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Thema: Bremer Senat - Liga soll für Risikospiele zahlen

  1. #2266

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    Tja, wenn er sich so sicher ist, dass Mäurer das Urteil viel zu positiv sieht und die Bremer Linie falsch und nicht erfolgversprechend ist: warum dann die Sorge, dass am Ende Werder zahlen soll?

    Ich war bei dem Prozess und fand Hess-Grunewalds geradezu unterwürfiges Verhalten gegenüber Rauball beschämend. Sieger sehen auch anders aus als die beiden nach dem Urteil. Nicht umsonst hat Rauball Mäurer schon in der Mittagspause ein Gespräch angeboten.

    Sich außergerichtlich zu einigen und eine grundsätzliche Vereinbarung zu treffen, ist mit Sicherheit auch der bessere Weg. Aber stattdessen waren ja erstmal mächtige Muskelspiele von DFB und DFL angesagt. Und dass Werder in Person von Filbry die "Strafe" mit dem weggenommenen Länderspiel auch noch als richtig bezeichnete, will mir bis heute nicht in den Kopf.

  2. #2267

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    Bringt nichts, so lange Ralf Michel und die anderen Hofberichterstatter vom Weser Kurier alles nachplappern, was Mäurer so von sich gibt.

  3. #2268
    Avatar von Karatekakoordinator
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    In diesem Thread wird auch überwiegend nachgeplappert. Da ist so eine abweichende Berichterstattung wie heute im WK schon eine angenehme Abwechslung, zumal sie nicht Hofberichterstattung ist, sondern differenziert.
    Das Problem der Welt ist, dass intelligente Menschen voller Zweifel und Dumme voller Selbstvertrauen sind. (Bukowski)

  4. #2269

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    Der WK plappert immer noch nach, dass die anderen Bundesländer nachziehen würden. Dafür gibt es aber null Anzeichen. Also würde es nur einen Leidtragenden geben, und das ist der SV Werder. Werder würde sich dann überlegen müssen, ob man Risikospiele in Bremen austrägt oder nach Hannover oder Hamburg ausweicht. Das wäre dann am Ende auch eine wirtschaftliche Frage.

    Schon jetzt hat Werder durch den Entzug der Länderspiele einen Millionenschaden. Der Bremer Steuerzahler übrigens auch. Bislang haben nur die Anwälte Geld verdient.

    Dass das Verwaltungsgericht den Gebührenbescheid bereits an der Gesetzesanwendung hat scheitern lassen, ist eine Riesen-Blamage für Mäurer. Woanders müsste ein Minister nach so einer Blamage zurücktreten. Aber in Bremen kann ein Senator noch so viel Mist bauen und Steuergelder versenken, ohne dass das irgendwelche Konsequenzen hätte.

  5. #2270
    Avatar von gemüsehändler
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    Grünkohfeldt

  6. #2271
    Avatar von Karatekakoordinator
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    Genau das meine ich.
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  7. #2272

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    Bei solchen Wählern muss man sich wirklich nicht wundern, dass der Stadtstaat Bremen pleite ist.

  8. #2273
    Avatar von Karatekakoordinator
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  9. #2274

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    @Mabo: Der Landesrechnungshof Baden-Württemberg hat zum Beispiel schon großes Interesse am Bremer Vorstoß angemeldet. Und andere sehen das mit Sicherheit ähnlich. Falls es ein Urteil gibt, das sagt, dass es rechtens ist, auch die Veranstalter an den Kosten zu beteiligen, dann entsteht ganz schnell öffentlicher Druck. Und absichtliche Verschwendung von Steuergeldern durch freiwilligen Verzicht ist in dem Fall eine Linie, die sich schwer durchhalten ließe - egal, wie vollmundig Politiker sich jetzt äußern.

