das Gegenteil demonstrieren. Wer sich davon überzeugen möchte, auf nurdersvw.de sind unter den Einträgen zum jeweiligen Spiel die Transpi-Texte aufgelistet.

  4. #14539
    Avatar von Heimo Pfeifenberger
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    Zitat Zitat von Rentner Beitrag anzeigen
    Dass die Ultras nicht gegen Werder protestieren ist Unsinn, gibt bei jedem Heimspiel entsprechende Transparente die das Gegenteil demonstrieren. Wer sich davon überzeugen möchte, auf nurdersvw.de sind unter den Einträgen zum jeweiligen Spiel die Transpi-Texte aufgelistet.
    Ganz ehrlich...wenn Werder in eueren Augen sozial wirklich so falsch handelt, warum unterstüzt ihr dann nicht den kleinen Verein in euerer Nachbarschaft. Dort Kostet die Flasche Haake Beck noch 2€, es treiben sich keine Kapitalisten in Hugo Boss Anzügen rum und man ist viel näher am Geschehen. Werder muss zu einem gewissen Grad „prostituieren“. Wir sind nicht in der Position, uns die Sponsoren aussuchen zu können. Klar spricht die Vereinsführung von sozialer Verantwortung, Nachhaltigkeit usw. wenn’s allerdings ums Geld ging(Wiesenhof,KIk,Bwin) wars mit den guten Vorsätzen schnell dahin. Akzeptiert einfach das der Verein auf die Kohle angewiesen ist und sich nicht in der Position befindet um mal eben 3Mio p.A. abzulehnen. Love it or leave it...

  5. #14540
    Avatar von saganakist
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    Zitat Zitat von j'adoremicoud Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von hans koschnick Beitrag anzeigen
    Wohninvests "Handel" mit Wohnraum ist ein äußerst geringer Teil des Geschäfts. Aber okay - es ist ein Teil.

    Das Kommunenverständnis der Ultrà, was den Profifußball und die teilhabenden Vereine angeht, ist hingegen schon ziemlich grotesk: würde man auch nur ansatzweise ein wenig den Grips anstrengen, käme man schnell dahinter, dass zuerst einmal der Verein willig die Poperze öffnet und sich die "Geldhaie" äußerst devot ins Bettchen holt.

    Der Adressat des gesunden Volkszorns sollte daher nicht zwingend der Geldgeber sein...
    Dass Kritik an Werders Sponsorenwahl logischerweise auch in der Kritik an Wohninvest verwirklicht ist, ja - diesen Transfer hätt ich einem erfahrenem Politstrategen wie dir ja noch zugetraut. In allen Statements wurde doch auf das komplexere Problem, des schwindenden bezahlbaren Wohnraums, hingewiesen. Ebenso auf Werders Widerspruch beim ständigen Gefasel von sozialer Verantwortung. Ich denke, dass es nun eine sehr plumpe Kritik ist, die Notwendigkeit einer didaktischen Reduktion bei solchen Aktionen zu übergehen. Erwartest du eine fünfseitige Fußnote unter jedem Transparent?
    Da ist aber selbst wohninvest nicht der richtige Ansprechpartner. Ich habe selbst mal eine Arbeit über die soziale Verantwortung von Unternehmen geschrieben, aber nur wenige kämen dort zu der Ansicht, dass ein Unternehmen solch große politische und soziale Probleme bekämpfen sollte.

    Viel mehr hat wohninvest eine Verantwortung, die durch ihr operatives Geschäft beeinflussten Personen menschenwürdig zu behandeln. Da kann man gerne drüber diskutieren, aber das plakative "es gibt zu wenig Wohnraum" hat damit nichts zu tun. Eine soziale Verpflichtung sein Produkt den Menschen bezahlbar anzubieten obliegt nicht dem Unternehmen. Dies wäre klare Aufgabe der Politik, die hier durch Subventionen und Regelungen intervenieren müsste, wenn man Wohnraum als ein Grundbedürfnis ansieht, worin nur wenig Zweifel bestehen sollte.

    Die Wohninvest hat aber sehr wohl eine direkte Verpflichtung gegenüber seinen Investoren, gerade da man einen zukünftigen Börsengang anstrebt. Hier kann man nicht mal eben aus Nächstenliebe auf Gewinne verzichten. Das liegt nicht an der bösen Wohninvest, sondern unserem Wirtschaftssystem. Kann man gegen protestieren, aber erneut ist die Wohninvest der falsche Ansprechpartner.
    Diese verhält sich soweit ich das mitbekomme in denen vom Staat aufgestellten Regularien völlig korrekt. Diese Regularien gilt es abzuändern, aber auch dass ist nicht Aufgabe eines Wirtschaftsunternehmens, welches in diesem Fall die Interessen ihrer Seite zu vertreten HAT.

