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Thema: Bremer Senat - Liga soll für Risikospiele zahlen

  1. #16
    Avatar von Nis Randers
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    Zitat Zitat von paetke Beitrag anzeigen
    Dass Staat/Stadt für die Sicherheit auf öffentlichem Raum zuständig ist, hat nichts mit Lobbyismus zu tun.
    Im Prinzip schon, aber wer eine Facebook-Party veranstaltet wird zur Kasse gebeten oder zu oft den Rettungswagen ruft..Das Problem sehe ich eher das die Taten die mit einem Werderspiel verknüpt sind in der Nordwest-Bahn auf einem Bahnhof in Niedersachsen oder auf der Sielwallkreuzung passieren. Die paar Hanseln am Weserstadion werden wohl kaum hohe Kosten verursachen.

  2. #17
    Avatar von paetke
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    Und weil Fußball auch neben den reichen Vereinen und Spielern jede Menge Kohle abwirft. Meinst der Bremer Senat wäre wirtschaftlich glücklicher ohne Werder?
    Geändert von paetke (24.07.2014 um 09:53 Uhr)

  3. #18
    Avatar von gemüsehändler
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    Eine Kosten-Nutzen-Rechnung darf dabei gar keine Rolle spielen.Steuern werden ohne Gegenleistungen gezahlt.

  4. #19
    Avatar von paetke
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    Zitat Zitat von gemüsehändler Beitrag anzeigen
    Eine Kosten-Nutzen-Rechnung darf dabei gar keine Rolle spielen.Steuern werden ohne Gegenleistungen gezahlt.
    Zitat Zitat von gemüsehändler Beitrag anzeigen
    Ja und wenn der Aufwand in keinem Verhältnis mehr steht
    Welches Verhältnis meinst du dann? Und wie sieht das Verhältnis bei Demonstrationen und Staatsbesuchen aus?

  5. #20

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    Zitat Zitat von donHawk Beitrag anzeigen
    Wer ernsthaft meint das Verursacherprinzip hier angemessen zu finden sollte das dann bitte auch konsequent zu Ende denken. Warum soll ich einen Polizeieinsatz mit meinen Steuern zahlen, der einen Unfall auf der Autobahn abwickelt? Warum zahl ich für den Einsatz für Ruhestörung, bei Ladendiebstahl etc. Ich hab doch nichts gemacht, bin nichtmal in der Nähe und zahl trotzdem.
    Eine privatisierung der Polizei wäre die logische Forderung und das kann doch nun wirklich niemand ernsthaft fordern.
    Naja, die Sicherheit auf der Autobahn bzw. die Einhaltung einer Nachtruhe und das Verhindern von Diebstählen liegen denke ich eher im Sinne des Gemeinwohls, als der Schutz von 40.000 Privilegierten, die sich alle zwei Woche anlässlich eine Fußballspiels volllaufen lassen.
    Eine Privatisierung der Polizei fordert im Übrigen niemand, auch nicht der Bremer Senat.

  6. #21

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    Zitat Zitat von gemüsehändler Beitrag anzeigen
    Ich begrüße die Aktion des Bremer Senats. Es kann nicht angehen, dass das Geschäftsmodell der Bundesliga sich darauf verlässt das die Polizei schon für Ordnung sorgen wird. Wenn es nicht gelingen sollte das in einen verfassungskonformen Text zu gießen sollte man konsequent Werderspiele absagen, wenn dem benötigen Aufwand nicht Rechnung getragen werden kann. Leider hat Fußball die größte Lobby in Deutschland, so dass man vermutlich einknicken wird.
    Das ist doch Schwachsinn sorry wenn ich das so sage aber wer sorgt denn für Ordnung auf dem Gelände der Clubs? Es sind die Ordnungsdienste der Clubs und nicht die Polizei erst bei dem was außerhalb abläuft muss die Polizei ordnend eingreifen. Soll jetzt der Kneipenbesitzer zahlen wenn sich Gäste auf der anderen Straßenseite prügeln? Das hat auch nichts mit Geschäftsmodell zutun außerhalb des Hausrechts kann Werder oder die Bundesliga nicht für Ordnung sorgen denn sie haben gar nicht das Recht dazu. Das Gewaltmonopol liegt beim Staat und dafür werden Steuern bezahlt das ist gut so und muss auch so bleiben!
    Hier macht der Senat alles falsch was er falsch machen kann. Letztendlich wird das ganze nur Werder und der Stadt Bremen schaden.