  10. #2275
    Avatar von Norge
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    Zitat Zitat von MaxUnknown Beitrag anzeigen
    Bei Werder hat man keinen Bock auf die ach so positive Bewertung von Mäurer und legt einen zweiten Artikel mit Aussagen von Hess Grunewald nach:

    https://www.werder.de/aktuell/news/p...wald-19052017/
    Angenehm klare Worte. Gefällt.
    Hebbt 'n W up dat Trikot
    Dat is gröön, dat schall wohl so

  11. #2276
    Avatar von Karatekakoordinator
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    Zitat Zitat von Norge Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von MaxUnknown Beitrag anzeigen
    Bei Werder hat man keinen Bock auf die ach so positive Bewertung von Mäurer und legt einen zweiten Artikel mit Aussagen von Hess Grunewald nach:

    https://www.werder.de/aktuell/news/p...wald-19052017/
    Angenehm klare Worte. Gefällt.
    Das Problem der Welt ist, dass intelligente Menschen voller Zweifel und Dumme voller Selbstvertrauen sind. (Bukowski)

  12. #2277

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    @ dix

    Der Landesrechnungshof ist völlig irrelevant, da dieser keine politischen Entscheidungen trifft. Die Innenminister der anderen Bundesländer haben sich sehr deutlich positioniert. Außerhalb Bremens ist nun mal niemand so dämlich, dem örtlichen Bundesligaverein zu schaden und dadurch in den Wettbewerb der Bundesliga einzugreifen.

    Bis der Rechtsstreit zwischen der DFL und dem Land Bremen entschieden ist, wird es erfahrungsgemäß noch 5 bis 10 Jahre dauern. In diesen 5 bis 10 Jahren muss Werder also mit dem Risiko leben, dass noch "Regressforderungen" in Millionenhöhe von der DFL auf den Verein zukommen. Dass es dafür in der Satzung des Ligaverbandes eine Grundlage gibt, wurde hier ja bereits thematisiert.

    Ich habe überhaupt kein Problem damit, dass sich der Profifußball an den Polizeikosten beteiligen soll. Ein Problem habe ich aber damit, wenn Werder als einziger Bundesligaverein für die Polizeikosten aufkommen soll. Und genau das wäre die Konsequenz, wenn Bremen mit dem Gesetz durchkommen würde. Oder glaubst du allen Ernstes, die 35 anderen Vereine der 1. und 2. Bundesliga würden sich solidarisch mit Werder zeigen und die Kosten untereinander aufteilen?
    Geändert von mabo (19.05.2017 um 21:31 Uhr)

  13. #2278
    Die Beeinflussung in Millionenhöhe wird wahrscheinlich bereits laufen, weil die GmbH & Co. KG doch Rücklagen für den Fall der Fälle bilden muss.

    Richtig...?

  14. #2279
    Avatar von *666*
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    Und während Werder wg. so einem Mist Rücklagen bilden muss, die vielleicht oder vielleicht auch nicht für exakt den Fall mal verwendet werden könnten, können 17 Konkurrenten beruhigt den Spielbetrieb normal aufrecht erhalten und ihre Einnahmen in den normalen Spielbetrieb oder die interne Struktur des jeweiligen Vereins investieren. Man beschneidet halt das sportliche Aushängeschild der Stadt, auch wenn Mäurer und co. noch so sehr zu beschwichtigen versuchen, dass man Werder ja weiß Gott nicht schaden wolle. Ändert nichts daran, dass man es nun einmal macht.

  15. #2280
    Das wirkt vielleicht wie sonen "Hey-Bob-das-Ding-funktioniert-ja-wirklich!"-Beitrag. Ist es aber nicht. Dazu ist es viel zu bitter.

    Werder wird nachhaltig geschwächt, ohne das es eine wahre Bedrohung gibt. Die Aufteilung im Stadion und im Gegensatz dazu die außen vor, sollte klarer definiert werden. Die Security im Stadion kann durch die Stadt ja gern direkt angesprochen werden. Aber dann hört es halt auf - da kann man doch nicht als Verein die Polizei draußen ansprechen. Diese Aufteilung halt.

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