  6. #14541
    Avatar von WhiteHorse
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    "Don't hate the player, hate the game."

    Das ist aber auch schon ziemlich ausgelutscht, finde ich.

  7. #14542
    Avatar von Weserwunder1899
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    Klar ist das alles schon ausgelutscht. Aber die Ultras fangen immer wieder an zu nuckeln.
    17 von 40 Punkte für den Klassenerhalt. Hello darkness my old friend...

  8. #14543

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    Zitat Zitat von saganakist Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von j'adoremicoud Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von hans koschnick Beitrag anzeigen
    Wohninvests "Handel" mit Wohnraum ist ein äußerst geringer Teil des Geschäfts. Aber okay - es ist ein Teil.

    Das Kommunenverständnis der Ultrà, was den Profifußball und die teilhabenden Vereine angeht, ist hingegen schon ziemlich grotesk: würde man auch nur ansatzweise ein wenig den Grips anstrengen, käme man schnell dahinter, dass zuerst einmal der Verein willig die Poperze öffnet und sich die "Geldhaie" äußerst devot ins Bettchen holt.

    Der Adressat des gesunden Volkszorns sollte daher nicht zwingend der Geldgeber sein...
    Dass Kritik an Werders Sponsorenwahl logischerweise auch in der Kritik an Wohninvest verwirklicht ist, ja - diesen Transfer hätt ich einem erfahrenem Politstrategen wie dir ja noch zugetraut. In allen Statements wurde doch auf das komplexere Problem, des schwindenden bezahlbaren Wohnraums, hingewiesen. Ebenso auf Werders Widerspruch beim ständigen Gefasel von sozialer Verantwortung. Ich denke, dass es nun eine sehr plumpe Kritik ist, die Notwendigkeit einer didaktischen Reduktion bei solchen Aktionen zu übergehen. Erwartest du eine fünfseitige Fußnote unter jedem Transparent?
    Da ist aber selbst wohninvest nicht der richtige Ansprechpartner. Ich habe selbst mal eine Arbeit über die soziale Verantwortung von Unternehmen geschrieben, aber nur wenige kämen dort zu der Ansicht, dass ein Unternehmen solch große politische und soziale Probleme bekämpfen sollte.

    Viel mehr hat wohninvest eine Verantwortung, die durch ihr operatives Geschäft beeinflussten Personen menschenwürdig zu behandeln. Da kann man gerne drüber diskutieren, aber das plakative "es gibt zu wenig Wohnraum" hat damit nichts zu tun. Eine soziale Verpflichtung sein Produkt den Menschen bezahlbar anzubieten obliegt nicht dem Unternehmen. Dies wäre klare Aufgabe der Politik, die hier durch Subventionen und Regelungen intervenieren müsste, wenn man Wohnraum als ein Grundbedürfnis ansieht, worin nur wenig Zweifel bestehen sollte.

    Die Wohninvest hat aber sehr wohl eine direkte Verpflichtung gegenüber seinen Investoren, gerade da man einen zukünftigen Börsengang anstrebt. Hier kann man nicht mal eben aus Nächstenliebe auf Gewinne verzichten. Das liegt nicht an der bösen Wohninvest, sondern unserem Wirtschaftssystem. Kann man gegen protestieren, aber erneut ist die Wohninvest der falsche Ansprechpartner.
    Diese verhält sich soweit ich das mitbekomme in denen vom Staat aufgestellten Regularien völlig korrekt. Diese Regularien gilt es abzuändern, aber auch dass ist nicht Aufgabe eines Wirtschaftsunternehmens, welches in diesem Fall die Interessen ihrer Seite zu vertreten HAT.


    Zitat Zitat von WhiteHorse Beitrag anzeigen
    "Don't hate the player, hate the game."

    Das ist aber auch schon ziemlich ausgelutscht, finde ich.
    Oder alternativ "es gibt kein richtiges Leben im falschen"..bzgl. der Wohnfrage ja in zweierlei Hinsicht interessant.

    @sagakanist:
    Bin auch weiterhin der Meinung, dass man sowohl den Player als auch das Game verurteilen kann, da ansonsten der Player bei Verweis auf bestehende, bzw. erfüllte Regularien, sich ja stets in Gänze exkulpieren könnte. Aber auch Ethik und gesamtgesellschaftliche Verantwortung sollte, nebst der Gesetzeslage, doch weiterhin ein Parameter im Diskurs sein, oder nicht? Kommt mir in deiner Auffassung ein wenig zu kurz.