  7. #22
    Avatar von gemüsehändler
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    Zitat Zitat von werderiti Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von gemüsehändler Beitrag anzeigen
    Ich begrüße die Aktion des Bremer Senats. Es kann nicht angehen, dass das Geschäftsmodell der Bundesliga sich darauf verlässt das die Polizei schon für Ordnung sorgen wird. Wenn es nicht gelingen sollte das in einen verfassungskonformen Text zu gießen sollte man konsequent Werderspiele absagen, wenn dem benötigen Aufwand nicht Rechnung getragen werden kann. Leider hat Fußball die größte Lobby in Deutschland, so dass man vermutlich einknicken wird.
    Das ist doch Schwachsinn sorry wenn ich das so sage aber wer sorgt denn für Ordnung auf dem Gelände der Clubs? Es sind die Ordnungsdienste der Clubs und nicht die Polizei erst bei dem was außerhalb abläuft muss die Polizei ordnend eingreifen. Soll jetzt der Kneipenbesitzer zahlen wenn sich Gäste auf der anderen Straßenseite prügeln? Das hat auch nichts mit Geschäftsmodell zutun außerhalb des Hausrechts kann Werder oder die Bundesliga nicht für Ordnung sorgen denn sie haben gar nicht das Recht dazu. Das Gewaltmonopol liegt beim Staat und dafür werden Steuern bezahlt das ist gut so und muss auch so bleiben!
    Hier macht der Senat alles falsch was er falsch machen kann. Letztendlich wird das ganze nur Werder und der Stadt Bremen schaden.
    Ach dann sind die ganzen Polizisten auf dem Gelände des Weserstadions und im Stadion nur verkleidete Fußballfans?

  8. #23

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    Eben darum kann es keine Steuer sein weil der Einnahme eine Gegenleistung gegenüber steht. Und davon mal ab natürlich muss man sich bei jeder Abgabe Steuer oder Beiträge über Kosten und Nutzen Gedanken machen alles andere wäre Diletantismus aber wenn das der Einstellung des Bremer Senats entspricht dann wundert mich nicht warum Bremen so dasteht wie es dasteht.

    Davon ab wäre ich eh dafür Bremen als Bundesland aufzulösen und in Niedersachsen zu integrieren.

  9. #24
    Avatar von gemüsehändler
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    Zitat Zitat von paetke Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von gemüsehändler Beitrag anzeigen
    Eine Kosten-Nutzen-Rechnung darf dabei gar keine Rolle spielen.Steuern werden ohne Gegenleistungen gezahlt.
    Zitat Zitat von gemüsehändler Beitrag anzeigen
    Ja und wenn der Aufwand in keinem Verhältnis mehr steht
    Welches Verhältnis meinst du dann? Und wie sieht das Verhältnis bei Demonstrationen und Staatsbesuchen aus?
    Friedliche Demonstrationen sind durch das Grundgesetz besonders geschützt, Fußballspiele nicht. An polizeiaufwendige Staatsbesuche in Bremen kann ich mich nicht erinnern, außerdem weiß ich auch nicht wer die nutzt um Geld zu verdienen und sich alle zwei Wochen als Teil seines Geschäftsmodell darauf verlässt das ein Teil der Kunden von der Polizei in Schacht gehalten wird.

  10. #25
    Anfaro
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    Eine für das Land Bremen wenig überraschende Schnapsidee. Um es mit Aad de Mos zu sagen: "Aus diesem Bundesland wird nie etwas!"

    Für Werder ist diese Idiotie der Politiker ein einziger Fluch.

  11. #26
    Avatar von gemüsehändler
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    Zitat Zitat von werderiti Beitrag anzeigen
    Eben darum kann es keine Steuer sein weil der Einnahme eine Gegenleistung gegenüber steht. Und davon mal ab natürlich muss man sich bei jeder Abgabe Steuer oder Beiträge über Kosten und Nutzen Gedanken machen alles andere wäre Diletantismus aber wenn das der Einstellung des Bremer Senats entspricht dann wundert mich nicht warum Bremen so dasteht wie es dasteht.

    Davon ab wäre ich eh dafür Bremen als Bundesland aufzulösen und in Niedersachsen zu integrieren.
    § 3 AO
    (1) Steuern sind Geldleistungen, die nicht eine Gegenleistung für eine besondere Leistung darstellen und von einem öffentlich-rechtlichen Gemeinwesen zur Erzielung von Einnahmen allen auferlegt werden, bei denen der Tatbestand zutrifft, an den das Gesetz die Leistungspflicht knüpft; die Erzielung von Einnahmen kann Nebenzweck sein.
    Ich wäre dafür Niedersachsen in Bremen zu integrieren oder zu mindestens den Bremer Speckgürtel. Inzwischen. Ist das Stellenweise soweit zusammen gewachsen, dass man gar nicht mehr merkt, dass man Bremen verlässt.