    Halte u.a. daher sowohl Kritik an Wohninvest, Werder als auch an der verantwortlichen Politik für durchaus angebracht. Zumal der Player einfach auch als angreifbares Praxis-Beispiel taugen kann, um das komplexere System dahinter zu hinterfragen. Bei der Kritik zu verharren und Wohninvest lediglich als singulär-agierendes Teufelsunternehmen darzustellen, wäre aber in der Tat verkehrt. Da bin ich ganz bei dir.

    @Koschnick:
    Du verlangst eine Differenzierung, die a) von Seiten der dir kritisierten Gruppe doch beim Startpunkt der Proteste längst vollzogen wurde und die b) im Gegensatz zur vermeintlich trotteligen Kindergartentruppe, du hier selbst ja nicht einmal in der Lage bist, an den Tag zu legen. Irgendwie lahm.
    Geändert von j'adoremicoud (11.12.2019 um 16:50 Uhr)

  9. #14544

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    Wohninvest ist ein kapitalistisch agierendes Unternehmen im Kapitalismus. Insofern finde ich es auch schwierig, dem Unternehmen irgendetwas vorzuwerfen. Die Proteste sollten sich ausschließlich gegen die Weserstadion GmbH, also Verein und Stadt, richten. Trotzdem kann man doch wohl akzeptieren, dass manche das anders sehen und den Protest gegen Wohninvest richten, ohne gleich auszuflippen. Ein bisschen mehr Akzeptanz anderer Ansichten täte einigen hier gut.
    Ich fände den Stadionnamenverkauf im Übrigen genau so beschissen, wenn sich irgendein regionales Vorzeigeunternehmen die Rechte gesichert hätte. Es geht darum, dass das Weserstadion nicht mehr Weserstadion heißt. Das ist einfach richtig übel.
    Und wenn man es schon rein ökonomisch sieht: Vielleicht hätte Werder gut daran getan, die Tatsache, dass das Weserstadion immer noch Weserstadion hieß, deutlicher zu unterstreichen, also sozusagen die Traditionswahrung zu vermarkten. Kurzfristig hätte dies sicher kein Geld gebracht, aber auch das Image eines Vereins kann sich finanziell rechnen.

  10. #14545
    Avatar von Weserwunder1899
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    "Ausflippen" tun lediglich die Ultras.
    17 von 40 Punkte für den Klassenerhalt. Hello darkness my old friend...

  11. #14546

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    Zitat Zitat von Weserwunder1899 Beitrag anzeigen
    "Ausflippen" tun lediglich die Ultras.
    Die nehmen einem auch immer den Schnuller weg. Voll fies.

  12. #14547
    Avatar von hans koschnick
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    Zitat Zitat von j'adoremicoud Beitrag anzeigen

    @Koschnick:
    Du verlangst eine Differenzierung, die a) von Seiten der dir kritisierten Gruppe doch beim Startpunkt der Proteste längst vollzogen wurde und die b) im Gegensatz zur vermeintlich trotteligen Kindergartentruppe, du hier selbst ja nicht einmal in der Lage bist, an den Tag zu legen. Irgendwie lahm.
    Ich stellte lediglich etwas fest. Dass ich etwas "verlangen" würde, ist Deine Interpretation.

    Und wozu ich in der Lage bin (oder auch nicht), darüber kannst Du nur spekulieren.
    Mit dem Tod habe ich nichts zu schaffen: Bin ich, ist er nicht. Ist er, bin ich nicht!

    "Er sieht aus wie eine alte Geisha. Sein Problem ist, dass er nicht ich ist. International kennt ihn doch keiner. Er kann alles gut imitieren, aber er hat keinen eigenen Stil." (KL über Wolfgang Joop)




  13. #14548

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von hans koschnick Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von j'adoremicoud Beitrag anzeigen

    @Koschnick:
    Du verlangst eine Differenzierung, die a) von Seiten der dir kritisierten Gruppe doch beim Startpunkt der Proteste längst vollzogen wurde und die b) im Gegensatz zur vermeintlich trotteligen Kindergartentruppe, du hier selbst ja nicht einmal in der Lage bist, an den Tag zu legen. Irgendwie lahm.
    Ich stellte lediglich etwas fest. Dass ich etwas "verlangen" würde, ist Deine Interpretation.

    Und wozu ich in der Lage bin (oder auch nicht), darüber kannst Du nur spekulieren.
    Na gut, wenn Du das sagst. Die Wortklauberei macht Deine „Feststellung“ aber nun auch nicht richtiger.

  14. #14549

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    Na dann kann man am Dienstag ja mal zeigen wer ins Stadion geht weil er die Mannschaft so gut es geht unterstützen will oder wer kommt um davon abzulenken die Mannschaft so gut es geht zu unterstützen.

  15. #14550
    Avatar von Fullcollapsed
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    Ja, Dienstag wird die Spreu vom Weiten getrennt! :Bizeps:

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