  12. #27

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    Zitat Zitat von janninger Beitrag anzeigen

    Naja, die Sicherheit auf der Autobahn bzw. die Einhaltung einer Nachtruhe und das Verhindern von Diebstählen liegen denke ich eher im Sinne des Gemeinwohls, als der Schutz von 40.000 Privilegierten, die sich alle zwei Woche anlässlich eine Fußballspiels volllaufen lassen.
    Eine Privatisierung der Polizei fordert im Übrigen niemand, auch nicht der Bremer Senat.
    Natürlich fordert niemand die Privatisierung der Polizei, aber das wäre in meinen Augen der (logische) nächste Schritt. Warum möchte man hier die Grenze ziehen und mit welcher Begründung?
    Soweit ich es verstanden habe sind einige für diesen Antrag, weil sie es nicht verstehen wollen für etwas indirekt zur Kasse gebeten zu werden was sie überhaupt nicht nutzen. Diese Begründung ist in meinen Augen eine absolute Augenwischerei, weil die Steuergelder für vieles verwendet werden, wovon man als einzelner Bürger im Zweifel keinen Nutzen hat.
    Mir geht es darum, dass man mit so einer Argumentation auch jeden anderen Polizeieinsatz zum Bezahlvergnügen machen kann. Warum muss ich, der nichtmal ein Auto hat, Geld dafür aufwenden, dass die Polizei die Sicherheit auf der Autobahn gewährleistet. Damit da Millionen Privilegierte jeden Tag rumfahren dürfen und im Zweifel auch noch zu schnell und verunfallen? Wenn man dann noch den Lasttransport betrachtet gibt es auch Unternehmen, die Gewinn machen und ausnutzen, dass die Straßensicherheit überwacht wird....
    Das ist ein überhöhtes Beispiel um zu verdeutlichen, dass so eine Argumentation ins Nichts führt. Oder halt in logischer Konsequenz bei der privaten Polizei die der zahlt der sie benötigt.

  13. #28

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    Nein sind sie nicht sie stehen für den Ernstfall parat und passiert dort etwas muss Werder dafür aufkommen.

    Was ich damit sagen wollte man sollte nicht so tun als wenn die Bundesliga alles der Polizei überlässt denn so ist es nicht.

  14. #29
    Avatar von paetke
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    Zitat Zitat von gemüsehändler Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von paetke Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von gemüsehändler Beitrag anzeigen
    Eine Kosten-Nutzen-Rechnung darf dabei gar keine Rolle spielen.Steuern werden ohne Gegenleistungen gezahlt.
    Zitat Zitat von gemüsehändler Beitrag anzeigen
    Ja und wenn der Aufwand in keinem Verhältnis mehr steht
    Welches Verhältnis meinst du dann? Und wie sieht das Verhältnis bei Demonstrationen und Staatsbesuchen aus?
    Friedliche Demonstrationen sind durch das Grundgesetz besonders geschützt, Fußballspiele nicht. An polizeiaufwendige Staatsbesuche in Bremen kann ich mich nicht erinnern, außerdem weiß ich auch nicht wer die nutzt um Geld zu verdienen und sich alle zwei Wochen als Teil seines Geschäftsmodell darauf verlässt das ein Teil der Kunden von der Polizei in Schacht gehalten wird.
    Aus friedlichen Demonstrationen können aber auch ganz schnell Krawalle entstehen. Und es ist ja nun auch nicht so, dass alle 2 Wochen die Fetzen fliegen. Würdest du alle Spiele absagen, ohne nur die mit hohem Risiko?

    Das wäre doch eine Grundsatzentscheidung, würde also nicht nur Bremen treffen. Somit bleibt die Frage nach den Staatsbesuchen.

    Das Geschäftsmodell nutzt doch, wie bereits geschrieben, jedes Kaufhaus, jeder Konzert- und Partyveranstalter etc. pp.

  15. #30

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    Man sollte in der Diskusion auch die Zahlen nicht außer Acht lassen (irgendwo bei Tm gibts dazu Statistiken), dass die Bundesliga jährlich ca 1,7 Mrd. EUR an Steuern generiert. Allein dafür können die Polizeieinsätze mal locker finanziert werden. unabhängig davon, dass die Idee gegen das Grundrecht verstößt

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